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Ein heißer Sommer auf unseren Autobahnen: NOCH mehr Baustellen – und ein neuer Staurekord?

Wer gerne Auto fährt oder mit dem Auto verreisen „muss“ – da die Alternativen wie die Bahn teils noch deutlich teuer sind und ebenso wenig funktionieren -, wird im Jahr 2018 einen heißen Sommerurlaub verbringen. Die „Grünen“ haben dem Verkehrsministerium laut „Süddeutscher Zeitung“ eine „Kleine Anfrage“ gestellt, die brisante Versprechungen enthüllt. Möglicherweise steht uns allen ein neuer „Staurekord“ bevor.

Noch mehr Baustellen

Staus entstehen – dies als Binsenweisheit – in aller Regel an Baustellen. Die Stauforschung selbst ist noch lange nicht so weit, jeden Stau berechnen zu können. Es gibt jedoch Anhaltspunkte, so etwa die Anzahl der Baustellen auf den Autobahnen. Da sieht es nicht gut aus: Nach der Antwort des Bundesverkehrsministeriums wird die Anzahl mit 586 Baustellen den Wert des Vorjahres noch einmal übertreffen. Da waren es für den 1. Juni bis zum 1. Oktober 571 Baustellen.

Zugleich wurde das Jahr 2017 als „Staurekordjahr“ verbucht – der Zusammenhang ist offenkundig. Das Ministerium in der Hand der CSU möchte gegensteuern. Demnach soll es für den Juli wie auch für den August Fahrverbote für LKW geben. An Samstagen sollen die schweren Fahrzeuge nicht mehr über die Straßen rollen – nachdem das Fahrverbot bereits an Sonn- und Feiertagen gilt. Nur vermerken Kritiker, dass dies auch in den Vorjahren schon galt. Es ändert sich also bis auf die Anzahl der Baustellen nichts.

Die „Grünen“ wiederum verweisen darauf, dass die Autobahnen in Deutschland immer „maroder“ würden. Dabei kümmert sich die „Chefin“ Annalena Baerbock überraschend auch um Urlauber, die das Auto benutzen. Denen verspricht sie sozusagen einen langen Stau.

Grund dafür seien „fragwürdige Neubauprojekte“, die zu Lasten der „bestehenden Infrastruktur“ entwickelt würde. Diese „zerfalle“. Eine bemerkenswerte Zahl allerdings lieferten die Grünen, die auf den LKW-Verkehr und dessen Auswirkungen verwiesen. Ein LKW würde den Straßenbelag ebenso belasten wie 160.000 PKW.

Ein gutes Argument für die Bahn und deren Güterverkehr. Doch die Bahn funktioniert teils selbst nicht wie gewünscht.

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Kommentar

  1. Der Artikel ist unzureichend recherchiert: Warum auf einmal so viele Baustellen, wo doch nicht wenige unnütz sind oder an denen nicht gearbeitet wird! Wer hat einen Nutzen davon, denn nichts geschieht zufällig?
    Die LKWs werden immer mehr auf den Straßen, in der Überzahl osteuropäischer Herkunft. Der Schienenausbau ist nicht erwünscht, was die Pläne des Bundesvekehrsministeriums beweisen. Da werden Güterbahnhöfe sogar geschlossen!
    So kann man die „hier länger Lebenden“ auch kleinkriegen!