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Deutschland 2018: Rettungswesen vor dem Aus – Absoluter Geldmangel

Deutschland hat genug Geld, um Griechenland weitere Zahlungen zuzusagen. Deutschland hat genug Geld, um auch in den kommenden Jahren innerhalb der EU für die wohl missglückte Migrationspolitik einzuspringen. Nur das deutsche Rettungswesen scheint zu verkommen. So warnt die „Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft“ nach einem Bericht des „Focus“ inzwischen davor, das Rettungswesen würde vor einem Kollaps stehen. Die Sanitäter, die auf den Wagen fahren, um Verletzte, Verunglückte oder Kranke zu verarzten und ins Krankenhaus zu bringen, würden inzwischen die Belastungsgrenze erreicht haben. Dies wird am Dienstagabend Gegenstand eines Berichtes im „Report Mainz“ in der ARD. Die Gewerkschaft habe einen „Brandbrief“ geschrieben, heißt es vorab.

Kollaps steht bevor

Das dürfte Jens Spahn, dem neuen Gesundheitsminister, nicht gefallen. Sie verweist unter anderem darauf, es gebe zahlreiche Einsätze lediglich aus Bagatellgründen, also Lappalien, die sich auch ohne die Feuerwehr-Rettung regulieren ließen. Die Gewerkschaft lässt ausserdem mitteilen, so berichtet wohl der „Report Mainz“ und vorab der „Focus“, dies lasse „fatale Folgen für lebensbedrohlich verletzte oder erkrankte Patienten“ befürchten.

In sämtlichen großen Städten Deutschlands, heißt es, wären die Sanitäter überlastet oder hätten zumindest die Grenze erreicht, an der es um eine mögliche Überlastung ginge. Dann drohten auch „Fehlentscheidungen“, wird gewarnt.

Alarmierend ist allerdings, dass Jens Spahn diesen Brief bereits im April erhalten haben soll. Bislang gab es keine öffentliche Reaktion darauf. Armes Merkel-Deutschland.

Die Situation erinnert an ähnliche Zustände in Großbritannien, die schon seit vielen Jahren bekannt sein dürften. Der Weg dürfte wohl in die weitere Privatisierung des Sanitätswesens führen. Dafür allerdings würden in den Fällen wohl weniger die Krankenkassen direkt aufkommen, sondern vielfach auch die Steuerkasse. Denn die Bevorratung mit hinreichend vielen Einsatzkräften und Fahrzeugen wird die Krankenkasse nicht zahlen, vielmehr die Einzeleinsätze. Mit anderen Worten: Das wird teuer. Jens Spahn, Mitglied der Merkel-Regierung, wird dies noch nicht thematisieren wollen. Peinlich für die Politik, die in Deutschland betrieben wird.

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