Bundesregierung rechnet offenbar mit neuem Migrantenansturm

Wenn sich der Staatssekretär des Bundesinnenministeriums öffentlich „größte Sorgen“, wegen der steigenden Zuwanderung von Migranten über die neue Mittelmeerroute nach Spanien macht, dann können diese höchstwahrscheinlich nur ein Ziel haben: Deutschland.

Merkel ist abgetaucht und Helmut Teichmanns Worte gegenüber der „Bild am Sonntag“ lassen erahnen, wie es um die Migrationspolitik und den Grenzschutz in der EU tatsächlich aussieht: „Wir befürchten, dass sich viele Migranten auf den Weg nach Frankreich, den Beneluxländern nach Deutschland machen könnten“. Sollte dies festgestellt werden, werde die Schleierfahndung und Kontrollen an der deutsch-schweizerischen und der deutsch-französischen Grenze verstärkt.

Inzwischen spricht man in der Bundesregierung offiziell von „Migranten“ und nicht mehr von Flüchtlingen. Schon das lässt Schlimmstes befürchten. Seit Beginn der „Flüchtlingskrise“ 2015 sind im ersten Halbjahr 2018 mehr Migranten aus Afrika in Spanien, als in Italien angekommen. Dort sollen über 23.500 Menschen angekommen sein. Die meisten sollen laut der Internationalen Organisation für Migration (IOM) aus afrikanischen Ländern südlich der Sahara kommen.

„Wir haben der spanischen Regierung unsere Unterstützung angeboten“, sagte Teichmann. Auch Außenminister Heiko Maas mahnte eine rasche europäische Lösung zur Aufnahme von Migranten aus dem Mittelmeer an: „Man könne Spanien und Italien nicht alleine lassen“, sagte Maas der „Frankfurter Rundschau“.

Im Klartext bedeutet dies, dass Deutschland Migranten aus Spanien aufnehmen wird. Spanische Medien berichteten Anfang Juli, dass sich der US-Milliardär und Inhaber der NGO „Open Society Foundation“ George Soros Anfang Juli mit dem neuen spanischen Ministerpräsidenten Sanchez getroffen hat. Keine vier Wochen später fallen Hunderte Migranten aus Afrika gewaltsam in Spanien ein. Weitere 50.000 sollen in Marokko bereits auf dieÜberfahrt warten. Über eine Million Afrikaner sollen auf dem Weg nach Europa sein. Und Deutschland will der spanischen Regierung ihre Unterstützung anbieten!

George Soros hat erneut ganze Arbeit geleistet. Spaniens Außenminister Borrell lobte jüngst Merkel und signalisierte, dass man mit Deutschland und Frankreich „in der Asylpolitik vorangehen wolle“. Angesichts des Andrangs auf sein Land rief er Europa zur Solidarität auf. Merkel habe mit der Grenzöffnung 2015 die „Ehre Europas“ gerettet.

Bei den bald zu erwarteten neuen Migrantenströmen nach Deutschland darf dabei nicht in Vergessenheit geraten, dass seit dem 1. August Tür und Tor für den sogenannten Familiennachzug nach Deutschland geöffnet wurde. Deutschland dürfte dieses Jahr erneut einen „heißen Herbst“ erleben.