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Auch in der Schweiz soll der Ausbau des 5G-Mobilfunknetzes vorangetrieben werden. Bis Ende dieses Jahres will der größte Mobilfunkanbieter 90 Prozent der Schweiz mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G abdecken. Alle Telekomfirmen stellen sich jetzt die Frage, wie sich mit 5G Geld verdienen lässt. An 100 Standorten in 50 Gemeinden müssten 5G-Antennen noch installiert werden, damit die 90% Netz-Abdeckung bis zum Ende des Jahres erreicht werde. Man warte nur noch auf die Konzession des Bundesamtes für Kommunikation für die neuen Frequenzen, berichtet die „NZZ“. Die ersten 5G-fähigen Smartphones werden ab Mai in den Swiss-Shops erhältlich sein.

Während die schweizerische, wie die deutsche Bundesregierung das 5G-Mobilfunknetz ausbauen will, wurde in der Westschweiz jetzt Skepsis gegenüber dem neuen „Mobilfunkstandard“ laut. Das Genfer Kantonsparlament hatte am Mittwoch eine Anfrage für ein Moratorium von 5G-Antennen auf dem Kantonsgebiet an die Regierung geschickt. Die Anfrage verlangt die Erhebung unabhängiger wissenschaftlicher Untersuchungen und Erkenntnisse, ob und welche Gesundheitsschäden 5G verursache. Denn Mobilfunkbetreiber würden erklären, dass 5G dasselbe sei, wie 4G. Die entspricht allerdings nicht den Tatsachen.

Zudem will das Genfer Kantonsparlament unabhängige wissenschaftliche Untersuchungen und Erkenntnisse darüber erhalten, wie sich 5G auf Tiere auswirkt. Mit 58 zu 28 Stimmen stellte das Kantonsparlament die Anfrage an die Regierung, die sich nun an die Weltgesundheitsorganisation wenden soll, um unabhängige Studien zu verlangen, berichtet die „NZZ“ weiter.

Nicht nur in der Schweiz, sondern in Deutschland, Europa und weltweit machen sich Ärzte, Forscher und Wissenschaftler Sorgen über die Verbreitung und den Ausbau von 5G. Über 180 internationale Wissenschaftler und Ärzte hatten in einem Schreiben bereits gefordert, dass die Auswirkungen von 5G auf den Menschen geprüft werden müssen, bevor die Antennen installiert werden.

Mediziner des „Ärztearbeitskreises digitale Medien Stuttgart“ hatten ebenfalls vor den Gefahren von 5G gewarnt. In einem offenen Brief an den Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, forderten sie diesen auf, den Ausbau des 5G-Mobilfunknetzes zu stoppen. Der geplante Ausbau von 5G sei Anlass zu großer Sorge bezüglich der Auswirkungen auf das Leben elektrosensibler Patienten.

Spekulationen zufolge soll die 5G-Mikrowellentechnologie aus dem Waffenarsenal der US-Army stammen. Die Mikrowellenwaffen ACD (Active Denial System) wurde von der US-Luftwaffe für mehr als 50 Millionen Dollar entwickelt. Seit dem Jahr 2000 wird diese Waffe getestet. Die von der Waffe erzeugten Mikrowellen mit einer Frequenz von 95 Gigahertz können mit einer Antenne punktgenau und mit Lichtgeschwindigkeit auf ein menschliches Ziel von mehr als 500 Metern Entferung gelenkt werden. Die elektromagnetische Energie dringt in die Haut ein, erzeugt eine schmerzhafte Hitze, so dass der Angegriffene schnell aus dem Einflussbereich des Mikrowellenstrahls flüchtet. Berichten zufolge soll 5G aus dem ACD-System entwickelt worden sein.

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  • 5G trifft auf Skepsis in der Schweiz – Ursprung in Militärtechnik? - Leserbriefe 17. April 2019

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