in Unkategorisiert

Auf der Sicherheitskonferenz in Shangri-La-Dialog / Singapur warnten die USA China eindringlich vor einer weiteren Expansion auf den Riffen im Südchinesischen Meer. Die USA wollen weitere Baumaßnahmen Chinas im Südchinesischen Meer nicht mehr tolerieren und kündigten entsprechende Maßnahmen an.

China beansprucht in dieser Meeresregion über vier Fünftel für sich. Das sind mehr als 80 Prozent, die China von dieser rohstoffreichen Meeresregion für sich beansprucht. Aber auch Vietnam, die Philippinen und verschiedene weitere Staaten protestieren schon seit längerer Zeit furios dagegen. China hat auf verschiedenen Inseln in der Region mehrere Landebahnen und militärische Einrichtungen angelegt und gebaut.

Bereits zum 15. Mal treffen sich Verteidigungsminister, Militärangehörige und Sicherheitsexperten aus mehr als 50 Ländern, bei einer Sicherheitskonferenz in Shangri-La-Dialog / Singapur. Bei der diesjährigen Sicherheitskonferenz, die am am 4. Juni 2016 stattgefunden hat, kündigte der amerikanische Verteidigungsminister Ashton Carter an, dass die USA weitere chinesische Baumaßnahmen auf den umstrittenen Riffen im Südchinesischen Meer nicht mehr tatenlos hinnehmen würden. ″Ich hoffe, dass eine solche Entwicklung unterbleibt. (…) Dies würde dazu führen, dass die USA und andere Staaten in der Region handeln.″ Aber um welche Maßnahmen es sich genau handelt welche die USA ergreifen würden erklärte Carter jedoch nicht.

Zudem sagte Carter bei seiner Rede vor Verteidigungsministern, Militärangehörigen und Strategen, dass die chinesischen Landaufschüttungen und die Militarisierung des Südchinesischen Meers die Region destabilisierten würden und China eine Isolierung riskieren würde. Denn während die anderen Staaten der Region immer stärker zusammenrücken, riskiert China mit seinen Gebietsansprüchen eine „Große Mauer der Selbstisolierung“, erklärte Carter.

Darüber hinaus bekundete Carter, dass die USA noch diesen Monat ein gemeinsames Militärmanöver mit Südkorea und Japan durchführen wird. Diese Übung kann als Reaktion auf die neuerlichen Drohgebärden Nordkoreas gesehen werden. ″Mit dieser trilateralen Partnerschaft koordinieren wir unsere Reaktion auf die Provokationen aus Nordkorea″, erklärte Carter. Bei dieser Übung soll es sich um die frühzeitige Erkennung ballistischer Raketen handeln, sagte Carter weiter. Dies sei Notwendig, da die fortgesetzten ″Provokationen″ aus Pjöngjang die Stabilität und Wohlstand in der Region bedrohen.

ANZEIGE

Dein Kommentar

Kommentar

12 Kommentare

  1. Kann bitte mal jemand recherchieren, welches Spiel da gespielt wird. Die USA halten gerade mit über 20 Nationen i Pazifik ein Mega- Manöver ab — mit Beteiligung CHINAs… Was soll das?

  2. Wenns nicht so brisant wäre, könnt man nur noch lachen !
    WAS sacht der : Die Chinesen „destabilisierten“ die Region … !?
    Der hat doch nachweislich einen an der Erbse, oder ?
    Das sich ein Flachkopp überhaupt erdreistet, anderen vorzuwerfen, was er am laufenden Band selbst tut, zeigt doch eindeutig, wie unbeschreiblich bekloppt die sind !
    Tja, und deshalb sind ja auch die Köpp so flach … jetzt versteh ich auch endlich den Ausdruck …. heimlicher US-Volkssport, sich gegenseitig die Köpp flach kloppen … unfassbar ! … und so was will die Welt regieren …. unfassbar !

    • Ist auch meine Meinung. Ich halte es für eine bodenlose Frechheit, dass ein Vertreter der größten Kriegsverbrechergilde das Wort Destabilisierung in den Mund nimmt. Noch schlimmer ist, dass wir als Deutsche diesen Kriegstreibern noch in den A…. kriechen.

  3. Belangloses Geblubber einer dahinsiechenden Weltmacht! Einen Krieg gegen China wäre für die Amis ein Debakel, da man erstens bei den Chinesen massiv verschuldet ist, zweitens im Rahmen der Globalisierung derart viele Arbeitsplätze nach China ausgelagert hat, das man mittlerweile, mangels eigener Kapazitäten auf die chinesische Industrie angewiesen ist und drittens kann man sich keineswegs darauf verlassen das die Vasallen in der Region mitziehen würden.
    Vietnam ist wirtschaftlich völlig abhängig von China, auf den Philippinen ist gerade eine neuer Präsident gewählt worden, der keine Lust hat eine amerikanische Marionette zu sein und in Japan wird GI Joe aufgrund der Übergriffe auf einheimische Frauen auch immer mehr zum hässlichen…

  4. Besatzer!
    Über dies hat ja schon der Koreakrieg, die Unfähigkeit der US Armee gezeigt einen militärischen Sieg gegen die Chinesen zu erringen. Die militärische Lage war für die Cowboys zeitweise derart ungünstig, dass der Psychopath Douglas McArthur mehrere chinesische Großstädte mit Atombomben platt machen wollte.
    Das war in den 1950ern, die USA waren damals auf dem Höhepunkt ihrer Macht und China auf dem Status eines 3. Welt Landes.
    Heute haben sich die Rollen vertauscht, China ist die neue kommende Weltmacht und Amiland nur noch ein Schatten seiner einstigen Größe!
    Wehe denen, die nicht wissen wann ihre Zeit abgelaufen ist!

Webmentions

  • Honigmann – Nachrichten vom 07. Juni 2016 – Nr. 853 | Der Honigmann sagt... 7. Juni 2016

    […] Südchinesisches Meer: VSA drohen China mit Gegenmaßnahmen – http://www.neopresse.com/unkategorisiert/suedchinesisches-meer-usa-drohen-china-mit-gegenmassnahmen/ […]

  • Honigmann – Nachrichten vom 07. Juni 2016 – Nr. 853 | Terraherz 7. Juni 2016

    […] Südchinesisches Meer: VSA drohen China mit Gegenmaßnahmen – http://www.neopresse.com/unkategorisi… […]