in Umwelt

Man staunt, dass die Nachrichten überhaupt über solche Umweltsauereien berichten dürfen. Denn das kennen wir von der „giftigen Kabinenluft“, dem sog. #FumeEvent, dass es hier um sehr viel Geld geht und dieses auch entsprechend eingesetzt wird, um solche Schweinereien, die eigentlich „Umweltverbrechen“ sind, zu vertuschen.

Eine kriminelle Kumpanei zwischen Politik, Wirtschaft, Medien und Behörden – das attestierte man den beteiligten Strategen beim Dieselskandal. Den man allerdings schnell herunter kochte und banalisierte. Deutschland ist Autoland, da finden sich schnell Nebenschauplätze, mit welchen man den Fokus in andere Richtungen lenken kann, wie etwa der Fipronilskandal.

Das Ablassen von Kerosin ist in Deutschland inzwischen offensichtlich  ganz normal und scheint niemand aufzuregen. Denn seit die Medien immer wieder mal darüber berichten, weil sich betroffene Bürger Sorgen machen, steigen die Fälle des fuel dump locker flockig an. Genaue Zahlen werden wir dazu nicht bekommen, ist das doch neuerdings die Aufgabe der Behörden: Nicht den Bürger schützen, sondern die Wirtschaft.

Von 2010 bis 2016 sollen über Deutschland alleine 3500 Tonnen Kerosin abgelassen worden sein. Weil das kein Schwein interessiert, nimmt man es heute ganz locker und lässt „nach Bedarf“ ab. Dabei stehen auf dem Papier strenge Vorschriften und Voraussetzungen. Auf dem Papier ist in Deutschland ja alles wunderbar geregelt, besonders dann, wenn der Bürger betroffen ist und man ihm Geld aus der Tasche ziehen möchte.

Weil es in Deutschland natürlich kein unbewohntes Gebiet gibt, nimmt man heute Gebiete mit „geringer Bevölkerung“ her, um diesen Leutchen das Kerosin auf den Kopf zu schütten. Fatal, wenn man sich ausgerechnet so ein gering bevölkertes Waldgebiet als Urlaubsgebiet ausgesucht hat, um „frische Luft“ zu tanken.

Großen Wert legt man auf die Feststellung, dass das Kerosin ja vom Winde verblasen werde und nur 8 Prozent insgesamt den Boden erreichen. Ach so, dann ist ja alles harmlos. Aber was heißt das „Vom Winde verblasen„? Lösen sich die Gift und Schadstoffe wie durch ein Wunder in Nichts auf? Bläst der Wind den Dreck zu Nachbarn? Aber die lassen ja selbst gerne Kerosin ab. Bläst deren Dreck dann zu uns? Das wäre fatal! Denn Kerosin ist ein hochgiftiges Kontaktgift.

Nur wenige Prozent der Dreckbrühe erreichen also angeblich den Boden. Da schlägt die große Stunde der Mietmaul-Experten. Denn die rechnen mal flugs die Kerosinmengen auf die Gesamtbodenfläche Deutschlands um, obwohl in bestimmten Regionen die Sauerei konzentriert vollzogen wird. Durch solche Statistiktricks, die wir ja bis zum Erbrechen aus dem medizinischen Bereich kennen oder von den Rechentricks der Glyphosathersteller, kommen dann Zahlen raus wie „nur 0,02 Gramm/m²“ der abgelassenen Brühe erreicht den Boden.

Dabei darf man nicht vergessen, dass der Flugverkehr weltweit enorme Mengen Schadstoffe in sensible Luftschichten bläst, das umweltschädlichste Massen-Fortbewegunsmittel ist,   an vielen Krankheiten ursächlich  beteiligt. Hier greifen dann hochbezahlte Nudging– und Rabulistikexperten ein, die nach der Methode Hexeneinmaleins vorgehen:

Aus Eins mach Keins!

Sie drehen die Ereignisse einfach um: Tausende Menschenleben seien durch fuel dump gerettet worden, Erkrankungen Betroffener seien nicht bekannt. Hier kommen dann die Behörden ins Spiel, deren Aufgabe es ist, entsprechende Untersuchungen erst gar nicht zu machen – bzw. nur „intern“, ohne dass die Bevölkerung davon erfährt.

Doch hat man tatsächlich die „harmlosen“ Kondensstreifen mit sehr viel Geld und Aufwand europaweit erforscht:: Dutzende Schad- und Giftstoffe, Salpeter- und Schwefelsäure! Na und!? Kennen sie jemand, der davon krank geworden ist oder nach einem fuel dump tot umgefallen ist?

Na also – alles harmlos, kein Grund zur Veranlassung?
Denn hier wären umfassende Forschungen sehr teuer, von Umweltverbänden kaum zu stemmen. Das weiß man und sitzt um so süffisanter auf dem hohen Roß, falls besorgte Bürger fragen. entgegnet man süffisant: Haben sie Beweise, haben sie Studien?

Denn nicht die Behörden müssen Nachweise erbringen – das muss heute der Bürger selbst hinkriegen. Und wenn mal ein Landtagsabgeordneter Fragen an die Landesregierung stellt, weil er die Sorgen der Bürger aufnimmt und wenigstens einmal „fragt“, was da am Himmel so los ist, dann haben wir ja noch die GRÜNEN, die etwa einen MdL Martin Bäumer besonders verhöhnen.

Oder in Brandenburg bzw. Thüringen die LINKEN, die das dann alles auf die „Hahaha Chemtrails“ – Schiene biegen. Dieses Land hat offensichtlich genau diese Politiker verdient!

Aber was, wenn ein Umweltschützer gerade dabei ist, ein Tierlein im Walde zu beschützen, etwa eine Kröte liebevoll über die Straße trägt und es kommt eine Kerosindusche? Die armen Tierlein sind auch egal?

Aber weshalb steigen heute die Kerosinablassungen so an? Schon mal gehört, dass ausgerechnet Billig-Arilines pleite gehen können, obwohl wir heute 3,5 Milliarden Passagiere haben, die bald auf 7 Milliarden gesteigert werden sollen. Für die sind die Kerosinkosten der Hauptkostenfaktor. Die Personalkosten drückt man ja gerade, indem man das Personal entlässt und dann als Leiharbeiter oder zum Dumpinglohn wieder einstellt. Auch fürs Kerosin hat man Lösungen gefunden, indem man Möglichkeiten vom Militär- und der Raketentechnik übernommen hat, um eine Reichweitenoptimierung zu erreichen – auf Kosten der Umwelt- und der Gesundheit!

Um Flughäfen herum in den An- und Abflugzonen kommt es zu häufigen Erkrankungen der Anwohner. Einerseits durch Fluglärm, andererseits durch die Gift- und Schadstoffe, die gerade beim Start in Unmengen verblasen werden. Auch hier haben die Behörden eine wichtige Aufgabe: Keine Untersuchungen oder Statistiken zulassen, mit eigenen Messungen ein „Heilkima“ zu verkünden.

Welchen fatalen Einfluss heute die Wirtschaftslobbyisten haben, das dringt langsam in die Bevölkerung durch. Das geht heute so weit, dass die ihre eigenen Gesetzesvorlagen einbringen, die dann häufig nur abgenickt werden. So kann man sich immer eine „legale“ Situation schaffen bzw. erkaufen. Denn die großen Spenden an die Parteien fließen nicht aus Menschenfreundlichkeit.

Wenn also die Medien verkünden: Erkrankungen sind nicht bekannt, dann müßte man den Staatsanwalt einschalten. Denn Kerosin ist ein hochgiftiges Kontaktgift. Und es gibt sogar zahlreiche Beschwerden und Erkrankungen nach fuel dump, wenn der Wind doch mal in die falsche Richtung bläst! Das wird von den Behörden vertuscht, Medienberichte gibt es nur wenig, denn es droht Verlust von Werbeeinnahmen. Weshalb heute noch so viele Medien tapfer zum „Fume Event“ schweigen!

Am 28. Juli 2004 über Süddeutschland ereignete sich ein gewaltiger Umweltgau, als eine Boeing 777 der Malaysia Airlines aufgrund technischer Probleme zügig landen und dazu innerhalb von 35 Minuten 71,4 Tonnen Kerosin in einer Höhe von 3000 Metern ablassen musste. Kurze Zeit nach dem Fuel Dump gingen rund hundert Meldungen von Anwohnern beim Landratsamt Villingen-Schwenningen ein. Grund waren körperliche Beschwerden, wie Brennen im Hals und starkem Durstgefühl. Die deutschen Behörden zeigten jedoch kein Interesse daran, den Vorfall näher zu untersuchen. Quelle  Die Verursacher solcher Umweltverbrechen gehen völlig straffrei aus, Betroffene bleiben ohne Entschädigung. Aber dafür haben wir ja eine EU-Rasenmäher-Schadstoff-Verordnung! Unglaublich!

Also nochmal – was ist da los?

Beim aktuellen Fall in Rheinland-Pfalz ging es wieder um 40 Tonnen, die abgelassen werden mussten. Denn Startgewicht und zulässiges Landegewicht differieren entsprechend. Man könnte nun aber stärkere Fahrwerke einbauen – das kostet Geld – da kippt man die Brühe den Leuten lieber  auf den Kopf – ist billiger.

Dabei ist das nicht ganz richtig: Auch heute würden die Fahrwerke eine Landung mit vollen Tanks aushalten. Allerdings wäre dann eine Inspektion und Wartung nötig, die schnell ein paar zehntausend Dollar kosten kann – da kippt man die Brühe lieber den Leuten auf den Kopf.

So müssen Frachtmaschinen auch große Gewichte zur Landung bringen, etwa 150 Tonnen. Die Fahrwerke halten das aus. Große Militär-Frachtmaschinen, wie etwa die Antonow An-225, tragen schon mal Gerät über 200 Tonnen zusätzlich zum Eigengewicht – und landen damit.

Beim aktuellen ausufernden fuel dump ist das der große Skandal, dass aus Kosten- und Profitgründen die Gesundheit der Bürger aufs Spiel gesetzt wird.

Flugzeuge, Wunderwerke der Technik, bekommen es nicht auf die Reihe, mit vollen Tanks zu landen? Da lachen ja die Hühner. Und Politik, Behörden und Medien spielen wie auf der Titanic bis zum Schluß „Nearer my God to Thee“! Machen sich zu Helfershelfern und Mittätern.

Denn so lustig ist das alles nicht. 66.000 Menschen sterben jedes Jahr in D an verseuchter Luft. Das geht selbst Umweltschützern am Arsch vorbei – solange bis man selbst betroffen ist – oder die Tierlein im Walde. Grüne braucht man nicht wählen, siehe Baden-Württemberg, LINKE auch nicht, siehe Thüringen, wo man der Flugzeugindustrie regelrecht im Hintern steckt. Diese Parteien kauen dem Bürger zwar ein Ohr ab – das war es aber auch. Viele haben noch in Erinnerung, wie sich die Grünen während der Schröderregierung haben an die Wand nageln lassen. Das verheißt für Jamaika nichts Gutes.

Denn die hunderte Tonnen Kerosin sind tatsächlich das kleinere Übel: Die weltweit verblasenen Schadstoffe der zivilen Luftfahrt sind gigantisch – was das Militär mit dem hochgiftigen JP8 anrichtet, ahnen wir nur.

Aber für die lobbybait Mietmäuler sind die Kritiker der Sauerei am Himmel der „Feind“. Die Bevölkerung, die Überbringer schlechter Nachrichten heute ohnehin nicht mehr erträgt, und die betroffenen Lobbyisten, gehen gegen die Mahner vor: Nazis und Terroristen sollen das neuerdings sein, nicht nur Verschwörungstheoretiker. Die Leute stimmen begeistert zu, ist der Urlaubsflug doch ein Heiligtum, die Sufftour nach Malle zum Taxipreis ein MUSS.

Es ist also alles in Ordnung, die Leute bekommen, was sie wollen, es besteht kein Grund zur Veranlassung! Zum Fuel Dump und der empathielosen Ausführung aus Profitgründen,  fällt mir meine Schulzeit wieder ein:
Anfang der 60er Jahre waren die Verhältnisse noch rau. Die in den Familien vorhandene  Gewalt übertrug sich auf den Schulhof. Wenn dort einer ein wenig treudoof sparsam aus der Wäsche guckte, haben ihn die harten Jungs gerne mal einfach so eine reingehauen. So handhabt man heute noch die treudoofe Bevölkerung: Mal ordentlich hunderte Tonnen Kerosin auf den Kopf gehauen – die bedanken sich dann noch, weil damit „Leben gerettet wurden“.

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Dein Kommentar

Kommentar

37 Kommentare

  1. Wenn ihr unabhängige Nachrichten machen wollt, fangt doch mal an genauer zu recherchieren und zu berichten.
    Der Artikel liest sich, als wäre er von einem 15 jährigen YouTuber verfasst worden

    • Leicht daneben, bin 62. Es geht um ein kompliziertes Thema, zu dem schlaue Strategen entsprechende Artikel schreiben. Gerne sind sie eingeladen, genauere Fakten zu bringen. Oder wollen sie die Sauerei am Himmel nur relativieren? Denn dafür wird man sogar bezahlt ;-)

  2. Einmal Fuel-Dump? Lächerlich! Schaut Euch nur die Menge Kerosin an, die bei jedem Abflug von DUS in Richtung Süden (Spanien, Balearen, Kanaren) auf der Route MODRU über dem Niederrhein unnötig verschleudert werden, nur damit die Flieger beim Einflug nach Belgien 6000m Flughöhe erreicht haben. Bis vor einigen Jahren sind diese Flieger ab DUS direkt in Richtung SüdWest gestartet. Oder schaut Euch die teilweise unerklärlichen Schleifen an, die vor einer Landung geflogen werden und dadurch ebenfalls die Luft verpesten.

    • #FuelDump: Ein unglaublicher Skandal. Es geht dabei in erster Linie um Profitoptimierung der Airlines. Die Gesundheit der Bevölkerung ist egal. Das sieht man daran, dass sich bisher nicht einmal eine Airline um die Betroffenen gekümmert hat, die oft stationär behandelt werden müssen, auf Zusatzkosten sitzen bleiben.

      Aktuell sehen die Beschäftigten, wie auch sie behandelt werden. Zeit, den Mund aufzumachen. Wir wissen, wie viele potentielle #Whistleblower es gibt. Diese möchten aber gerne, dass „andere“ den Kopf hinhalten. Gerade jetzt, wo wir voll Zorn nach #Malta blicken!

      Ich bekomme für diesen Artikel sicher wieder reichlich Prügel. Angeblich schlecht recherchiert und kein #Qualitätsjournalismus. Die Dummdödel merken jedoch nicht, dass es darum gerade nicht geht: um Schönsprech und Schönschreib. Wer andere „Fakten“ hat, der ist gerne eingeladen, diese zu kommentieren. Aber bitte: Nicht unter Pseudonym. Lobbybait #PSIRAM-Weisheiten brauchen wir hier nicht.

      http://www.neopresse.com/umwelt/der-fuel-dump-kerosin-skandal-tausende-tonnen-kerosin-ueber-deutschland-abgelassen/#comment-329657

    • Kompletter Schwachsinn, unerklärliche Schleifen…
      Sind Sie auf den Kopf gefallen oder was ist ihr und das des Verfassers Problem? Manmanman.
      Gedumpt wird wenn es notwendig ist für die Sicherheit eines in der Regel stark erkrankten Passagiers, nicht mehr und nicht weniger.
      Sollte es zufällig mal in Ihrem Umfeld In der Luft geschehen können Sie die Besatzung ja höflich darauf hinweisen, dass ihr Kind, Frau Bekannter besser stirbt als dass schnell gelandet wird um medizinische Versorgung zu gewährleisten.

    • Also ich habe mehr als 3000000 Kilometer Flug hinter mir und ich sage dir, du laberst mist! Ich wohne auch in Frankfurt und Freunde gleich am airport Weder ich, noch sonst irgend einer kann deins bestätigen. Keiner verschenkt kerosin. Es wird nur so viel getankt, wie man für den weg braucht, mit wenig Plus. Bisschen Reste werden vor der Landung gerne raus gelassen, zur Sicherheit der Passagiere! Wenn, wird immer nur zur Sicherheit was abgelassen, wenn ein Flieger nach dem Start wegen Problemen gleich wieder .landen muss zb. Auch deine seltsamen schleifen, das ist ein mal ausrichten zur Landung, Geschwindigkeit reduzieren, höhe anpassen, Gewichts Verlagerung , Flügel einstellung, Reifen raus, das alles verändert kurz das flugverhalten, dazu kommen Seiten Winde die ausgeglichen werden müssen , manchmal dreht man auch ewig schleifen weil die Landebahn beset ist …..

  3. Erst einmal einen großen Dank an den Verfasser des Artikels. Es muß die Wahrheit an den Mann und dann kommen solche Leut wie Lukas Rades und Ilka Szentkiralyi , die den Verfasser angreifen ohne selbst aufzuzeigen, daß sie es besser könnten.
    Es wird doch wohl nicht die Jugend sein, die systemgetreu vorangeht wie die Antifa, die den Bomber Harris wieder herbei wünschen?
    Pfui Teufel, fällt mir da für solche Leut nur ein. Die Menschen sollen es euch vergelten.
    Olaf Opelt
    Bundvfd.de

  4. #FuelDump: Ein unglaublicher Skandal. Es geht dabei in erster Linie um Profitoptimierung der Airlines. Die Gesundheit der Bevölkerung ist egal. Das sieht man daran, dass sich bisher nicht einmal eine Airline um die Betroffenen gekümmert hat, die oft stationär behandelt werden müssen, auf Zusatzkosten sitzen bleiben.

    Aktuell sehen die Beschäftigten, wie auch sie behandelt werden. Zeit, den Mund aufzumachen. Wir wissen, wie viele potentielle #Whistleblower es gibt. Diese möchten aber gerne, dass „andere“ den Kopf hinhalten. Gerade jetzt, wo wir voll Zorn nach #Malta blicken!

    Ich bekomme für diesen Artikel sicher wieder reichlich Prügel. Angeblich schlecht recherchiert und kein #Qualitätsjournalismus. Die Dummdödel merken jedoch nicht, dass es darum gerade nicht geht: um Schönsprech und Schönschreib. Wer andere „Fakten“ hat, der ist gerne eingeladen, diese zu kommentieren. Aber bitte: Nicht unter Pseudonym. Lobbybait #PSIRAM-Weisheiten brauchen wir hier nicht.

    http://www.neopresse.com/umwelt/der-fuel-dump-kerosin-skandal-tausende-tonnen-kerosin-ueber-deutschland-abgelassen/#comment-329657

  5. Das ist immer witzig, wenn Leutchen, die den Artikel nicht gelesen haben, alberne Kommentare abgeben.

    Selbstverständlich muss ein Pilot im Notfall alles tun, um die Passagiere zu retten. Heute wird fuel dump allerdings aus Kostengründen leichtfertig eingesetzt. Die großen Mengen an über D verteiltem Kerosin lassen zwei Gründe vermuten: Entweder man nimmt es als preiswerte Alternative – oder die Flugzeuge sind dermaßen schlecht gewartet, so dass es zu oft zu fuel-dump-events kommt.
    Jedenfalls muss den Billig Airlines klar gemacht werden, dass sie nicht nach Belieben die Gesundheit der Menschen gefährden können.

    Diejenigen, die das alles „witzig“ finden, können gerne jeden Tag ein Schlückchen Kerosin trinken!

    • 40000 m² das wären ja „nur“ 4-5 Fußballfelder, während das Leck in Köln 40000 km² verseucht haben soll, beides unlogisch.
      Umgedreht wird ein Schuh drauß, filterzentrale hat wohl die Flächenangaben verdreht.
      Merke: 10000 m² = 1 ha, 1 ha = 100 x 100 m

    • Überlegt man auch so, wird nur eingeleitet wenn die Sicherheit der Passagiere es verlangt. Oder meinst du wer verschenkt freiwillig dieses teure hoch qualitative kerosin? Wie bildest du dir deine Meinung? Per gefährlichem halbwissen? Ziehst sie aus der Luft? Also nach Ahnung hörst du dich nicht an.

  6. Manchmal kommt es mir so vor wie wenn bei einigen der gesunde Menschenverstand aussetzt. Wieso sollte ein Pilot bitte nach dem Start sofort einen Fuel Dump machen? Es wäre doch leichter weniger vor Abflug zu tanken, dann wäre er leichter, bräuchte weniger Startbahn könnte Kosten optimieren etc etc. und wieso soll es über Deutschland schon alltäglich sein? Denkt ihr etwa das Kerosin kostet nix? Der Kutscher tankt einfach mal voll und lässt dann einfach ab wenn er lustig ist? Da wär jede Airline schnell pleite. Außerdem würde es komplett dem entgegenstehen dass zB bei Ryanair Listen geführt werden über effizienten Spritverbrauch der einzelnen Piloten, Stichwort Wirtschaftlichkeit.

    Vielleicht sollte man nicht in jeder aus Kondenswasser und Geschwindigkeit sichtbar gewordenen Wirbelschleppe gleich einen Fuel Dump sehen.

    Wirbelschleppen
    https://m.youtube.com/watch?v=tJIta1FxDRw

    Fuel Dump
    https://m.youtube.com/watch?v=AMU8NNFi1Bc

    Wirbelschleppe über und am Ende vom Flügel

    Fuel Damp meist mittig des Flügels.

    Hoffentlich checken das die ewigen selbsternannten Aviatoren jetzt ein für alle mal.

    • Gut gemacht! Ich weiss auch nicht was manche denken. Es wird nur so viel getankt, wie für den weg benötigt wird, minimales Plus. Klar startet mal ein Flieger und muss gleich wieder landen, lässt kerosin zur Sicherheit ab. Oder wenn wer zu viel Rest hat vor der Landung, wird es auch mal abgelassen. Aber ungerne. Wenn dann nur weil die Sicherheit im Vordergrund steht. Wird auch ewig so gehandhabt, wurde nie ein Geheimnis draus gemacht. Jetzt bin ich nahe Luxemburg aufgewachsen und lebe in Frankfurt, also immer Flugzeuge in der Nähe gehabt. Evtk da her bisschen informierter, neugieriger ^^

    • 😂genau mein Humor😂 Kondenswasser und Geschwindigkeit😂😂😂😂
      Beobachten sie doch mal diese Hinterlassenschaften, wie lange sie stehen bleiben welche Muster manche haben überhaupt ihre Entwicklung am Himmel!!!!
      Aluminium-Barium – und Strontiumtitanat!
      Alzheimer, Asthma, Hautkrankheiten…..

    • Von was reden wir jetzt Nina? Von Fuel Dump oder von Chemtrails?

      Und was ist hier, soll dieser Flieger bei einer AirShow etwa auch einen stetigen Fuel Dump vollziehen? Lassen sie mich raten, um die Zuschauer zu töten oder?

      Mann mann mann, ich bin ja auch skeptisch bei vielen Sachen aber irgendwo muss man auch mal die Kirche im Dorf lassen. Manche können aber ohne ihre German Paranoia Angst glaube ich nicht mehr leben.

      https://m.youtube.com/watch?v=7SXUJZU4iLE

  7. Nicht nur die Luftfahrt, auch die Seefahrt und die vielen LKW`s, die Globalisierung fordert ihren Tribut.
    Transport darf nichts kosten. Manchmal verbilligt der Transport die Ware sogar.
    Luftverpestung, frei nach dem Motto von Scheibner „Das macht doch nichts, das merkt doch keiner“. Ausbeutung ist Trumph, ich beute auch aus, meinen Frisör, die Kellnerin, die Kassiererin etc..

  8. Hallo Jürgen,
    du hast recht. Wenn heute kerosinähnliche VOCs in Industrieprozessen als Emissionen in geringsten Mengen auftreten werden teure Abgasbehandlungsanlagen wie katalytische Nachverbrennung etc gefordert. Die Flugzeuge dürfen aber in großem Stil offensichtlich direkt verblasen. Das passt überhaupt nicht zusammen.

  9. Warum wird es immer wieder über der Pfalz abgelassen?
    Konnte im Notfall ja auch mal über den Odenwald oder Schwarzwald abgelassen werden. Das Kerosin sollte mal gleich verteilt werden. 2017 wurde bisher 4× über der Pfalz abgelassen über 100Tonnen Kerosin