in Satire

Wer glaubt, dass das Außenmysterium einfach so dem Heiko Maas zugeflogen ist, der dürfte sich schwer geirrt haben. Es bedarf einer grundlegenden Qualifikation, um das Amt des Außenministers zeitgemäß ausfüllen zu können. Bedauerlicherweise werden die nötigen Qualifikationen nicht öffentlich verhandelt, zumindest unter Merkel-Junta nicht. Selbstdenker und nachweisliche Renitenzbolzen, wie beispielsweise Sigmar Gabriel, sind in der kommenden Legislaturperiode nicht mehr gefragt.

Final konnten sich die großen Verlierer der letzten Wahl noch ein letztes Mal über die Runden retten. Trotz 14 Prozent Verlust für die Große Koalition bei der Wahl im September 2017 gelang es ihnen ihre Pöstchen zu sichern und auszubauen. Als Dank für den Verrat an Partei und Menschen in Deutschland belohnt Mutti die SPD mit mehr Ministerposten, als dieser nach dem Wahl-Proporz zustehen. Da die SPD bereits mehrfach bewiesen hat, dass auch sie ein massives Interesse an der Zersetzung Deutschlands hat, fiel es Merkel nicht schwer, sich bei der Ministerpostenverteilung spendabel zu zeigen.

Um in der anstehenden Legislatur, gemeinsam mit Mutti, das begonnene Werk zielsicher zu vollenden, greift man gerne auf bewährte Fachkräfte der SPD zurück. Von den nicht abgesägten, also den überlebenden SPD-Parteigrößen, ist Maas sicherlich physisch der Gnom unter allen. Bezüglich seiner verbrecherischen Leistungen ist er aber genau das Gegenteil davon. Da ist er mit seinem NetzDG ein wahrer Riese unter den Rechtsbeugern im Amt. Will sagen, seine Qualifikation für die kommende GroKo ist einfach unersetzlich. Schrotter seiner Güte haben Seltenheitswert und unter Merkel auch noch Hochkonjunktur.

Sein Meisterstück, das NetzDG, ist sogar nach Auffassung der Bundestagsexperten rechtswidrig. Wissenschaftlicher Dienst   NetzDG auch grundgesetzwidrig … [Heise]. Wer es also schafft, ein Gesetz durch den Bundestag zu peitschen, welches sogar mit dem höchsten Rechtsgut dieser Rep(ub)lik, dem Grundgesetz, kollidiert, der ist ein wahrer Meister in Sachen Zersetzung und Zerstörung. Genau das sind die Qualifikationen, auf die es scheinbar in der kommenden Legislaturperiode so bitter ankommt. Letztlich konnte Merkel ihre 2015 begonnenen Pläne noch immer nicht abschließend realisieren.

Weil Heiko Maas seinen Job so gründlich und gut machte, gibt es für ihn aktuell die ultimative Bonusposition … das Außenmysterium. Wer weiß, vielleicht kann er sich in einigen Jahren von dort aus sogar noch ins Präsidentenamt vormauscheln. Wie es aussieht, ist er auch um einiges geschmeidiger und leichter lenkbar, als beispielsweise der dicke Erzenkel Gabriel, den er frisch beerbte und dessen außenpolitischer Leichnam noch gar nicht richtig erkaltet ist. Auch dass ein absolutes Markenzeichen der Sozis. Ohne Gedenkminute oder angerührtes Gewissen, sogleich über den Kadaver des Vorreiters das gelobte Amt bestürmen.

Die rechtliche Einordnung seines Meisterstücks (NetzDG) haben wir weiter vorne bereits abgehandelt. Da stellt sich die Frage, was nunmehr die Merkel-Junta von Heiko Maas im Amt des Außenministers erwartet? Eine zentrale Bedeutung könnte der dringend benötigten Kriegshetze und Feindbildproduktion zukommen. Da haben sich seine Vorgänger noch nicht so recht im Sinne der NATO herangetraut. Für Heiko Maas sollte das alles gar kein Problem sein. Er ist es gewohnt zu dienen. Dank seiner smarten Größe kann er auch jederzeit bei verschlossener Tür zur Kanzlerin vordringen. Alles, ohne sich auch noch bücken zu müssen, wenn er den Bodenspalt der Tür dafür nutzt.

Die Frage nach dem Recht steht für ihn sicher auch zukünftig weit hinter der Parteiräson und der Treue zu seiner Führerin. Wer sich so sehr für die Ziele der Kanzlerin verbiegt, dem gebührt ohne Wenn und Aber das Außenmysterium. Wie jeder mitdenkende Leser bereits erahnt, kommt es gerade an dieser Stelle nicht auf die fachliche Qualifikation an, sondern auf das zu erreichende Ziel. Und wenn das Resultat genauso rechtswidrig sein soll wie das NetzDG, dann konnte diese Postion mystischerweise nur mit einem roten SPD-Maas-Männchen besetzt werden.

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Dein Kommentar

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  1. Herr Maas, hat sich vor allem durch Sprüche und Inkompetenz qualifiziert. Ein grauenvoller Narzist und Blender.

    Passt gut zu Merkels letztem Aufgebot.

    Armes Deutschland, haben wir so viel Dekadenz verdient?

    Ja, natürlich wir haben es alle miteinander zugelassen, anstatt die Bande am Wahltag davonzu jagen.

  2. Nun kann das Männlein aus dem Saarland in einer höheren Liga spielen und unsere internationalen Partner maßregeln und zensieren. Ich fürchte nur, das kann richtig gefährlich werden für das Merkel-Regime. Länder wie Polen oder Ungarn beispielsweise werden sich nicht öffentlich belehren und bedrohen lassen. Womöglich trägt Maas sogar ungewollt zum weiteren Zerfall der EU bei.

  3. Zu Gabriel kann man stehen, wie man will, dass er als Brückenbauer nicht mehr berücksichtigt wird, ist wohl die Arbeit von Nahles und Merkel, für die er zu eigenständig arbeitete und zu oft aneckte.
    Obwohl Maas das 2. Staatsexamen in Rechtswissenschaften ablegte, halte ich ihn als AM für eine Fehlbesetzung.
    Und wieviel Posten soll U.vdL. noch bekommen, um ihre totale Unfähigkeit zu erkennen? In keinem Amt hat sie bisher überzeugend Fachkenntnisse gezeigt. https://heintirol.wordpress.com/2018/03/13/am-mittwoch-wird-die-koenigin-gewaehlt-am-donnerstag-die-hofschranzen-ernannt/