in Reisen

ANZEIGE

Wer an den Norden von England denkt, verwechselt oft Schottland mit dem echten „England’s North Country“. Zur Region gehören unter anderem der Peak District und auch die Yorkshire Dales. Doch auch in der Hafenstadt Kingston-Upon-Hull und in York gibt es viel zu entdecken.

Kingston-Upon-Hull – ist nicht nur eine Hafenstadt

  • Viele Englandreisende nutzen die Fährgesellschaft P & O Ferries, um von Rotterdam / Europoort oder von Zeebrügge nach Kingston-Upon-Hull zu kommen. Morgens kommen Sie mit der Fähre an. Sie können vom Hafen per Shuttle in die Stadt fahren. Fahren Sie mit dem eigenen Auto, gibt es durchaus zahlreiche Parkmöglichkeiten in der Stadt.

  • Sehenswert ist in Hull das Submarium „The Deep“ mit über 6.500 Fischen. Es ist nur einen kurzen Fußweg von der Hull Stadt-Marina und dem Stadtzentrum entfernt. Es hat jeden Tag, außer Weihnachten, von 10 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Die einmalige Wasserlage bietet Ihnen ein Aquarium der Extraklasse. Die außergewöhnliche Architektur ist beeindruckend.

  • Die Stadt ist historisch mit dem einst blühenden Sklavenhandel verbunden. Im Wilberforce House Museum ist dies geschichtlich zu erfahren. Beängstigend mutet der Nachbau an, wie die Sklaven einst die Überfahrt auf den Schiffen nach Amerika erfahren mussten.

  • Die Arctic Corsair liegt vertäut im Hafen und wurde 1960 gebaut. Sie war für das Tiefseefischen um Island geeignet. Nach mehreren Umbauten und Einsätzen in unterschiedlichen Seegebieten liegt sie nun seit 1999 als Museumsschiff im Hafen. Sie werden erstaunt sein, mit welchen Schiffen, durchaus mutige Fischer in gefährliche Meeresgebiete fuhren und unter welchen Bedingungen die Fischer auf hoher See arbeiten mussten. Das Schiff ist nicht Teil des Hull Maritime Museum – das liegt woanders in der Stadt.

York – schnell entdecken

  • Die Stadt York besticht besonders durch den York Minster. Die Münsterkirche heißt offiziell „The Cathedral Church of St Peter“ und wurde nach über 250 Jahre langer Bauzeit 1452 fertiggestellt. Ein Kirchenbesuch mit deutscher Reiseleitung sollte ein absolutes Pflichtprogramm in York sein.

  • Das älteste Fenster der Kirche stammt ungefähr aus dem Jahr 1260. Das höchste Fenster im Münster ist 17 Meter hoch. Nach einem Großbrand in der Kirche im Jahr 1993 fand man zufällig alte Kanalisationen und Entwässerungsanlagen aus der Römerzeit, weil das Löschwasser sofort unter der Kirche ablief.

  • York geht auf eine Römerzeit aus ungefähr 70 nach Christus zurück und ein ehemaliges römisches Hauptquartier befand sich im 3. Jahrhundert in unmittelbarer Nähe zur Kirche. Die alten Kanalanlagen kann man besichtigen.

  • Bei weiteren Ausgrabungen fand man Spuren von alten Wikingern. Im Jorvik Viking Centre können Sie die Geschichte, sogar auf einer Indoor-Bahn erkunden. Echte Eisenbahnfreunde können sich an alten Zügen und Loks im National Railway Museum erfreuen.

  • Schöne Shopping-Touren in urigen Gassen können Sie auch in York erleben. Die Touristenzone „The Shambles“ bietet trotzdem immer noch viele bezaubernde Geschenke und kleine Geschäfte im uralten Charme von York.

Foto: The Deep, Philip Pankhurst

ANZEIGE

Dein Kommentar

Kommentar

  1. England, ist das etwa der Schurkenstaat, der wider jedes Völkerrecht Australien und Neuseeland besetzt hält und die rechtmäßigen Eigentümer um Land, Selbstbestimmung und Bodenschätze beraubt?

    England ist doch nicht etwa das Land, welches den vermutlich fähigsten Thermodynamiker Rudolf Diesel auf eine Kanalfähre lockte und dann am Vorabend eines von England inzinierten Weltkrieges gegen Deutschland ermordete?

    England, ist das jenes Land, welches in China mit Opium schätzungsweise 300 Mio. Menschen umbrachte und damit den größten Völkermord der Menschheit veranstaltete?

    England – mag dieser Raubmörderstaat in den tiefsten Tiefen der Hölle schoren!

    • Man mag sich fragen, ob jemand, der die Rechtschreibung nicht sicher beherrscht und zudem nicht die Möglichkeiten ausschöpft, diese Unsicherheit auszuräumen („inzinierten“ statt inszenierten; „schoren“ statt schmoren war wohl nur Flüchtigkeit), genügend Sorgfalt walten läßt, wenn es darum geht, die seiner Meinung untermauernden geschichtlichen Tatsachen ordentlich zu recherchieren. Dennoch, als Engländer, der seit Jahren in Deutschland lebt, kann ich nicht verhehlen, daß ich Richards Abneigung für alles andere als unbegründet errachte.

      • Sollten Sie Flüchtigkeitsfehler finden, dürfen Sie diese gerne behalten.

        Andererseits könnte man vor dem Hintergrund englischer Völkermorde, Landbesetzungen und dem immer noch andauerndem Völkerrechtsverbrechen gegen die Aborigenes beim Ausweichen auf Rechtschreibfragen vermuten, dass die Engländer bis heute vor der Verantwortung hinsichtlich ihrer Schandtaten davon laufen

        „Alles“ ist eine Pauschalisierung. Aber diese war wohl auch gewollt.

        Ach ja, um es nicht zu vergessen: Engländer raus aus Irland!.