in USA

Angeblich war er doch ein massiver Eckpfeiler der revolutionären Trump-Administration und nun das? Jetzt ist er fort und alle Welt rätselt noch immer ziemlich angestrengt warum alles so kam. Der aufmerksame Betrachter der Szenerie hat das längst gepeilt. Die Medien stellen aber immer noch eine Unmenge an Bäumen auf, damit der normale Leser den Wald nicht mehr erkennt. Richtig ist, dass Stephen Bennons Abgang mit den Ausschreitungen in Charlottesville zu tun haben. Nur eben nicht so, wie es manche Träumer gerne hätten.

Die Medien spekulieren gerne über diesen Mann, so wie hier: Trumps Chefstratege Bannon verlässt das Weiße Haus … [SpeiGel auf Linie]. Nassforsch kolportieren sie, dass Bannon inzwischen eine Last für Trump geworden sei. Untragbar, viel zu weit rechts und auch ein Förderer der Ausschreitungen in Charlottesville soll er gewesen sein. Das ist alles alles total Banane, denn davon ließe sich doch in der Liga nun wirklich niemand mehr beeindrucken. Wir haben dazu unsere Ratten im Weißen Haus befragt und bekamen die nachfolgende Ansage.

„Ein Haufen alberner Clowns“

Genau das ist der wahre Grund: Trumps Chefstratege Bannon nennt Vertreter einer weißen Vorherrschaft “Clowns” … [RP-online]. Noch präziser soll er eben von einem “Haufen alberner Clowns” gesprochen haben. Damit wird er kaum irgendeinen Rechten von der Basis schockiert haben, die sind daran gewöhnt. Nicht so jedoch das „rechte Umfeld“ des Präsidenten. Das reagiert auf so etwas ziemlich allergisch. Demzufolge dürfte es für Bannon besser gewesen sein, das Weiße Haus von alleine zu verlassen, was er wohl auch tat, bevor die Kollegen dort mit Steinen nach ihm warfen.

Dass die Aussage mit den “Clowns” selbst Trump nicht sonderlich irritiert hat, sofern er den Satz überhaupt verstanden hat, so er denn hinhörte, kann man an anderer Stelle nachlesen. In der Hauspostille von Bannon liest sich das dann so: Steve Bannon Speaks After White House Departure: ‘I’m Going to War for Trump’ … [Breitbart]. Ja sowas aber auch. Nun will er auch noch für Trump in den Krieg ziehen? Aber nicht nach Nordkorea! Scaramucci und andere Geschasste machen sich solche Mühe wahrlich nicht.

Da können wir also nur noch abwarten und versuchen herauszufinden, um welchen Krieg es sich dabei handeln soll, immerhin ist die USA an viel zu vielen davon beteiligt. Ganz so leicht, wie die Presse meint, dem allzeit dümmlich daherkommenden Trump den Garaus machen zu können, scheint diese Nummer nicht zu verlaufen. Anders als bei all seinen Vorgängern, muss man Trump zugestehen, dass bei ihm der Unterhaltungsfaktor genial hoch ist. Nicht bezüglich seiner Handlungen, Aussagen oder persönlichen Verhaltens. Nein, nur wegen dem, was die geifernde Journaille alles daraus macht. Sogar aus Dingen, die man bei einem anderen Präsidenten niemals erwähnt hätte. Bei aller Kritikwürdigkeit des Präsidenten, das uneingeschränkte Armutszeugnis schreiben sich die Medien selbst … jeden Tag wieder.

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