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Donald Trump ist momentan der wohl meist diskutierte Mann der Welt. Selbst der ewige Sündenbock Putin scheint im Angesicht des neuen Präsidenten der USA uninteressant geworden zu sein.

Zuletzt hatte eine Äußerung Trumps während eines Interviews für Aufsehen gesorgt, in der es hieß, er respektiere Putin, wisse aber nicht, ob er mit ihm klarkommen werde. Der Journalist, der das hiesige Interview führte, witterte seine Chance, Putin einmal mehr als den Superbösewicht darstellen zu können und fragte, wie man denn einen Mörder respektieren könne.

Trumps Antwort war für amerikanische Verhältnisse überraschend ehrlich:

„Es gibt eine Menge Mörder. Wir haben eine Menge Mörder. Was glauben Sie? Dass unser Land so unschuldig ist?“

Tatsächlich glaubt wohl ein Großteil der amerikanischen Bevölkerung (und auch darüber hinaus) tatsächlich die Märchen, die Amerika über sich selbst erzählt. Dass selbst die Gründung der USA auf einen Völkermord aufbaut, scheint der breiten Masse genauso aus den Köpfen gestrichen worden zu sein wie die aktuellen Kriegsverbrechen, die als „Kampf gegen den Terror“ getarnt sogar als ehrenwerte Sache vermarktet werden.

Die Trump-Verschwörung

Trump mag eine schwierige Persönlichkeit und möglicherweise (im Gegensatz zu den Massenmedien möchte ich mich hier allerdings noch nicht festlegen) der falsche Mann für das Amt des Präsidenten sein. Aber ihn für alles zu kritisieren, was er sagt und tut, halte ich für dreiste Manipulation und  – Vorsicht, es folgt das verbotene Wort – eine Verschwörung gegen diesen Mann.

Ist das Willkür? Ich denke nicht. Denn Tatsache ist, dass Donald Trump das Gegenteil seines fälschlicherweise als Saubermann bekannten Vorgängers verkörpert. Dieser Saubermann konnte Kriege anzetteln und Verbrechen begehen, ohne dass der Ruf seiner Nation darunter litt. Er war ein dermaßen charmanter Mensch in einer dermaßen bilderbuchhaften Ehe, dass man im Angesicht seiner Sympathie erweckenden Art die Leichen in seinem Keller nicht realisieren wollte und immer noch nicht will.

Trump dagegen spricht „Frei Schnauze“, ist kein Feminist und provoziert gerne. Das kommt bei entscheidenden Funktionären nicht gut an, weil seine Art das Saubermann-Image Amerikas und die Pläne der USA gefährdet. Denn Trump ist kein prinzipieller Russland-Feind, hält nichts von den angezettelten Kriegen im nahen Osten und der selbst zugeschriebenen Weltpolizei-Rolle.

Und genau diese Anti-Haltung gegenüber der bisherigen Politik ist meiner Meinung nach der wahre Grund für die Schmutzkampagnen gegen Trump.

Ich persönlich präferiere allerdings einen provokanten Mistkerl, der offen seine Pläne kommuniziert, wenn ich mich zwischen diesem und einem weiteren Schauspieler, der unter dem Deckmantel der Demokratie Verbrechen gegen die Menschlichkeit begeht, entscheiden muss.

Quellen:
http://www.sueddeutsche.de/news/politik/regierung-trump-ueber-putin-ich-respektiere-ihn-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-170205-99-160809

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Die haben einfach die Hosen gestrichen voll, dass er Erfolg haben könnte. Lt. einer Chatham House Studie befürworten auch 55% der Europäer sein Einreiseverbot. Wenn er es schafft, wieder gute Arbeitsplätze in die USA zu holen, bzw. die Infrastruktur wieder aufzupolieren, bleibt er allen noch lang erhalten.
    Er könnte einer der besten Präsidenten werden – oder eine Katastrophe. Beides möglich.
    Auf jeden Fall eine große Chance für die kleineren Nachrichtenportale, die hysterischen MSM durch unaufgeregte Berichte zu kontern.