in Politik

1. Warnschuss : Pakistan

Der Chef von Pakistans Luftwaffe Sohail Aman erklärte, dass Pakistan jedwede Drohne, die illegal in Pakistans Luftraum operiert, abschießen wird, auch die amerikanischen.

Von Brecht Jonkers

„Wir werden niemandem erlauben, unseren Luftraum zu verletzen,“ erklärte Aman in einer Rede über die neue pakistanische Luftverteidigungspolitik. Er fügte hinzu: „Ich befahl der PAF, Drohnen abzuschießen, auch amerikanische, wenn sie in unseren Luftraum eindringen und die Souveränität und territoriale Integrität des Landes verletzen.“

US-militärische und private paramilitärische Kräfte haben routinemäßig jahrelange Drohnenschläge und bewusste Tötungsschläge auf pakistanischem Boden durchgeführt seit dem 11. September 2001. Dies wurde von dem ehemaligen CIA Agenten John Kiriakou bestätigt, der eine sogenannte konter-Terrorismus-Einheit in Pakistan leitete.

Pakistan hat regelmäßig die US-Drohnenschläge verurteilt, die gewöhnlich ohne Erlaubnis von Islamabad stattfanden und ohne vorheriges Wissen der pakistanischen Regierung. Der hohe Zoll an zivilen Opfern durch die US-Drohnen-Attacken haben zu einem breiten, landesweiten Aufschrei geführt.

Doch die neue Politik der pakkistanischen Luftwaffe ist das erste Mal, dass das Land beschlossen hat, wirklich mit militärischen Mitteln gegen die US-Drohnen-Verletzungen vorzugehen. (Quelle)

2. Warnschuss: Iran

Gut informierte Quellen haben gesagt, dass der Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden Brigadegeneral Haj Qassem Soleimani via Russland einen Brief schickte mit verbaler Warnung an den Chef der US-Streitkräfte in Syrien und riet ihm, alle US-Streitkräfte bis zum letzten Mann aus Syrien abzuziehen, „oder die Tore zur Hölle werden geöffnet“.

Von Elijah J. Magnier

Soleimani sagte zu einem russischen Offizier:

„Meine Botschaft an das US-Militärkommando ist: wenn die Schlacht gegen die ISIS zu Ende sein wird, wird kein amerikanischer Soldat mehr in Syrien toleriert. Ich rate Ihnen, freiwillig abzuziehen oder Sie werden dazu gezwungen.“

Soleimani bat den russischen Offizier, der dafür zuständig ist, die iranischen Absichten den USA mitzuteilen, dass die US-Streitkräfte als Besatzungsstreitkräfte angesehen werden, wenn sie entscheiden, im Nordosten des Landes bleiben, wo Kurden und Arabische Stämme zusammen wohnen.

Die Russen sind nicht gegen die US-Präsenz und können Demarkationslinien bezeichnen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Aber der Iran hat eine klare Position und hat entschieden, den syrischen Präsidenten nicht allein zu lassen gegenüber den US-Kräften, falls diese bleiben.

Soleimanis Brief an die USA deutet klar das Versprechen von „Überraschungs-Maßnahmen“ gegen die USA an:

„Sie werden Soldaten und Kräften gegenüberstehen, die Sie noch nicht in Syrien erlebt haben und Sie werden das Land früher oder später verlassen.“

Russland übermittelte den USA, dass der Iran so lange in Syrien bleiben wird, wie Präsident Assad entscheidet, der darauf besteht, das gesamte Territorium von allen Fremdkräften zu befreien ohne Ausnahme. Russland bestätigte den USA seine Absicht, dem Iran und seinen Alliierten und keinerlei Luftunterstützung zu geben, im Falle von Angriffen auf US-Kräfte. Aus russischer Perspektive ist der IRAN-US-Disput nicht seine Angelegenheit noch steht er auf der russischen Agenda.

Mike Pompeo, CIA Direktor, sagte vergangene Woche, dass er einen Brief an Soleimani geschickt habe, dass er besorgt sei über Irans Absicht, amerikanische Interessen anzugreifen und „wir werden Soleimani  und den Iran für jeden Angriff im Irak haftbar machen“.

Mohammad Mohammadi Golpayegani, ein hoher Berater des Groß-Ayatollahs Ali Khamenei, bestätigte, dass Pompeo einen Brief geschickt habe, aber „Soleimani weigerte sich, ihn in Empfang zu nehmen und zu lesen, weil er nichts hinzuzufügen habe.“

Quellen in der Region glauben, es sei nicht unwahrscheinlich, dass kurdische Gruppen – die in al-Hasaka operieren und der Regierung in Damaskus ergeben sind – bereit sein werden, die Speerspitze gegen die US-Kräfte zu sein. Viele dieser Gruppen sind Syrien treu geblieben und sie sind gegen Besatzungskräfte in ihrem Land oder eine Teilung des Landes.

Al-Hasaka wird weithin in Zusammenhang mit den Ereignissen von 1983 gebracht, als hunderte US-Mariners und französische Paratruppen getötet wurden, gefolgt von Selbstmord-Angriffen in Beirut. Die multinationalen Kräfte wurden nicht als Friedensstifter sondern als Feind angesehen und wurden gezwungen, überstürzt den Libanon zu verlassen als Folge dieser Angriffe. Die Zukunft könnte diese vergangenen Ereignisse spiegeln. (Quelle)

3. Warnschuss: Russland

Der Islamische Staat in Syrien und Irak ist offiziell besiegt. Die UN-Resolution erlaubte anderen Ländern, die ISIS in Syien und Irak zu bekämpfern; sie hat keine Gültigkeit mehr. Aber die US-Armee will trotz fehlenden legaler Basis seine Besetzung Syriens in Nordosten fortführen.

Von Moon of Alabama

Der Versuch, das zu tun, wird scheitern. Ihre kurdischen Alliierten in der Region distanzieren sich bereits von ihr und ziehen jetzt den russischen Schutz vor. Es werden Guerilla-Kräfte zum Kampf gegen den US-“Präsenz“ aufgestellt. Der US-Plan ist kurzsichtig und stupide. Wenn die USA darauf bestehen, zu bleiben, dann werden viele ihrer Soldaten sterben.

Vor zwei Tagen hat die Syrische Arabische Armee die letzten Lücken am Westufer des Euphrat geschlossen. Die Tiger Truppe hat den ganzen Weg von Aleppo entlang des Flusses gekämpft, bis sie das befreite Deir Ezzor vom Westen aus erreichte. Alle Orte auf dem  Weg werden jetzt von der syrischen Regierung kontrolliert. Die restlichen Islamischen Kämpfer wurden in die Wüste gejagt und werden dort gejagt und getötet.

Nördlich des Euphrat hatte die US-Stellvertreter Truppe SDF einen weiteren Vertrag ausgehandelt, dass die ISIS einen Grenzort zum Irak der SDF übergeben werden gegen freien Abzug aus den von der SDF kontrollierten Gebieten. ….

Kurz nach diesem Waffenstillstand zwischen der US-SDF und der ISIS trafen russische Offiziere mit Anführern der kurdischen YPG zusammen, der zentralen Kraft in der SDF. Diese Gespräche veränderten vollständig die Situation. In einer gemeinsamen Pressekonferenz verpflichteten sich Kurden und Russen, gegen die ISIS östlich des Euphrat zu kämpfen. Es scheint, dass die YPG nicht mehr überzeugt ist, dass die USA dazu bereit sind. Die Russen haben das Kommando übernommen und seither hat die russische Luftwaffe die YPG unterstützt in ihrem Kampf gegen die ISIS im Gouvernat Deir Ezzor östlich des Euphrats:

„Ein gemeinsamer operativer Stab war in der Stadt Es-Salhiya gebildet worden, um direkte Kontrolle zu gewinnen und die Kooperation mit den Volksmilitzen zu organisieren. Neben russischen Beratern haben auch Vertrreter der Stämme auf der Ostseite des Euphrat teilgenommen,“ sagte Poplavskiy und merkte an, dass in den kommenden Tagen das ganze Gebiet östlich des Euphrat frei von Terroristen sein wird.

Mahmoud Nuri, ein Vertreter der kurdischen YPG, erklärte, dass die Miliz „die ISIS unter russischer Führung sehr effektiv bekämpft hat.“ Kurdische Kräfte haben auch ihre Bereitschaft erklärt, die Sicherheit der russischen Soldaten zu garantieren, die auf der Ost-Seite des Euphrat operieren.

Die USA sind ernsthaft verärgert, dass die Russen plötzlich die US-Stellllvertreter unterstützen.  Sie wollen den Nordosten für sich selbst haben. (Sie wollen natürlich auch die Reste der ISIS beschützen, um sie woanders einsetzen zu können.) Die USA behaupten, dass die russische Luftunterstützung für die Kurden, den „Luftraum der Koalition“ verletze. (Quelle)

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Die USA – Drecksgesocks ever und lange nicht das großartigste Land der Welt. Ein erbärmliches Land, welches sich selbst isoliert und nur Dank der unglaublichen Militärausgaben auf dicke Hose macht. USA – FUCK YOU!

    • Deine Verallgemeinerung ist schlicht unerträglich.
      Der normale Amerikaner ist auch der gearschte. Genau wie wir normale Deutschen. Also bitte differenzieren.

      • Genau Thomas wie alle Steuerzahler.Die Besatzungskosten heißen heute Stationierungskosten und sind in verschiedenen Haushaltstiteln
        versteckt. Die illegale Regierung der BRD hat weder die Macht noch die
        Möglichkeit die hier stationierten fremden Armeen aus dem Land zu entfernen. Die illegal
        handelnde Regierung kann nicht einmal internationale, völkerrechtlich verbindliche Verträge
        abschließen, geschweige denn Verhandlungen über einen Friedensvertrag führen.
        Demnach gilt der Artikel 120 des Grundgesetzes noch heute, der da lautet:
        Art 120 GG
        (1)
        Der Bund trägt die Aufwendungen für Besatzungskosten
        und die sonstigen
        inneren und äußeren Kriegsfolgelasten nach näherer Bestimmung von Bundesgesetzen..