in Politik

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Der Dialog mit sogenannten „moderaten“ europäischen Muslimen, sollte stattfinden. Wenn er auch wenig bringt, denn im besten Fall tauschen sich hier Menschen aus, die wissen, das der Koran als Lebensvorlage nicht mal bedingt für das 21.Jahrhundert tauglich ist. Denn der Koran ist in vielen Grundaussagen, volksverhetzend, Frauenfeindlich und absolut nicht für eine am Humanismus orientierte Gesellschaft geeignet.

Der Grund ist sehr einfach, das Buch wurde für eine einzige Gesellschaftsform geschrieben, die keinerlei andere Gesellschaftsformen duldet. Ein Existenzrecht anderer, nicht der Koran-Gesellschaft angehörender Menschen und Lebensstilen wird deutlich verneint, wenn sie sich den Gesetzen des Koran nicht unterwerfen. Es geht so weit, das zu Tötung Ungläubiger aufgerufen wird und diese Aufrufe auch nicht ungehört verhallen. Der Terror in Europa ist nur eine Spitze des Eisberges.
Der Koran ist mit keinem religiösen Buch vergleichbar, das auf der Welt existiert. Den ob Bibel, Tora oder asiatischer Religionen, jedes Buch der Weltreligionen ist ein gewachsenes Werk, in denen unzählige Menschen Ideen verschiedenster Art formulierten.

Der Koran jedoch ist das Machwerk eines einzelnen Mannes, der sich Prophet nannte. Die Lektüre allein sollte klar machen, das dieses Buch einem Geist entsprang, der in einem anderen Jahrtausend lebte. Man muss es nicht verurteilen, den viele Regeln, die hier aufgeschrieben wurden reformierten damals sogar ein eher früh steinzeitliches Weltbild. Genauso wie die Bibel formulierte man hier neue Grundsätze, welche den Menschen etwas gleicher machten. Unabhängig von der Hautfarbe konnte sich jeder anschließen, ohne Ansehen der Person. Also gleich auch dem Juden und Christentum. Doch der Koran geht eben weiter, er ist ein Machtinstrument für Religion, Politik und Recht im Staat. Der Gottesstaat ist ein Modell, den keine Religion so fordert. Die Religionen der Welt sind kein Modell, das Staatsgewalt fordert. Sie wurden über die Jahrhunderte reformiert, mehr oder weniger freiwillig und können heute als dem modernen Humanismus verhaftet gelten. Also das Gegenteil der Aussagen des Korans, dieser billigt humanistische Rechte nur seinen Mitgliedern der islamischen Religionsgemeinschaft zu. Und selbst hier sind uns vertraute Menschen und Bürgerrechte nur sehr eingeschränkt gültig.

Wenn wir heute mit Muslimen in Europa reden, so reden wir von Muslimen, die in einer Gesellschaft aufgewachsen sind, die andere, unserer gewachsenen Werte vertritt. Einige Muslime sind fortschrittlich und wissen um den Reformbedarf ihrer Religion. Mit ihnen kann man reden, über eine Zukunft in Europa. Doch wir sollten wissen, es ist, als ob wir mit einer Sekte, wie den Zeugen Jehovas reden. Niemand käme ernsthaft auf in der Christenwelt ernsthaft auf die Idee, mit ihnen über die Veränderung ihres Weltbildes zu reden. Sie glauben, jedoch sind sie eine fundamentalistische Minderheit ihn ihrer großen christlichen Gemeinde. Nicht gewillt nach modernen Regeln zu leben. Das Gegenmodell moderner Christen. Leider sind auch viele Muslime eher Fundamentalisten und wenig begeistert über Veränderung.

Zumal es ein weiteren Aspekt gibt, die Reformierbarkeit des Islam fraglich erscheinen lässt. Das Problem, ein verstorbener Prophet kann sein Buch nicht umschreiben und für das Unterfangen einer Reformierung, fehlt noch etwas Wesentliches, eine Zentralgewalt, wie der Vatikan. Denn es heißt nicht umsonst „Viele Köche verderben den Brei“. Ohne eine Zentrale Autorität, die Empfehlungen umsetzt und an den Gläubigen weitervermittelt, scheint es wenig Hoffnung für Frieden der Religionen zu geben. Ein Kampf, den moderne Kräfte des 21. Jahrhundert entscheiden müssen, scheint unausweichlich.

Denn selbst die Vertreter der sogenannten moderaten Muslime, wie der Zentralrat der Muslime in Deutschland scheint nicht mehr als Lippenbekenntnisse bieten zu können. Und selbst diese Lippenbekenntnisse bieten wenig Ansatz von gegenseitigen Respekt und Toleranz. Grundvoraussetzungen für Dialog. Es spricht von wenig moderater Weltsicht, wenn der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime Matyek im Vorfeld eines Treffens mit der AfD, diese Partei als „Die erste Partei seit Hitlers NSDAP“ bezeichnet, „Die erneut eine ganze Religionsgemeinschaft diskreditiert und sie existenziell bedroht.“. Das ist nicht nur völlig unpassend für ein konstruktives Gespräch, sondern auch schlicht unwahr. Wenn er dann auch noch die Unverfrorenheit besitzt, von einer politischen Partei zu fordern, sie solle Anti-Islam Passagen ihres Programms streichen. Dann würde ich auch gehen.

Mazyek könnte anregen, dass die Partei intern über bemängelte Passagen diskutieren könnte und vielleicht zu dem Schluss kommt diese Passagen zu streichen, als ein Zeichen von Konstruktivität. Aber fordern, dass ein demokratisch beschlossenes Programm mal eben so geändert wird? Bitte, was für ein Demokratieverständnis hat dieser Mann? Ich empfinde den AfD jetzt auch nicht eben als besonders fortschrittlich, doch er hat einen sehr Konservativen Kern, der heute offensichtlich eine breite Masse von Menschen wieder anspricht.

Eben wegen Problemen, die auch die vermehrte Massenzuwanderung von Muslimen nach Deutschland mit sich bringt. Da es eine breite Front der Unwilligen in etablierten Parteien der BRD gibt, die sich diesen Problemen nicht stellen wollen, ist die neue AfD nun als Interessenvertretung in der deutschen Innenpolitik angekommen und wird angenommen.

SPD, CDU, Linke und Grüne hatten ihre Chance Realpolitik für den Bürger zu machen. Welche die Interessen aller vertritt. Sie haben sich dagegen entschieden. Die BRD muss offensichtlich erst wieder den Dialog üben und die AfD ist mit im Boot. Denn Hetze und Propaganda gab es nun genug.

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Dein Kommentar

Kommentar

76 Kommentare

    • Der Schreiber hat sicherlich nur Pornohefte und pädopile Dinge auf seinem Schreibtisch und möchte sie als das gelesene ausgeben auf was er Bezug nicht. Sein pädofiler Instinkt ist aus dem geschriebenen eindeutig herauszulesen. Es schaft es nämlich sicherlich nicht etwaige nachtbilder von molsemkindern zu finden, dieser Pädopile

      • …. hat hier irgendjemand deinen Lebenslauf verlangt ?
        PS: dein Synonym ist eine einzige Beleidigung für alle Sabinen, du perverser W….. !!!

        • na, na , na, das sind jetzt aber beleidingungen unterster schublade. ich sag doch auch nicht zu dir, dass du dir nicht immer deine braun beflecken XXL schlüpfer über das gesicht ziehen und dabei so komische kommentare schreiben sollst. und bitte immer nomen mit feminen hauch an mich richten. ich beschreib dich doch auch nicht als maskulines schwabbelmonster, oder?

          • Bemüh dich nicht, es hat jeder verstanden, dass Du einer dieser türkischen W….. bist, der in die …………. gehört !

          • ich bin keine türkin und mir ist es gleich, ob du unsere mitbürgen mit einem migrantenhintergrund nun beleidigts oder nicht. aber bezichtige nicht andere etwas mit jemanden gleich zu haben. deinem geschreibsel her zu beurteilen, bist du ein männlicher pole mit wie o.a. merkmalen

    • Toll, jetzt glauben alle du meinst auch die Geheimdienste – also den Westen, aber soweit ich dich verstand, meinst du ja Jemand anderen.
      Wie wärs denn mal mit Klartext ?
      Willst du dich nur interessant machen oder weißt du wirklich mehr als andere ? Wenn ja, dann spuck es endlich aus, oder schweig ganz. Immer diese halbgegarten Andeutungen sind schlimmer als gar keine Infos !

  1. Schwachsinn!
    Wir finden in allen Religionen Verse, die den Alleinanspruch auf die Wahrheit erheben…Jedoch weder der Islam noch das Christentum bezeichnet Andersgläubige als Sklaven und Vieh, wie es die Juden praktizieren als Auserwähltes Volk…
    Sich in erster Linie mit dem Islam zu beschäftigen ist Propaganda, damit man sich die Jüdische Sekte nicht ansieht. Wäre das nicht der Fall würden wir in erster Linie über die Ideologie der Jüdischen Sekte sprechen, die maßgeblich unser Leben bestimmt, anders als der Islam, der in dieser Hinsicht geradezu lächerlich erscheint.

    • @Uwe
      „…würde dazu führen, das dieses Buch als veränderbar, und deshalb nicht unfehlbar wäre.“ Das ist es sowieso nicht, da verlassen sich die Schafe ganz auf ihre weltl. Schäfer !
      Es gibt doch kaum einen Vers, weder im Koran noch in der Bibel, der nicht zur Auslegungssache wird.
      Wer kennt sie nicht, die Worte des Pfarrers nach Vers XY: „was will uns Gott damit sagen ?“ – darauf folgt die Auslegung, – und die Imame machens ganz genauso ! Die Gottesbücher werden erklärt und müssen das scheinbar auch, weil die Schriften eben nicht unfehlbar sind. Also sind die Bücher der Bücher schlicht nicht ernst zu nehmen ! Götter und ihre angbl. Schriften hatten ihre Zeit, und jetzt wirds Zeit den Quatsch zu lassen !
      Ein perfekte Selbstbetrug !

  2. Ein Buch das von Gott stammen soll zu reformieren, würde dessen Autor diffamieren. Gleichzeitig würde dies dazu führen, dass dieses Buch als veränderbar, und deshalb nicht unfehlbar wäre. Was den ganzen Wahrheitsanspruch des Korans lügen strafen würde. Deshalb ist der Islam nicht reformierbar, denn kein Moslem, der seinen Glauben ernst nimmt und den Koran als Wort Allahs ansieht, würde eine Reform akzeptieren! Es wird mit dem Koran, niemals einen Kuschelislam geben! Solange solche Suren im Koran stehen wie beispielsweise Sure 5:51-57. Solche Artikel, zeigen nur Wunschdenken und Träumereien. Doch die Realität sieht leider ganz anders aus. Diese zeigt immer wieder auf, dass es nichts gibt, was die Menschheit mehr spaltet als Religion. Religionen bekriegen sich schon seit Jahrtausenden und behaupten immer noch, dass sie die einzig wahren Friedensbringer wären. Welch eine Ironie. Solange das Christentum, das Judentum, der Islam, der Hinduismus usw. weiterhin an ihren Absolutheitsansprüchen festhalten, ist Religion mehr schädlich als förderlich für die Menschen. Dies alles nur wegen fiktiven alten Geschichten und einem fiktiven Überwesen, welches nur in den Köpfen der Menschen existiert! Der Mensch sollte jetzt im 21. Jahrhundert endlich anfangen selbst die Verantwortung für sein tun zu übernehmen und nicht immer alles mit Fantasiekonstrukten erklären zu wollen! Deshalb: https://www.amazon.de/Die-Zeit-ist-reif-Religion/dp/3734511518?ie=UTF8&qid=1464249878&ref_=la_B01DGHXU5A_1_1&s=books&sr=1-1

  3. Religionen aus der Allgemeinheit abschaffen! Den Glauben zur Privatsache machen. Dann wird auch der Zwang zum Glauben eingedämmt. Wer an etwas oder jemanden glaubt wird nur noch daheim praktiziert. Meiner Meinung nach die bessere Lösung als Religionen aufzuzwingen. Die meisten Kriege in der Vergangenheit waren Glaubenskriege!

  4. …selbst wenn sofort eine ganz umfassende positive Reform auf der gesamten Welt eingeleitet würde, würde es m.M. noch 300 Jahre dauern bis sich ein kleiner Erfolg einstellen konnte; bis dorthin ist Europa kulturell und gesellschaftlich sowie wirtschaftlich im „A r s c h“ – und zwar total !
    Diese Hoffnung ist leider irrational und praxisfremd !

    • Ja, so siehts leider aus !
      Die Gehirnwäsche bekommt man aus DER Gesellschaft nicht so schnell kuriert. Luthers Reformation ist auf 1517 datiert. Meine Güte, wir haben 500 Jahre gebraucht um den Schlamassel einigermaßen in den Griff zu kriegen, und sind, dank einiger bayrischen Hardcore-Fans, noch weit davon entfernt uns davon verabschieden zu können. Aber die Muslime haben ja noch nicht mal angefangen, die kennen nur streng, strenger und strengradikal ! Wobei die weniger strengen ja schon wieder Abtrünnige sind. Ein Horrorkabinett !
      Kann nur hoffen, dass sich meine zeitliche Wiedergeburt irgendwie verhandeln lässt ;-), so auf ca. 2999 !

  5. Das problem liegt nicht an koran sondern an mesnchen die koran falsch interpretiere. Seit 1400 jahre besteht koran aber bis 21 jh hat sich niemand in die luft gesprengt. Koran ist geschützt bitte sure enam 155 und hicr 9 lesen. Wenn unbedingt was reformiert werden soll, sind die dann die westliche geheimdienste die isis und alqaide züchten

    • @Ömr
      Genau da liegt das Problem, der Koran ist stellenweise so uneindeutig (auch die Bibel), dass man ihn interpretieren MUSS, und schlimmer noch, als radikaler Moslem interpretieren KANN ! Jeder kann da etwas reindichten, was ein anderer evtl. ganz anders sehen würde.
      Du schreibst „der Koran ist geschützt durch Sure 155/9“, – mit Verlaub, es ist nicht gut, wenn sich ein durch Interpretation manipulierbares Werk auch noch selbst schützt ! Das klingt nach TTIP für Gläubige – Ein Knebelvertrag ! Der Koran sollte wenigstens von klugen Menschen überarbeitet und auf einen für alle unmißverständlichen Stand gebracht werden. Wenn das nicht geschieht, wird der Islam noch sehr, sehr viele Verluste durch Morde oder Abkehr haben.

      • … zu den westl. Geheimdiensten:
        An welcher Stelle im Koran steht eigentlich, dass egal was schief läuft, immer und außnahmslos, die anderen Schuld sind ???
        Ich bitte dich: wenn es einem Geheimdienst gelingen kann, Gläubige zu Monstern zu machen und zu züchten, dann wird es allerdringlichste Zeit den Glauben auf seine Schwachstellen zu überprüfen !!!
        Aus mir könnte man kein Glaubensmonster machen !
        Und vorab für die Schlauen: Nein, ich bin nicht aus religiösen (christlichen) Gründen gegen den Islam, – ich bin nämlich nicht religiös !
        Und für die Superschlauen: Nein, Atheismus ist keine Ersatz-Religion, es ist was es ist, nämlich gar keine !
        Religion lebt durch Überzeugung, aber Überzeugung nicht durch Religion !

      • mal ne frage mausi, seit wann gibts denn diese radikalen in dieser menge? bitte die fanatischen saudi araber schweichen nicht mit aufführen, die werden nämlich von der westlichen wertegemeinschaftt sogar beim dünnschiss bis in die toilette hofiert und am ende dann mit den züngchen gereinigt :-)

  6. Der Artikel verfehlt nach meiner Meinung den Kern des Themas. Die Kritik am Islam aufgrund des Terrors ist zurzeit leicht, aber lässt sich beliebig auf alle Religionen ausweiten.
    Die Geschichte des Christentums ist eine Geschichte des fortwährenden Terrors mit Millionen von Opfern. Der Islam hat aufgeholt, aber immer noch geht der christlich orientierte Westen als schlechtes Beispiel voran (Noam Chomsky nennt es Staatsterror).
    Der Islam hat zum Beispiel noch keine von katholischen Priestern gesegnete Atombomben abgeworfen.. Auch der Genozid an der amerikanischen Urbevölkerung, die Inquisition, Judenpogrome, Hexenwahn, Versklavung von Afrikanern, Vietnam, Korea und Kolonialisierung sind vor allem durch das christliche geprägte Abendland…

  7. Wir vergessen, dass die Errungenschaften wie z.B. die Menschenrechte, moderne Wissenschaften gegen den harten Widerstand des Klerus erkämpft wurden. Immer noch stehen die Religionen klar auf der Seite der Herrschenden. Wie im Islam sollen wir uns unterwerfen unter die “Gnade“ Gottes. Wobei natürlich nur Gottes selbsternanntes Personal weiß, was der Herr genau will. Die Geschichte des europäischen Kontinents ist geprägt von der zutiefst unethischen Botschaft der heiligen Schrift: Sklaverei, Morden von Anders- und Ungläubigen, Unterdrückung der Frauen, Erziehung mit Gewalt, die Missachtung des Tierwohls; all dies kann man ohne langes Suchen biblisch begründen.

  8. Mein Fazit: Es bringt nichts, eine andere Religion zu kritisieren. Besser ist es zu erklären, wie Offenbarungsreligionen funktionieren und welche Gefahren dadurch für die Gesellschaft entstehen.

    • Zum Fazit: Auch hier ein springender Punkt des Widerspruchs in sich : Sobald man einem Moslem erklären will, wie seine Manipulation funktioniert, wittert er sofort, und logischerweise auch zu recht, Kritik !
      Sie müssen ihre Aufklärung selber wollen und auch selbst anstreben, anders ist da kein Blumentopf zu gewinnen.
      Und die Gefahren sind doch hinlänglich bekannt, – auch dem Moslem. ABER er erkennt sie nicht als Gefahren, sondern als ein notwendiges Übel, – als ein Produkt seiner heiligen Religion. Wer an Allah glaubt, will dafür auch einiges aushalten (sogar die Frauen). Außerdem sehen sie keine akzeptable Alternative, sie sehen den Westen und seine Fehler, und denken: Nein, auf keinen Fall wollen wir da (geistig) hin !

      • Der Westen ist für die konservative Mehzahl der Muslime das Schreckgespenst schlechthin ! Das ihre Frauen in Unfreiheit leben sehen sie nicht, sie sehen darin von ihnen beschützte Frauen, – und die Frauen sind so geeicht, dass sie das akzeptieren, immerhin wollen das ja nicht nur ihre Männer so, Allah will es auch.
        Mein Fazit: Aus der Drehtür müssen sie selbst rausfinden !
        Mir wird schon schwindlig, wenn ich mich da nur reindenke, wie schwer dagegen muss es erst sein, in diesem Leben zu stecken !
        UND sie hegen ALLE immer noch die große Hoffnung, die Welt könnte eines Tages eine islamische sein, also besteht zur Reformation ja überhaupt kein Anlass !
        Im Gegenteil: sie wollen uns reformieren – DAS dürfen wir mal nicht vergessen !!!

        • Du hast richtig erkannt, dass sich religiöse Menschen in eine Art „Stockholm Syndrom“ begeben. Man liebt seinen Peiniger. Weil ich selbst in einer stark evangelikal geprägten Familie aufgewachsen bin, kenne ich die Mechanismen, wie man in die NICHT selbstverschuldete Unmündigkeit gedrängt wird.
          Es ist sicher kein Zufall, dass sich alle Religionen mit geiferndem Eifer auf die Kinder stürzen. Die Inhalte sind dann fest in den Synapsen verankert und können schwer entfernt werden. Den geistigen Käfig, in dem man von klein auf steckt, gewinnt man lieb, auch wenn der Inhalt völlig abstrus ist.

          • Irgendwie der pure Wahnsinn : Ich kenn Leute, die glauben weder an Gott, Jesus und die biblische Geschichte, noch an die Daseinsberechtigung der Kirchen, und trotzdem würden sie niemals den Schritt wagen, ihren Kirchenaustritt zu erklären !
            Die Nummer ist so irre, da will ich mich garnicht reindenken !
            Scheinbar ist es wie du sagst : im Frühstadium konditionierte Synapsen, lassen sich allein durch Überlegungen nicht aus der Fassung schrauben, da braucht es schon eine wirkliche Überzeugung, und diese zu erreichen braucht Zeit ! – bei vielen so viel davon, dass sie ihre eigene gar nicht mehr erleben können.
            Sehr tragisch das Ganze !

      • Das Fazit wurde besser erklärt mit meinem von der Redaktion noch nicht frei gegebenen Beitrag über die Verbrechen des Christentums. Es nützt doch nichts, auf die Missstände im Islam hinzuweisen, wenn wir unsere Hausaufgaben noch nicht gemacht haben.
        Ich habe dort geschrieben, dass der Islam am aufholen ist, was die Verbrechen betrifft, aber dass der durch christlich geprägte Staatsterror (z.B. von God`s Own Country) immer noch alles andere bei weitem übertrifft.
        Von der Vergangenheit ganz zu schweigen.Das hat Karlheinz Deschner in seinen Büchern akribisch aufgearbeitet.

        • Ja, das stimmt wohl, wir sind auch noch nicht völlig aus dem Gröbsten raus, liegen aber auch nicht mehr in den ersten Zügen.
          Aber man kann doch trotzdem nicht wegschauen, zumal sich der Islam im Westen ja aufdrängt. Gut, der Westen drängt sich auch im Osten auf, halt nicht mit Religion sondern mit Demokratie – die aber widerum ja garkeine echte ist, sondern nur als „humanes“ Mittel zur Ausbeutung benutzt wird. Aber auch hier müssen wir feststellen dass der oft genannte „Westen“ in Wirklichkeit zu 80% aus den USA besteht (direkt und indirekt).
          Jedenfalls können wir hier, die Schere zwischen dem praktizierten Islam und unserer Aufklärung nicht noch größer werden lassen, – wo sollte das enden, in einem Glaubenskrieg ?

          • …. christlich geprägter Staatsterror (!?)
            Für mich nichts anderes als ein gesuchter und gefundener Grund/Satz/These ein Buch zu schreiben !
            Der westl. Staatsterror hat doch mit „christlich“ überhaupt nichts zu tun, womit ich aber nicht zu verstehen geben will, das Christentum verteidigen zu wollen, – es hat nur einfach nichts damit zu tun (nicht wirklich). DER Terror trägt doch ganz offensichtlich eine ganz andere Hausnummer !
            Der islamisch geprägte Terror hingegen hat sehr wohl etwas mit dem Islam zu tun und zwar maßgeblich, wenn nicht ganz und gar !
            Sicher, moderate Muslime sagen auch, dieser Terror hat nichts mit den Koran zu tun, aber er bleibt trotzdem religiös motiviert – der westl. Terror ist nicht religiös motiviert !

          • Auch unsere Christentümer drängen sich ganz extrem auf, wenn man das erfolgreiche Werben der katholischen Kirche in Asien oder Afrika betrachtet. Auch evangelikale Kreise betreiben agressives Marketing in allen Erdteilen.
            Monotheistische Religionen tragen alle den Virus des alleinigen Wahrheitsanspruchs in sich.
            Die Kriege des Westens haben viel mit dem Christentum zu tun und mit den In- und Outgroup Denken. Reborn US Präsident G.W. Bush sprach von der Achse des Bösen,

            Karheinz Deschner in „Der Moloch“ oder John Gray in „Politik der Apokalypse“ zeigen den Zusammenhang von Religionen und Krieg klar auf.
            Franz Buggle „Denn sie wissen nicht, was sie glauben“, zeigt die Auswirkungen biblischer „Drohbotschaften“ auf die…

          • ..kindliche Psyche. Die Verbrechen des Christentum sind elenlang (Sklaverei, Vernichtung der amerikanischen Urbevölkerung, Pogrome, Hexenwahn, Inquisition, Folter etc.)
            Ich möchte aber nicht die Christen als Ganzes kritisieren. Sie sind zum Glück meistens ethisch viel weiter als ihr Buch, begründen das aber meistens moralisch.
            Darum versuche ich immer das Buch zu kritisieren, nicht die Menschen.

          • Frag mich grad, warum wir eigentlich immer wenn es um den Islam geht beim Christentum landen, ist das untrennbar verwoben ?
            Oder hat es nicht vielmehr etwas mit dem anerzogenen Schuldkomplex der Christen zu tun, der beharrlich den Vergleich sucht, um darin die eigene vermeintlich größere Schuld endecken zu können.
            Seltsamerweise wenden wir diese Taktik der Selbstzensur aber nur im Vergleich mit dem Islam an, sonst mit keiner anderen Religion.
            Muslime jedenfalls vergleichen nicht automatisch mit der eigenen Religion wenns ums Thema Christentum geht, aber wenn, dann stehen sie selbst auf jeden Fall immer besser da.
            Was ist los mit uns ?
            Christl. Schuld, Sühne und Buse ?
            oder doch nur wieder DAS speziell deutsch. Problem ?

          • ich muss schon zugeben, dass deine kommentare an heuchlerischen und denkwürdigen inhalten nur so vor sich herquellen. bist du schon in therapie oder bist du auch dazu nicht in der lage zu erkennen, dass du proffenssionelle hilfe benötigst.

  9. Schade um die Zeit sich mit Religionen und religiösen Ideologien beschäftigen zu müssen. Religion findet einen Sinn, wenn schwachen und bedürftigen Menschen geholfen werden kann. Hier sollte durchaus ein Wettstreit zwischen den Religionen stattfinden. DEr ganze Rest ist rückständig und vielleicht nur ein Mittel von Ungerechtigkeit, Gier und fehlender Ethik abzulenken.

  10. Wir haben uns mit guten Gründen auf einen säkularen Staat festgelegt und müssen ihn verteidigen. Religion ist damit endgültig Privatsache..

    Niemand kann belegen, was wirklich der Sinn des Lebens und der Welt ist. Aber jeder Mensch ist von seiner Natur her ständig auf der Sinnsuche. Wenn er dabei zu einem Glauben kommt, muss man ihn ihm lassen, auch wenn er ihn niemand plausibel machen kann. Auch darf er seinen Glauben in Gemeinschaft mit anderen (in Kirchen) frei ausüben. Das ist ein Menschenrecht.

    Es kann zwar nicht toleriert werden, dass Gläubige anderen Menschen ihren Glauben aufzwingen. Aber mit den zu ihrem Glauben gehörenden Gewohnheiten müssen wir leben, vorausgesetzt, dass sie sozial verträglich sind.

    • Womit wir wieder beim springenden Punkt wären !
      Ist es sozial verträglich, dass Muslimas ein anderes Dasein fristen, als westl. Frauen ?
      Für mich nicht !
      Ich kann nicht, jedesmal wenn ich eine vollverschleierte Frau sehe, ihr Menschenrecht auf die Religionsfreiheit (der Männer) reduzieren. Ich fühle mich und meine Art (zur Erinnerung: Frauen machen mehr als die Hälfte unserer Bevölkerung aus, sind also demnach keine zu vernachlässigende Minderheit o. Randgruppe) gedemütigt, – nicht beleidigt, sondern tatsächlich gedemütigt ! Ein Kopftuch kann ich tolerieren, aber keine Burka !
      Diese Kostümierung demütigt mein Selbstverständnis und erinnert mich stets daran, dass bei uns Frauen leben, deren Freiheit aus relig. Gründen unerlaubt ist.

      • Völlig richtig. Die Freiheit, oder besser das Recht eine Religion auszuüben, hört dort auf, wo sie ein anderes Individuum betrifft. Das betrifft ja vor allem Kinder und Frauen, manchmal aber auch Tiere und Männer.

        Das darf man keinesfalls tolerieren.

        Ein origineller Lösungsvorschlag eines Kollegen: eine Frau darf dann eine Burka tragen, wenn ihr Ehemann da gleiche Zelt um sich wickelt. Er könnte ja die begehrlichen Blicke von anderen Frauen auf sich ziehen. Oder sogar von Gleichgeschlechtlichen. Wetten, da sieht man bald keine Burkas mehr.

        • Ja, das könnte man mit den Kopftüchern auch so machen. Die Sauds tragen ja schon weiße Kaftane und Kopftücher, aber dies nur als luftigen Sonnenschutz. Die Frauen aber, müssen bei größter Affenhitze schwarz mit Sehschlitz tragen, der manchmal sogar noch ein Gitter hat, – auf Schritt und Tritt Knastaussicht ! Unter aller S… diese Praxis !
          Es gibt aber noch weit schlimmere: Ein Mann mag es ja bei seiner Verheiratung nicht so wahnsinnig schlimm finden, künftig einer Frau beizuwohnen, die er nicht liebt. Das hat für ihn ja eher praktische Züge (Home-Puff). Aber für Frauen muss es eine lebenslängliche Prostitution sein, – Futter, Obdach und Schutz vor den anderen „Freiern“ für Sex. W I D E R L I C H ! Und die Früchte aus dieser unfreiwillig

          • unfreiwilligen „Begegnung“ muss sie auch noch austragen, gebären, lieben und zu ebensolchen Menschen erziehen, die ihre eigene Versklavung fortleben. Ein Affront auf das Menschsein an sich !
            Wir können also zweifelsfrei feststellen, das der so praktizierte Islam, alle unsere Grundrechte auf das übelste verletzt !!!
            Demnach muss die Religionsfreiheit neu definiert werden. Wenn Muslime eine Reformation ihrer relig. Überzeugungen ablehnen, dann müssen eben wir zum Schutz der Menschenrechte die Religionsfreiheit reformieren, wobei es keinesfalls genügt Papiertiger zu entwerfen, sondern die Umsetzung der Reform auch zügig angegangen werden muss !!!

          • Ich habe einem meiner Azubis, der auch sehr islamisch gesinnt war, folgende Feststellung gegenübergestellt:

            Nur schwache Männer wollen schwache Frauen. Ein Mann mit ausreichendem Selbstvertrauen steht auf starke Frauen, Der Austausch findet auf gleicher Ebene statt. das hat ihm dann doch zu denken gegeben.

            Die Beobachtung habe ich auch in Lateinamerika gemacht. Die Machos mit ihrem aufgeplusterten Ego suchen sich doch nur eine neue Mama, um sich dann beim ersten lauen Lüftchen wieder in deren Schoss zu flüchten.

            Leider haben die Frauen gerne die Tendenz, sich vor den Widerwärtigkeiten des Lebens in die Religion zu flüchten.

          • Den letzten Satz möcht ich doch noch komm. und zu ende denken. Insgesamt mutet er mir zu sehr danach an, Opfern Schuld zuzuweisen.
            Vorab, die Geschlechter (und hierbei vor allem die Männer), sollten sich viel mehr mit der jeweils anderen geschlechtsspez. Geschichte vertraut machen ! In unserer vermeintlich (fertig) aufgeklärten Zeit, ist die geistige Entwicklung ein wenig ins stocken geraten. Wir werden auch in dieser Beziehung träge ! Frauen sind also noch lange nicht, wie Männer anzunehmen gedenken am Ende einer „Gleichberechtigung“ angekommen.
            Frauen verlangen: z.B. gleichen Lohn für gleiche Arbeit ! Und sie wollen am Ende aller Anstrengungen zu jeder Tages- u. Nachtzeit, auch allein, hingehen und sich aufhalten, wo es ihnen gerade…

          • …beliebt ! Ich finde, das ist die größtmögliche Freiheit eines Menschen und solange Frau nichts mehr in „Gottes“ Natur fürchten muss als Männer der eigenen Art, sind wir von einer „Gleichberechtigung“ meilenweit entfernt !!!
            Und hier erklärt sich nun auch, die „weibl. Tendenz“ in Religionen Zuflucht zu suchen. Bitte, was bleibt einer denkenden und fühlenden Kreatur übrig, wenn die männl. körperliche Dominanz in Jahrtausenden zunächst die Keule und später das Zepter schwingt !?
            Insgesamt ist es den Frauen als „schwachem Geschlecht“ doch hoch anzurechnen, in einer vergleichweise kurzen Zeit, auf sämtlichen von Männern geprägten Gebieten wie Technik, Mathematik, Astronomie, Physik usw., einen unglaublichen Nachholspurt hingelegt…

          • … zu haben !
            Man(n) muss sie einfach nur lassen, wer weiß wo die Menschheit heute schon stünde, wenn dies von Anbeginn unserer Zeit möglich gewesen wäre.
            So, und nun kommt der Islam und zwingt uns zur Kleiderfrage. Spätestens jetzt müsste jedem klar werden, welch Abgründe sich hier auftun !

            Nochmal zu Frauen in männl. „Berufszweigen“ (von Berufung) : Nein, Politikerinnen sind auch nicht in der Lage 98 Jahre nach Einführung ihres Wahlrechts in DE, die politische Welt neu zu erfinden, und von heute auf morgen etwas besseres zu stricken. Wobei es nicht so ist das wir nicht könnten, aber man(n) lässt uns ja wiedermal nicht !
            Im Prinzip bräuchten Frauen einen neuen, unverbrauchten, jungfräulichen Planeten zur freien Gestaltung !

          • @Mona Lisa. Das war keine Schuldzuweisung an die Opfer! Nur eine Feststellung, die du ja selber in deiner Antwort erklärt hast. Die Emanzipation der Frauen ist noch lange nicht abgeschlossen, was AUCH DEN MÄNNERN SCHADET, weil ein grosser weiblicher Bevölkerungsanteil zuwenig in die Entwicklung integriert ist.
            Nicht zu vergessen ist, dass auch ein grosser männlicher Anteil nicht emanzipiert ist: Nämlich durch die undurchdringbaren sozialen Felder.
            Männer und Frauen aus den sozial benachteilgten Schichten (grob gesagt Unterschicht und Mittelschicht) müssen zusammen ihre Rechte einfordern, um der egalitären, herrschaftsfreien Gesellschaft näherkommen. Das hilft beiden Geschlechtern.

          • Ja, genau darauf warten die Frauen, auf den Nachzug der Männer in Sachen Gleich-Berechtigung, dann hätten Frauen auch mehr Zeit sich einer Berufung außerhalb von Kind, Küche, Keller zu widmen.
            Das meinte ich mit „wir“ werden träge „unsere“ Entwicklung voranzutreiben. Frauen haben sich bis jetzt mit ihrer Emanzipation im Berufsleben nichts anderes eingehandelt, als eine Doppelbelastung. Viel zuviele Männer sehen ihren Part immer noch ausschließlich im Berufsleben, was ja auch recht bequem ist. Jetzt macht Frau nicht nur das was sie schon immer machte, jetzt verdient sie auch noch für den Lebensunterhalt, – praktisch ! Was also könnte Männer jetzt noch dazu bewegen, nachzuziehen !?
            Was genau ist an sozialen Feldern undurchdringbar ?

  11. Der Reichtum der Welt ist die Vielfalt , der Islam ist ein Teil davon .
    Agressiv ist der Westen , der Terror als PR Mittel benutzt , um die Kriege gegen muslimische Staaten führen zu können .
    Mit dem in den USA etablierten „patriot act“ , der in Europa analog umgesetzt wurde hat sich die westliche Gesellschft selbst ins Mittelalter katapultiert .
    Klar ist aber auch , wenn regionale Kulturen bestand haben sollten , dass der Islam nicht Teil einer mitteleuropäischen Kultur ist .

    • Das aggressive Vorgehen der Westmächte ist nicht zu entschuldigen. Das Problem ist, dass dadurch die Fundamentalisten an Kraft gewinnen. Ich denke, das ist gewollt wie damals bei den Nationalsozialisten. So versinkt nun der nahe Osten im Chaos. Das schwächt den Widerstand gegen den wirtschaftlich und militärisch überlegenen Westen.
      Der Islam bedeutet aber nicht Vielfalt, sondern hat ganz im Gegenteil wie bereits das Christentum in Europa die vorher vorhandene kulturelle Bandbreite in seinem Einflussbereich vernichtet.

      Damit die Menschen in diesem Raum sich für ihre Rechte zu wehren lernen, braucht es die Überwindung der Religion hin zum Menschen, der sich nicht beherrschen lässt. Weder vom Westen noch von geistlichen Führern.

      • Vielfalt ist eine Vielzahl an Kulturen , der Islam ist eine .
        Die angebliche Vielfalt der NWO ist weltweiter Supermarkt , in dem man alles kaufen kann , aber keine Kultur .

  12. Kultur und Religion kann man nicht vermischen. Die Religion versucht die verschiedenen Kulturen auf eine Schiene zu normieren. Das verwischt die Spuren der Kultur.
    Kultur ist Gestaltung des Umfelds durch den Menschen. Nun könnte man behaupten, dass auch die Offenbarungsreligionen durch den Menschen gestaltet wurde. Das stünde aber im Widerspruch zur Theologie, denn diese beharrt darauf, dass sie von Gott komme.
    So ist das Entstehen der Offenbarungsreligion zwar ein schöpferischer Akt, der aber weitere Gestaltung zu vereiteln sucht. Innerhalb des religiösen Kreises, aber besonders auch ausserhalb, wenn es den eigenen Absonderlichkeiten zuwiderläuft.

  13. Es gab viele matriarchale Gesellschaften, wobei ja nicht die Frauen allein bestimmten, sondern gemeinsam mit den Männern. Im Sozialleben waren sie damals eher tonangebend. Auch das war kein Paradies, aber sicher lebenswerter als das Patrirachat.
    Die Patriarchatsvölker setzten sich dann aber wohl aufgrund ihrer höheren Agressivität leider durch.
    Hier könnte man vielleicht eine Grund dafür vermuten, dass die polytheistischen Religionen mit ihren starken Frauenfiguren ebenfalls von der Bildfläche verschwanden und dem Monotheismus mit seinen einfältigen Vaterfiguren Platz machte.

    Und damit wurde auch die Agressivität gesteigert, auch mittels einer lustfeindlichen Verbotskultur.

  14. Mona so eine wie du versteht nur eine Sprache.
    Ich wünsche dir etwas mehr mut auf der Strasse du feigling.
    Du kannst nur ein Scheiss Tippen Mona,du bist kein Mensch ,eine Frau eh nicht…………

    Anladinmi salak.

    • @Anladinmi salak
      Hass spricht aus dir, das schadet deinem Geist.

      Bitte bring mehr Argumente, das kann ich besser verstehen.
      .

  15. @Mona Lisa
    Die Terminologie der sozialen Felder benutzte der Soziologe Pierre Bourdieux. Bei ihm kommt die Klassengeselllschft nicht mehr vor.
    Aufgrund unseres Habitus ist es uns praktisch unmöglich, die Grenzen des Feldes, in das wir hereingeboren zu durchdringen.
    Die benachteiligteren Menschen aus schwächeren sozialen Feldern können sich also schwer aus ihrem Gefängnis befreien. Dazu gehören die Frauen aus diesen Feldern (in der Umgangssprache Unterschicht), aber auch die Männer. Diese im Alltag oft frustrierten Männer neigen dazu, das bisschen Macht, dass sie noch zu verspüren meinen, an ihren Frauen auszuleben (Kompensation).
    Menschen aus der Unterschicht sind tendenziös religiöser und somit automatisch eher patriarchal.

  16. Diese benachteiligten Schichten brauchen eine Aufklärung, die Ihnen klarmacht, dass sie für Ihre Rechte kämpfen müssen. Dazu gehört aber eine gewisse Überwindung ihres Habitus, und das ist für mich der schwierigste Teil der Aufgabe.

    Und das meinte ich mit der Emanztipation der Männer. Denn erst wenn sich diese Männer zu selbstbewussten Individuen transformieren, können sie Ihre Frauen als gleichberechtig betrachten und AUCH SO HANDELN.

    Das die Frauen den Hauptanteil der Hausarbeit und Kindererziehung leisten, ist mit klar. Das muss sich ändern! Aber dazu ist auch ein Wechsel in der Berufswelt des Mannes dringend erforderlich.

    • @Rafael
      hmm, das ist jetzt ein wenig merkwürdig, weil alle Studien, die ich zum Thema Gewalt u. sex. Übergriffe in der Ehe u. Partnerschaft, gelesen habe, sprechen einstimmig von beinah gleichen Bedingungen in den soz. Schichten.
      Und im soz. Bereich kenn ich pers. einige wenige junge Männer, die Hausarbeit und Kinderpflege übernommen haben, weil die Frau in ihrem Beruf mehr verdient. Und dann noch einige ältere Männer, die die Versorgung ihrer pflegebedürftigen Frau übernehmen. Alle stammen aus einfachen Verhältnissen. Bei den besser Situierten dagegen, werden oft Hilfskräfte engagiert, meistens auch noch gern Fremdarbeiter für kleineres Geld.
      Seltsam, dass unsere dbzgl. Infos so unterschiedlich sind !(?)
      Aber Danke fürs Gespräch !

      • Danke auch.

        Ich bin nicht ganz sicher, ob die besseren Kreise bei solch einer Studie überhaupt mitmachen.
        Ich weiss nur sicher, dass finanzielle Ursachen der Hauptgrund für Streitigkeiten und Scheidungen sind.

        Aber ich versuche mich einmal schlau zu machen.

        Der wichtigste Punkt für eine gerechte Gesellschaft ist für mich, dass keiner andere beherrschen kann. Weder physisch noch strukturell. Das befreit dann alle Menschen, davon profitieren aber vor allem die Frauen.
        Auch die Beherrscher werden befreit, sie werden es nur nicht so empfinden.

  17. Wer glaubt, der Islam sei reformierbar, hat den Islam nicht begriffen: das Wort des Propheten ist unantastbar. Die Forderung nach Reform ist eine Todsünde. Der Islam ist nicht reformierbar.

  18. Der Koran ist ebenso wenig das Machwerk einer Einzelperson, wie die westlichen sog. ‚heiligen Schrifttexte‘ auch nicht. Vom – eher sagenhaften -Mohammed stammen nur einzelne Suren. Der Koran ist aber Ausdruck einer bestimmten kulturellen Haltung – etwa analog zum sog. ‚Alten Testament‘ der Bibel – und im Gegensatz zur christlichen Religion als echter Monotheismus gemeint (Christentum ist eine Art kryptischer Vielgottglaube u Personen- Vergötterung ausgeh.vom sog. Jesus).
    ‚Gottesstaat‘ – das war/ist auch die Idee des Papstkirchentums – was immer noch weiter existiert – in Lateinamerika sehr lebendig! Die katholische Kirche ist von ihren Grundsätzen her ebenso wenig reformiert wie die fuehrenden protestantischen Kirchen – siehe…

  19. Ergänzung:

    Die katholische Kirche ist von ihren Grundsätzen her ebeneos wenig reformiert wie die fuehrenden protestantischen Kirchen – es gilt immer noch das nizänische Glaubenbekenntnis von 325 – also viel älter als der Islam – im Grund genommen ein Konstantinismus per Dreigott-Glaube.
    Was Not täte, wäre eine echte Rueckbesinnung auf den Menschen anstatt ‚göttlicher‘ Mächte – die eben grad im christlichen Raum die Allverehrung geniessen mit dem Geld als ‚Gott‘, gleich danach das ‚Auto‘ als Maschine (Mobilität als höchster Wert) – und dann kommt der Fussball (=Zufall – den man dann aber hingetuerkt sein lässt als Theaterveranstaltung!).
    Soviel Luege kann vom Islam gar nicht ueberboten werden: technischer Fortschritt zur…

  20. Ergänzung 2:

    technischer ‚Fortschritt‘, der ausgelaufen ist in den Overkill – was aber sehr wirkungsvoll verschleiert gehalten wird – obwohl das die Ökonomie Pleite sein lässt. Der grosse Krieg als All-Antrieb !!
    bis jetzt also Kriegsökonomie fast pur!
    die grössten Anstrengungen zu immer neuen Ersatz-Vergötterungen technologischer Art, fuer die sich – wie selbstverständlich – geopfert werden soll – ja !!
    Aber dem Islam wird alles Böse zugeschrieben.
    Was soll denn danach kommen (wie schon mal gemeint gewesen) ?
    Die gegenseitige(!) Auslöschung der Hochzivilisation?
    Das Geldsystem ist ja schon kaputt gemacht worden.

  21. Keine Angst. Dass bald die gesamte RELIGION als instititutionelles Gebilde von einem politischen Zusammenschluss plötzlich ABGESCHAFFT wird, wurde schon vor fast 2000J.vorrausgesagt. Das ist die Grundlage für dauerhaften Frieden!

    Hab dazu nen interessanten Link gefunden:
    https://www.jw.org/de/bibel-und-praxis/fragen/babylon-die-grosse/#?insight%5Bsearch_id%5D=637246d7-387a-4fe8-b799-192691f36b65&insight%5Bsearch_result_index%5D=34

    Oder lest Offenbarung Kapitel 17 und 18.

    Viele Grüße

    • Aussenstehender, meinst du das ironisch oder ernst?

      Es wurde kaum vorausgesagt, dass die Religionen in 2000 Jahren abgeschafft werden. Die Offenbarung – nebenbei erwähnt die irrste und gewalttätigste Schrift der christlichen Bibel – bezieht sich wohl auf das römische Reich. Wie denn auch anders? Jeschua alias Jesus hat seinen Jüngern vorausgesagt, dass er noch zu ihren Lebzeiten in aller Macht und Herrlichkeit zurückkommen werde. Eine Prophezeiung, die nachweislich nicht eingetroffen ist. Das macht den Theologen ganz schön Probleme.
      Und so warten die Christen nun schon beinahe zweitausend Jahre auf das Erscheinen des Messias. Nachweislich vergeblich, aber zum Vorteil des Klerus und der Mächtigen. Die kooperieren wunderbar.