in Naher Osten

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Die UNESCO hat Israel wegen Beisetzungen in jüdischen Gräbern auf muslimischen Friedhöfen scharf kritisiert. Die internationale Organisation betonte zudem, die al-Aqsa-Moschee in Jerusalem ist ein „integraler Teil Palästinas“.

Neben der al-Aqsa-Moschee seien auch andere heilige Stätten in Hebron und Betlehem „ein Teil Palästinas“. Die israelische Regierung in Tel Aviv soll sich indes verärgert über diese Aussagen geäußert haben, berichten Medien. Die UNESCO ging weiter und verurteilte Israel als „okkupierende Macht“ für die Beisetzung unechter Gräber auf muslimischen Friedhöfen.

Die zwei Touristenziele, die Abrahamsmoschee („Höhle der Doppelgräber“, in ihr befinden sich die Ruhestätten der drei Propheten Abraham, Isaak, Jakob und ihrer Frauen Sara, Rebekka und Lea) im Herzen der Altstadt von Hebron und die Bilal bin Rabah-Moschee (die Ruhestätte der Heiligen Rachel) in Betlehem, werden von der UN-Organisation als „palästinensische Stätten“ angegeben. Ein Entscheidungsentwurf vom UNESCO-Exekutivboard hinsichtlich des „besetzten Palästinas“ wurde den Aussagen bezüglich am 11. April veröffentlicht, geht aus einem Bericht des „World Bulletin“ vom 19. April hervor.

Die UNESCO „bekräftigt, dass die beiden betroffenen Stätten in… Hebron und Betlehem ein integraler Teil Palästines sind“ und „missbilligt die laufenden israelischen illegalen Ausgrabungen, den Bau von privaten Straßen für Siedler und einer Trennwand in der Altstadt von Hebron, was die Integrität der Stätte schädlich beeinflusst“, heißt es.

Ferner rügte die Organisation israelische Übergriffe auf Muslime auf dem Tempelberg in Jerusalem, rund um der al-Aqsa-Moschee.

Es geht des Weiteren hervor, dass die UNESCO „israelische Aggressionen und illegale Maßnahmen gegen die Religionsfreiheit und dem Zugang muslimischer Gläubiger zu den heiligen Stätten, die al-Aqsa-Moschee/al-Haram al-Scharif, kritisiert. Sie fordert Israel, die okkupierende Macht, dazu auf, den historischen Status Quo zu respektieren und unverzüglich solche Maßnahmen zu stoppen“.

Israel müsse damit aufhören, „Muslime dabei zu hindern, ihre Tote an einigen Orten zu begraben, wo imitierte jüdische Gräber auf muslimischen Friedhöfen beigesetzt werden“. Abschließend kritisierte die UNESCO „die anhaltende israelische Blockade des Gazastreifens“, was zu einer „nicht tolerierbaren Zahl an Opfern unter palästinensischen Kindern“ führte.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Die Deutsche Presse schweigt,weil Deutsche einfach zu feige sind.
    Wo ist denn eure Deutsche Pressefreiheit ?
    Gegen Israel traut sich keiner etwas zu sagen Hosenkacker sag ich nur.
    Wo sind denn eure Satiriker und Presse wenn es um Israel geht.
    Feiglinge!