in Naher Osten

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Ein Stellvertreter des türkischen Geheimdienstchefs MIT hat die syrische Hauptstadt Damaskus besucht, um sich mit al-Assad-Sicherheitsvertretern zu treffen. Die Gespräche sollen sich um die jüngsten Kämpfe zwischen Regierungstruppen und der syrischen PKK in Hasaka gedreht haben. Das behauptete die libanesische Tageszeitung As-Safir.

Das Treffen fokussierte sich auf die jüngsten Entwicklungen in Nordsyrien, berichtete die Tageszeitung und bezog ihre Aussagen auf „glaubhafte Quellen“. Seit Mittwoch vergangene Woche liefern sich die von den USA unterstützten YPG-Einheiten, die als Ableger der verbotenen kurdischen PKK gelten, heftige militärische Auseinandersetzungen mit Regierungstruppen in der nordöstlichen Stadt Hasaka.

Der mutmaßliche Besuch von hochrangigen türkischen Geheimdienstvertreter in Damaskus soll sich einen Tag nach ersten versöhnlichen Aussagen des türkischen Premierministers Binali Yildirim auf die zukünftige Rolle Baschar al-Assads als Präsident Syriens ereignet haben. „Kann Syrien Assad auf lange Sicht aushalten?“ sagte Yildirim. „Sicherlich nicht.“ Damit impliziert der Premier aber auch, dass al-Assad zumindest kurz- bis mittelfristig ein Kooperationspartner für die Türkei sei.

Außerdem teilen die Türkei und Damaskus in YPG zumindest einen gemeinsamen Feind. Die Türkei unterhält keinen offiziellen diplomatischen Vertreter in Syrien seit 2011, als der syrische Bürgerkrieg im März begann. Ankara gilt als vehementer Gegner der Baschar al-Assads. Die türkische Regierung unterstützt zahlreiche Rebellengruppen in Syrien, die gegen al-Assad-Loyalisten, die syrische PKK und den „Islamischen Staat“ kämpfen.

Zahlreiche Nahostanalysten mit Sitz in der Türkei, mit denen Eurasia News geredet hat, scheinen diese Pressemeldung skeptisch zu betrachten. Der Türkei-Experte Aaron Stein glaubt, dass es sich dabei um eine Disinformationskampagne aus dem Iran oder Russland handle, die darauf abzielt, die Beziehungen Ankaras mit Washington über die syrische PKK zu schwächen.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Die Türkische Politik hatte Frieden mit den Kurden geschlossen und die Terrororganisation PKK hatte praktisch keine Bedeutung mehr.
    Der völkische Kurdenstaat wird nun gezielt von denen thematisiert, die eine Destabilisierung der Türkei, Syriens, des Irak und des Iran, den Siedlungsgebieten der Kurden, betreiben.
    Und ist die Urheberschaft der Terrororganisation IS durch die USA belegt , ist die Kooperation zwischen USA und der neu radikaliserten Terrortruppe der Kurden offensichtlich.
    Terror und Agression und Krieg haben einen Namen: USA
    Ja, und die USA haben jede Menge Pudel , und ja, USA ist auch ein Pudel.

    • … und wer hält die Leine ? … die Feudalkaste, ganz oben Rothschild !
      Die sitzen jetzt bei der Queen und spielen Länder-Monopoly !