in Naher Osten

Mehr als 10 Jahre sind vergangenen seit dem letzten Krieg Israels gegen Libanon, nun droht ein neuer Krieg zwischen den beiden Ländern. Israels Armee fährt an der Grenze zum Libanon auf und führt dabei die schwerste Truppenübung seit mehr als 20 Jahren durch. Israels Minister sagen sie würden sich nur auf Ausnahmefälle vorbereiten, aber der Aufmarsch stellt eine neue Eskalationsstufe in einer der unsichersten Regionen der Welt dar.

Israel und die Hisbollah pflegen eine lange und intensive Feindschaft, allerdings war es in den letzten Jahren etwas ruhiger geworden, da die Hisbollah auf Seiten Assads in Syrien kämpfte und Israel sich dem Ausbau von Siedlungen im Westjordanland widmte. Nun scheint es, dass Israel seinen Fokus umlegt und gegen die Hisbollah vorgehen will, da diese nicht nur im Libanon an Macht gewonnen hat, sondern auch in den syrischen Grenzregionen zu Israel.

Mit mehreren zehntausenden Soldaten führt die israelische Armee deswegen ein Manöver in den besetzten Golanhöhen an der Grenze zum Libanon und Syrien durch an dem mehrere zehntausende Soldaten teilnahmen. Im Libanon wurde diese Nachricht von der Bevölkerung mit Schrecken aufgenommen, denn die Bilder der israelischen Bomber, die über das Land flogen und mehr als 1000 Zivilisten das Leben kosteten sind noch lebendig, wie auch die Erinnerungen an die Besatzung durch Israel.

Die Weltgemeinschaft hat sich bisher nicht zu den israelischen Drohungen gegen den Libanon geäußert, doch sollte sie alles tun um einen weiteren Krieg im Nahen Osten zu verhindern. Die israelischen Drohgebärden gegenüber dem Libanon bedürfen einer scharfen Zurückweisung, denn nur so lässt sich verhindern, dass aus einem schwellenden Konflikt ein neuer Krieg wird, der tausende Menschen das Leben kosten könnte.

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17 Kommentare

  1. hesbollahs skills got got more advanced since real life training in syria , fighting isil , israelis hung out to see if hesbollah is getting crushed by their supporties isil …. didnt happen … what a shit !

    • Ihnen wurde das Land ZURÜCKgegeben, nachdem die Juden seit 2000 Jahren in der Diaspora leben mussten und dort Berufsverbote, Vertreibungen, Deportationen, Plünderungen … erfuhren. Nachdem wir dann in der Schoah 6.000.000 Juden durch das grausamste Hassverbrechen unserer Menschheitsgeschichte vernichtet haben, „gewährte“ ihnen die Weltgemeinschaft, in ihr eigenes Land zurückzukehren zu dürfen. Seither blüht dieses Land auf. Israel verteidigt nunmehr, zurecht, wie ich finde, die einzig echte Demokratie im Nahen Osten und der einzige Garant für alle Juden dieser Welt, 14 Millionen insgesamt, sich dorthin zurückzuziehen, falls sich heute, morgen, oder übermorgen die Geschichte wiederholen sollte.
      Diese Sorge hätte eine größere Berechtigung.

      • Was heisst hier „Wir“? Die heutige Generation hat mit der Schoah nichts am Hut. Diese Unterstellungen sind unerträglich. Haben Sie schon mal etwas von der Naturei – Karta gehört? Das sind Antizionstische Orthodoxe Juden.Geben Sie sich die Mühe und orientieren Sie sich über diese Bewegung.Vielleicht kommen Sie dann von Ihrem verblendeten Zionistischen Geschwafel weg und werden Vernünftig.

  2. Israel wird durch die Hisbollah schon lange bedroht. Wenn diese nun erstarkt, destabilisiert das den Nahen Osten. Nicht umgekehrt. Nun ist Israel nicht dumm. Es ist das einzig richtige, die Hisbollah in die Schranken zu weisen, um gerade dadurch die Region zu stabilisieren.
    Iran lacht sich ins Fäustchen über die diplomatischen Bemühen der Weststaaten, die Entwicklung der Atombomben über Finanzhilfen verhindern zu wollen. Diplomatische Bemühungen mit Nordkorea haben ja auch wahnsinnig viel gebracht. Die Wahrheit ist, dass seine Bevölkerung seit Jahrzehnten unterdrückt wird und hungert.

  3. Wer nicht ins Netz schaut, z.B. bei NeoPresse, erfährt nichts von den israelischen Kriegsvorbereitungen. Wer kann, muss den Mund aufmachen gegen die Verbrecher, die Israel lenken, solange sie immer weitere Kriege führen und den Konflikt in Palästina und der ganzen arabischen Welt immer mehr vertiefen. Darunter leidet auch das israelische Volk, das schändlich verführt wird.

  4. Die Hisbollah hat sich bei der Niederringung der Terrormilizen in der SAR große Verdienste erworben und damit einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung und Befriedung der Region geleistet. Einer von mehreren wesentlichen Ursachen für den Syrien-Konflikt ist die geplante Entvölkerung eines Teils von Syrien, um die Etablierung eines großisraelischen Staates zu ermöglichen. Hoffentlich wird die Hisbollah im Libanon rechtzeitig von Iran und der RF mit Hightech-Abwehrwaffen ausgerüstet, um einer Aggression des zionistischen Gebildes angemessen begegnen zu können.