in Naher Osten

Das massive Atomwaffenarsenal Israels ist wohl eines der am schlechtesten gehüteten Geheimnisse der Welt. Der letzte US-Präsident, der das israelische Atomprogramm und die damit verbundenen Verletzungen internationalen Rechts untersuchen ließ, war J.F. Kennedy, doch dessen Bemühungen blieben erfolglos. Bis zu seiner Ermordung gelang es Kennedy nicht, das atomare Aufrüsten Israels zu stoppen. Nach seiner Wahl zum US-Präsidenten kündigte Barack Obama im Jahr 2009 zwar eine „atomwaffenfreie Welt“ an, doch was aus vielen Ankündigungen Obamas geworden ist, sehen wir heute.

Laut der „Sipri-Datenbank“ gehört neben den USA und Frankreich seit Anfang der 60er Jahre auch die Bundesrepublik zu den wichtigsten Rüstungslieferanten Israels. Allein in den Jahren 2001 bis 2013 umfassten die Rüstungsexporte Deutschlands Panzer, gepanzerte Fahrzeuge, Kriegsschiffe, Sprengkörper, elektronische Geräte, Waffen, Kleinwaffen, Munition, chemische Stoffe und vieles andere, ganz gegen die eigenen Richtlinien, die Waffenexporte in Krisenregionen verbieten.

Aus der Sicht Israels kommt eine eigene Bewaffnung ohne Nuklearsysteme gar nicht in Frage. Nach Aussagen von Louis Rene Beres, Professor für Politikwissenschaften an der Purdue University, würde die Abschaffung der Atomwaffen zur Folge haben, dass ein genozidaler Krieg nach Israel getragen werde. Beres verfasste diverse Schriften zu dieser Thematik und war einst Berater von Ariel Sharon. Die USA, Frankreich, Großbritannien, Deutschland und andere Länder unterstützen Israel bei der militärischen Aufrüstung und sehen dabei über Verletzungen internationalen Rechts, Spionage und Geheimdiensteinsätze großzügig hinweg. Das gesamte Atomwaffenarsenal Israels dient jedoch nicht dem Zweck, andere Länder in Nahost anzugreifen, sondern hat einen anderen Hintergrund: Die „Samson-Option“. Die Namensgebung stammt von dem biblischen Charakter, der seinen Feinden zwar unterlag, dem es jedoch gelang diese durch die Zerstörung des Philister-Tempels mit in den Untergang zu reißen. Und so soll die „Samson-Option“ dazu dienen, die Welt einer globalen nuklearen Katastrophe auszusetzen, sie in Schutt und Asche zu legen, für den Fall, dass Israel untergeht.

Diese Option ist dabei weitaus mehr als nur Abschreckung und potentielle Ziele sind nicht nur auf mögliche Kriegsgegner beschränkt. Bereits im Jahr 2002 erwähnte Martin van Creveld, Professor für Militärgeschichte an der Hebräischen Universität in Jerusalem, bei einem Interview mit dem niederländischen Wochenmagazin „Elsevier“, dass Israel über mehrere hundert Atomsprengköpfe und Raketen verfügt, die Ziele überall auf der Welt angreifen könnten, eventuell sogar Rom. Van Creveld betonte damals, dass die meisten europäischen Hauptstädte Ziele der israelischen Luftwaffe wären und unterstrich dabei die Schlagkraft und Fähigkeit der israelischen Armee, die er als zweit- oder drittstärkste der Welt einstufte. „Wir haben die Fähigkeit, die Welt mit uns in den Untergang zu reißen und ich kann Ihnen versichern, dass dies geschehen wird, ehe Israel untergeht!“, so van Creveld in dem damaligen Interview.

Colonel Warner D. „Rocky“ Farr, vom Air War College (Air University Maxwell Air Force Base) verfasste mehrere Studien über das massive Arsenal an Atomsprengköpfen und Raketen mit hoher Reichweite, welches Israels seit der Staatsgründung aufgebaut hat. In seiner Folgerung ist „Israels Fähigkeit, einen modernen Holocaust zu verursachen, der beste Weg, sich niemals wieder einem ausgesetzt zu sehen!“

1971 bemerkte die damalige israelische Ministerpräsidentin Golda Meir in einem BBC-Interview, dass für den Fall einer drohenden israelischen Niederlage bei einer militärischen Auseinandersetzung, der Staat Israel bereit sei die gesamte Region, ja die ganze Welt mit in den Untergang zu reißen. 2002 stellte David D. Perlmutter, Professor für Massenkommunikation an der State University of Louisiana, in einem Beitrag für die Los Angeles Times die Frage, was für die judenhassende Welt als Vergeltung für Jahrtausende an Massakern gerechter wäre, als ein nuklearer Winter. Bevor die USA 2002 mit der Invasion in den Irak begannen, wies Premier Sharon auf mögliche Angriffe gegen Israel mit einer entsprechenden Reaktion hin. Der damalige israelische Verteidigungsanalyst Zeev Schiff sagte diesbezüglich: „Israel könnte mit einem nuklearen Vergeltungsschlag reagieren, der den Irak als Land beseitigen würde!“ Auch der ehemalige israelische Außenminister Shimon Peres gab 1998 zu, dass Israel seine Atomwaffen in „aussichtslosen Fällen“ einsetzen würde.

Es gibt noch zahlreiche weitere Aussagen, Dokumente und Beispiele für das Vorhandensein und die Einsatzfähigkeit des israelischen Atomwaffenarsenals, umso erstaunlicher ist deshalb der Fall „Vanunu“, den man in der heutigen Zeit als frühen „Whistleblower“ bezeichnen würde. Mordechai Vanunu, Sohn jüdisch-marrokanischer Einwander, ist israelischer Nukleartechniker und gab 1986 Details über Israels Atomwaffenprogramm im „Dimona Nuclear Research Center“ in der Negev-Wüste, preis. Im selben Jahr konvertierte Vanunu zum Christentum und wurde vom israelischen Geheimdienst verschleppt und später verurteilt. Nach 18 Jahren Haft, davon 10 Jahre in Einzelhaft wurde Vanunu im Jahr 2004 entlassen. Doch auch danach musste er strenge Auflagen beachten; Meldepflicht und Kontaktsperren wurden verhängt. Nun wurde „Whistleblower“ Vanunu erneut von der israelischen Staatsanwaltschaft angeklagt. Ihm wird zur Last gelegt, er habe im Jahr 2013 ohne Erlaubnis mit zwei US-Bürgern gesprochen, 2015 habe er einem israelischen Sender ein TV-Interview gegeben und er habe seine Wohnung gewechselt, ohne die Polizei hierrüber in Kenntnis zu setzen.

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17 Kommentare

  1. Wenn man so sieht wie sich das alles die letzten 100 Jahre entwickelt hat spürt man dass das Ende sehr nah ist . Das Böse hat sich wie ein Krebsgeschwür über alles gelegt und nur eine Göttliche Reinigung kann die Menschen von diesem Übel befreien. Allein schon das Phädofile Treiben mit Kindern … Kinder die auf schwarzen Messen geopfert werden in einer Grausamkeit die nicht zu beschreiben ist …. ist ein reines Satanisches Werk ….. darum ist es besser wir alle verlassen mal eine Weile diesen Erdball und kommen nach der Reinigung wieder wenn das Böse in der Tausenjährigen Verdammung schmort.

  2. Helga, Kinder, Erwachsene und auch Tiere wurden schon vor 2000 Jahren geopfert. Pädophilie gab es bereits im Alt-Griechenland. Siehe da, die Welt war schon immer voll des Bösen. Was in den letzten 100 Jahren sich rasant beschleunigt hat ist die Ausbeutung unseres Planeten mit den entsprechenden Folgen (Krebs, etc)

    Göttliche Reinigung von wem?

    • der witz ist doch das die Griechen Sex mit Frauen pervers fanden… aber es der einzige Weg war um an die Kids ran zu undihr glaubt Ihr habt es leicht?! ,,Reinigung von wem?“ Na uns durch Gott natürlich sicher nicht durch Laura Schürmann, oder meinste der Herr ist sich zu Fein? hat schon einmal feucht drüber gefeutelt, wenn er nicht gerade die Hände mit Kindern voll hat.

  3. Die Lösung der Menschheitsfrage! Diese Juden, man hätte selbst drauf kommen können… das mit Kennedy.. schlimm und einfach nur traurig…. ich hoffe Sie zielen mit ihren Atomwaffen nicht auf die Kinder die haben ja schon genug sorgen, oder Helga?