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Am Montag veröffentlichte der deutsche Bundestag die jährliche Liste der Großparteispenden. Neben den üblichen großzügigen Spenden an Union und SPD war aber auch eine große Überraschung dabei. Der Südwestmetall-Verband spendete im Laufe des Jahres 100.000 Euro an die Partei Bündnis 90/ Die Grünen. Zu der mächtigen Arbeitgebervereinigung gehört eine ganze Reihe von Rüstungskonzerne.

Die Grünen gelten eigentlich als Umwelt- und Friedenspartei. Zu den Mitgliedern des in Stuttgart beheimateten Südwestmetall-Verbandes zählen eine ganze Reihe von großen Rüstungsfirmen wie Heckler & Koch, Diehl Defence oder MTU. Baden-Württembergs grüner Ministerpräsident Winfried Kretschmann hatte zuletzt verstärkt um die Wirtschaft geworben. Gerade dort sind jene Rüstungsunternehmen. Benedikt Mayer, Bundesschatzmeister der Grünen, erklärt zu dem Vorgang, bei Südwestmetall seien nicht nur Rüstungsfirmen organisiert, sondern auch solche, „die etwa Umweltschutztechnologie herstellen“. Welche das seien erwähnte er nicht genauer.

Im Vorjahr hatten die Grünen, die mit ihrem Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann in Baden-Württemberg derzeit in der Regierungsverantwortung stehen, nur 60.000 Euro von Südwestmetall erhalten.

Bereits Anfang Dezember hatte Südwestmetall-Chef Stefan Wolf sich für eine Koalition aus CDU und Grünen im Südwesten ausgesprochen. „Ich sehe in Schwarz-Grün eine vernünftige Option, eine solche Koalition kann ich mir in Baden-Württemberg gut vorstellen“, sagte er mit Blick auf die Landtagswahl 2016. Im Gegensatz zur schwarz-roten Bundesregierung schenke die grünen-geführte Landesregierung der Wirtschaft Gehör.

Mehr Geld von Südwestmetall als die Grünen bekam mit 150.000 Euro nur die CDU. An die SPD flossen 55.000 Euro. Für die FDP waren es 80.000 Euro

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13 Kommentare

  1. Für ein aufgeklärtes, demokratisches und souveränes Österreich
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    Na do schau her….

  2. Wuuuuuuuhahahahaha…. Wie alle anderen!!! Und deshalb wird den „Volksparteien“ NICHTMEHR geglaubt und deshalb gibt es Leute die Montags auf die Straße gehen um gegen die „etablierten“ Parteien zu demonstrieren…

  3. Die Grünen haben den schrecken vor dem Krieg doch schon lange verloren. Sie hatten 2001 die Wahl zwischen Macht (Vertrauensfrage Schröder+Kriegseinsatz) oder Neuwahlen und Machtverlust. Wofür sie sich entschieden haben ist klar und ich kann mir nur wünschen das einer von denen auch wirklich gediehnt hat. Scheinbar ja, denn wo kämen sonst die Spenden her?

  4. Die Industrie überweist kein Geld, wenn die Gegenleistung nicht gesichert ist. Man kann also davon ausgehen, dass die Verhandlungen bei einem Abendessen in einem fünf-Sterne-Restaurant längst gelaufen sind.

    Die Grünen als Lokalpolitiker in den Landtagen werden ihre Hurendienste zu leisten haben…

  5. Umwelt und Friedenspartei? vielleicht 1-2 Wochen in den 80iger Jahren :-P Eine Partei die den Umweltschutz zum Geschäftsmodell verkommen lassen hat und Kriegstreiber Nr. 1 seit dem 2 Wk in Deutschland ist. Das muss doch belohnt werden ;-).

  6. Das man den Grünen nicht trauen kann ist doch wohl seit der ersten Zustimmung zu einem Auslandseinsatz der Bundeswehr klar.Die Politiker dieser Partei wollen genauso wie die anderen nur gut da stehen.

  7. Ich glaube der Frau Roth! Jawohl ich gaube der Frau Roth, dass sie wirklich an diese Welt glaubt, von der sie andauernt redet. Sie will uns gar nichts tun! Oder sogar unterjochen und im Krieg verheizen! Sie ist gar nicht korrupt und bestechlich.

    Sie ist einfach nur unglaublich dämlich!

    Bei Özdemir bin ich mur da nicht mehr so sicher…der guckt schon immer so verschlagen, irre und arrogant…

    Also Leute…an Tag X bitte die Frau Roth verschonen! Nur umarmen…nicht aufhängen! Sie versteht nicht, was um sie herum passiert und kann doch nun wirklich nichts dafür…