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Kommentar. „Der Besonnene“, „der perfekte“, „der Gute“ so urteilte die deutsche Presselandschaft als nach zwei gescheiterten Bundespräsidenten Joachim Gauck vor seiner Wahl stand. Zweieinhalb Jahre sind seitdem vergangen und die Nachrichtenlage hat sich geändert. Joachim Gauck ist weder besonnen, noch perfekt. Er entwickelte sich zu einem politischen Präsidenten. Zu einem der die Gemüter in Deutschland spaltet, einem von seinen Erfahrungen geprägten Mann, der blind in alles hineinstolpert was auch nur einen amerikanisch-kapitalistischen Anstrich hat.

Freiheit. Das Wort, so meinte man in Deutschland, wird Joachim Gaucks Amtszeit prägen. Ein Bürgerrechtler, ein Pastor, ein Mann der Freiheit predigt – Aufsehen wird das nicht viel geben, so der bundesdeutsche Tenor. Doch die Lage entwickelte sich anders. Gauck ist ein politischer Präsident geworden, keiner der die Deutschen eint, sondern einer der sie spaltet. Deutschland in der Welt, Direkte Demokratie, Edward Snowden, NSA-Skandal, Occupy-Bewegung und zu guter letzt die Beziehung zu Russland – alles Dinge zu denen sich Gauck äußerte und die für Furore sorgten.

Deutschland müsse mehr Verantwortung übernehmen, zur Not auch mit Waffen. Klare Forderungen, die der Präsident eindringlich wiederholt. Direkte Demokratie ist auch nicht so seins. Genauer: er lehnt sie ab. Und das lässt er auch jeden wissen. „Wir sind mit der repräsentativen Demokratie ganz gut gefahren“ – und beendet damit die Debatte. Snowden brachte er mit dem Wort „Verräter“ in Verbindung – ziemlich unpassend nachdem dieser Mann die Welt über die überwachungsstaatlichen Gebilde der USA aufklärte. Generell, ist er sich sicher: Die USA wollen uns doch nur schützen, das sei doch ein großer Unterschied zur DDR. Keine Distanz, Keine Hinterfragungen, keine Debatte – wie immer. Die antikapitalistische Occupy-Bewegung in Deuschland nannte er „albern“, und das kurz nachdem er die Bürger zu mehr politischer Beteiligung aufgefordert hatte. Auch mit Russland hat der Präsident so seine Probleme. Eine Einladung zu den olympischen Spielen lehnte er ab – da bleibt wenig vom olympischen Frieden. Mit Diktatoren aus dem Nahen Osten hat er da weniger Probleme: dem Emir von Katar schüttelte er eifrig die Hand.

Joachim Gauck ist geprägt durch seine Vergangenheit. Er lebte in einem Überwachungstaat unter der Führung eines autoritären Regimes. Er machte viele Erfahrungen und hat sie auf seine praktische Politik übersetzt. Jedoch machte er die falsche Schlüsse aus seiner Vergangenheit. Aus seinen Erlebnissen mit der Planwirtschaft entstand eine nahezu Liebesbeziehung mit dem Neoliberalismus  und dem Kapitalismus. Aus den Erfahrungen in der DDR wurde ein Hass auf alles Russische und ein Lobgesang auf alles Amerikanische. Von einer Form des Totalitarismus in die Nächste. Joachim Gauck hat zweifelsfrei aus seiner Vergangenheit gelernt, nur eben das Falsche. Herr Gauck, Sie sind nicht länger tragbar.

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22 Kommentare

  1. Er erhitzt zwar die Gemüter, spielt aber eigentlich keine Rolle. Es ist müssig über jemanden zu diskutieren der nichts weiter als ein Politik-Darsteller und Sprachrohr Washingtons ist.

    • Dem stimme ich nicht zu! Dies Ekel mit seinem infantilen Amerikabild und seiner emotional nicht reflektierten Russo Phobie spaltet und polarisiert die Deutschen. Er ist somit ein Grundelement für die Vereinzelung der Bevölkerung. Er ist ernst zunehmen als „Pastor der Zwietracht“ oder die „Scharade der Macht“.

      Es gilt hier die alte römische Devise: „Bringe 50% der Einwohner auf deine Seite und sie sorgen dafür, dass der Rest ruhig bleibt“.

      • Es liegt an uns allen ob wir ihn weiter ernst nehmen wollen oder nicht. Wird er weiter ernst genommen, so wie Sie es offenbar noch tun, dann haben Sie recht. Aber wenn ich die Forenkommentare quer durch die deutsche Medienlandschaft lese, habe ich den Eindruck, dass viele Deutsche ihrem Präsidenten nicht mehr folgen, geschweige denn vertrauen. Dann spielt es auch keine Rolle mehr was er sagt oder denkt. Das Establishment wird dann auch keine weitere Amtsperiode mehr zulassen weil er „verbraucht“ ist. Ein ähnliches Schicksal droht Frau Merkel. Ich glaube nicht, dass sie gleich lange im Amt bleiben wird wie Kohl.

        • Ja, es liegt an uns, aber wir sind nur ein kleiner Teil der Bevölkerung. Die Masse fällt auf Herrn Gaucks pastorales Gewäsch herein, empfindet ihn gar als sauber und anständig. Sicher ist er nur ein seniler alter Greis den man nicht überbewerten darf, der „Paul von Hindenburg“ der Neuzeit eben.

          „Die Saat beginnt im Kopf an zu keimen“. Dies ist der gefährliche Aspekt und deshalb muss solch ein Mensch gnadenlos demaskiert werden.

          https://www.youtube.com/watch?v=xM6lZiiYM0g&feature=player_embedded

    • Natürlich schaut es beim ihm so aus, wie auch bei Merkel, daß die nur die Quietscheentchen einer Kolonialmacht sind. Dahinter steht aber ein Trüppchen, das das private Zentralbankensystem mit den gleichen Eigentümern über die ganze Welt gezogen hat. Die Politik-Quietscheentchen gehören dann diesen privaten Zentralbanken und werden von denen gesteuert. Darüber stehen die, die die Zentralbanken steuern und ca. 84 Prozent des Weltsozialproduktes aus den Leuten herauspumpen, ohne, daß die das merken.

  2. Der Gauck ist auch nur eine kleine miese Ratte die seinen Käse aus der Kerbe des goldenen Klabs raus schleckt. Weiter nichts, so ein elend was wir Deutsche heute mit ansehen müssen das ist der pure Brechreiz. Verkommenes Stück einfach nur und der will jetzt ne zweite Periode… Periode Blackout, Der ist nicht nur Read Error sondern Read & Write error. Nur ne Null!
    Ein komplett Versager als Deutscher Christ. Ein erwachsener Rotzbengel mit totalitärer Geistesstörung.

  3. Ich möchte keinen zu Nahe treten, jedoch wenn ich Cristen höre denke ich sofort an Katholiken.
    Angeblich hätten die ein hochherziges Ethikbüchlein, können aber nicht lesen .
    immer kommt in den Medien Kinderficker und christliche Gewerkschaften welche die Tarifabsprachen mittels streikbrechern unterlaufen. Dann kriegen die noch 71 Milliarden jährlich Zuwendungen von einer Privatregierung die zuvor dieses Geld der arbeitenden Bevölkerung , den Rentnern usw. gestohlen hat.
    bei der person Gauck handelt es sich um einen korrupten Verbrecher. Wie gesagt der hat sein Büchlein nicht mehr im Kopf. Senil ist der auch nicht, er will ja erneut kanditieren

  4. Naja, was soll man von jemandem halten, der die öffentliche Demontage Wulfs nutzt, um dessen Amt an Land zu ziehen.

    Was will er uns sagen?

    Dass er zu blind war, um die Intrige zu erkennen? Dann hat er den IQ eines Sonderschülers und gehört mit einem Besen auf die Straße geschickt.

    War er aber nicht zu blind, so offenbart er den Charakter eines ruchlosen Opportunisten, der bei jedwedem dekadentem Politspiel mitzuspielen bereit ist, wenn es denn nur seinem persönlichem Vorteil dient.

    Manche sagen, er erhielt in der DDR Sondervergünstigungen. Solche erhielten aber nur Kollaborateure und Stasi-Spitzel.

  5. Er hat auf jeden Fall einen Meineid geschworen und gehört hinter schwedische Gardinen.

    Die Eidesformel des deutschen Bundespräsidenten, nach Art. 56 (und Art. 64) GG lautet: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. (So wahr mir Gott helfe.)“

    und auf Meineid steht in Deutschland:
    § 12 Abs. 1 StGB,
    eine Freiheitsstrafe bis zu 15 Jahren!!!

  6. Gauck als Bürgerrechtler zu bezeichnen, ist eine Farce. Er hatte sich in der DDR einfach nur eingerichtet. Daß seine Kontakte zur DDR-Obrigkeit blendend waren, zeigt auch die reibungslose Ausreise seiner Söhne in die BRD.
    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-06/gauck-lafontaine-ddr
    Ein weiterer Punkt, Herr Wilhelm von Pax, stört mich noch wesentlich mehr-dieser „totalitäre Überwachungsstaat DDR“. Jeder Staat hat u.a. seinen Inlandsgeheimdienst, der sich auch um Diversanten kümmert. Heute regen wir „uns“ darüber auf, daß die Amis die Ukraine mittels 5 Mrd. zu dem machten, was sie heute ist. Aber die DDR durfte nicht gegen Zersetzungsbestrebungen vorgehen? Glauben Sie wirklich, daß die s.g. „Wende“ ohne westliche Unterstützung…

  7. …abgelaufen ist? Die Mehrheit der Demonstranten rief „Wir sind das Volk“ und wollten eine reformierte DDR. Erst als der Ruf in „Wir sind ein Volk“ unter massiver Unterstützung des Westens aufkam, war die Frucht reif…
    Die anschließende Ausplünderung dieses Landes dürfte allen Lesern bekannt sein.

  8. Man sollte ihn für den Kriegs-Nobelpreis vorschlagen. Dann ist er in erlauchter Runde mit Obama, Kissinger und Al Gore.
    In diesem Pfuhl fühlt er sich sicherlich heimisch.

  9. Wie meinen? „Aus den Erfahrungen in der DDR wurde ein Hass auf alles Russische „…das kam doch wohl zunächst aus der Familie, den Eltern. Onkel usw….die der gauck nur noch als „Mitläufer“ im NS Regime in Erinnerung haben möchte. Und manche fallen drauf rein.
    „Ist Ihnen der Artikel was wert?“ Nö.

    • Gaucks Vater Wilhelm war NSDAP Mitglied, er wurde 1953 von einem sowjetischen Tribunal zu 25 Jahren Haft verurteilt.

      Grund: Antisowjetische Hetze

      Ist das nicht auch kennzeichnend für den heutigen Bundespräsidenten?

  10. „nicht mehr tragbar“ ist meiner Ansicht zu nett formuliert.
    Wie ich es empfinde, er ist Teil eines internationalen „Terrornetzwerks“.
    Nicht umsonst spricht man hier auch von Medien-Terror (auch ein Teil). Westliches Terrornetzwerk … Politik, Großkapital, Medien, Großkonzerne. Und ein Pfaffe der ihnen hilfreich zur Hand geht.

  11. Als gut wird er nur von den Reichen Deutschlands entfunden denn für die macht er Propaganda und natürlich von den Rest der Mitläufer die im Dienste der Reichen stehen. Weil die Angst haben um ihre Sicherheit wird das System in ein Überwachungsstaat(Feudaldiktatur) umgewandelt, der sich aber am Ende auflösen wird quasi in einem Knall weil diese Leute im Grunde nichts tun und nie was getan haben und den Rest in die Stagnation und Dekadenz gepaart mit Gewalt(Überwachung und das Abarbeiten von Tötungslisten, siehe Drohnen später zivile Drohnen) treiben.

  12. Wenn ich diese F….. sehe könnte ich kotzen aber seine Reden werden gewiss von der Atlantikbrücke geschrieben.War gewiss wie Mutti in der DDR schon der CIA hörig

  13. Zitat Gauck zum Thema direkte Demokratie: „„Wir sind mit der repräsentativen Demokratie ganz gut gefahren“.

    Eben nicht Herr Gauck! Wir haben heute in Deutschland und den westlichen Ländern eine gut ausgebaute Konzern-Diktatur, als deren Folge die EU selbst schon gar nicht mehr demokratisch aufgebaut wurde – von Anfang an.

    Das Parlament hat keine Entscheidungsbefugnisse d.h. hier gibt es nicht mal eine repräsentative Demokratie sondern gar keine.