in Asien

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16+ Jahre nach der US-Invasion und Besetzung Afghanistans geht der Krieg schief. Das sind kaum Neuigkeiten, die USA verlieren den Afghanistan-Krieg schon seit geraumer Zeit, und jede neue Datenveröffentlichung zeigt, dass sich die Situation immer weiter verschlechtert.

Von Jason Ditz – Abgesehen von der Verdoppelung der fehlenden Strategie, die nicht funktioniert, scheint die Trump-Administration eine hohe Priorität darauf gelegt zu haben, immer weniger öffentliche Informationen über den Krieg anzubieten, nominell, um den „Feind“ davon abzuhalten, die Pläne der USA zu kennen, aber in der Praxis auch, um die amerikanischen Wähler davon abzuhalten herauszufinden, wie schlecht es läuft.

Am Dienstag enthüllte der Generalinspektor für den Wiederaufbau Afghanistans, dass er darum kämpfte, die Erlaubnis zu erhalten, nicht geheime Daten in seinem Bericht an den Kongress freizugeben. Daten, die später vom Pentagon veröffentlicht wurden, sowie Schätzungen der BBC ergeben jedoch eine sich ständig verschlechternde Situation.

Die Daten des Pentagons behaupten, dass höchstens 60 Prozent der afghanischen Bevölkerung unter der Kontrolle der Regierung steht, der niedrigste Prozentsatz im Krieg, während die BBC-Studie besagt, dass die Taliban rund 70 Prozent des Landes kontrollieren.

Quelle: antiwar.com – Übersetzung: Klaus Madersbacher

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Kommentar

  1. Es ist wirklich erstaunlich, wie wenig offiziell über den Zustand Afghanistans berichtet wird – natürlich auch in den deutschen Standardmedien. Auch über den maroden Zustand des Irak hört man allenfalls mal, dass wieder schwere Attentate verübt wurden. Es soll nicht jedermann bewusst sein, dass die USA seit Korea und Vietnam jeden Krieg, den sie anzettelten, auch verloren haben. Nur das vormals einige Jugoslawien haben sie erfolgreich zerlegt. Und das mit der größten Kriegsmaschinerie aller Zeiten!