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Der lange Atem eines nicht zu gewinnenden Krieges hat die USA längst eingeholt, doch die politischen und militärstrategischen Forderungen sind seit Jahren gleich geblieben. Die Gesamtsituation ist den Verantwortlichen hierbei mit zunehmender Dauer immer weiter aus den Händen geglitten und eine wirkliche Lösung ist nicht in Sicht. Die afghanische Marionettenregierung verliert mit jedem Tag an Einfluss und große Teile ihrer Armee sowie ihrer Sicherheitskräfte haben damit begonnen den Kampf aufzugeben.

UN und SIGAR

Die US-Behörde, die dem amerikanischen Kongress mit Fakten und Zahlen hinsichtlich der afghanischen Kernthematik und des Wiederaufbaus Rede und Antwort stehen muss, die „Special Inspector General for Afghanistan Reconstruction“ (SIGAR), hat in ihrem Vierteljahresbericht alarmierende Zahlen veröffentlicht. Hiernach kommen die SIGAR-Analysten zu dem Ergebnis, dass sich die allgemeine Lage in Afghanistan gegenüber dem letzten Quartal nicht verbessert hat. Die Zahl der afghanischen Sicherheitskräfte wird stetig geringer und die Zahl der Distrikte, die unter die Kontrolle oder den Einfluss aufständischer Kräfte gelangen nimmt zu.

Im Detail heißt es in dem Bericht, dass von 407 afghanischen Distrikten lediglich nur noch 20 Prozent von der Regierung kontrolliert werden und 37 Prozent noch unter ihrem Einfluss stehen. Dieses ist ein Rückgang von 15 Prozent gegenüber den Zahlen vom November 2016. Ein Drittel wird in dem Bericht als „umkämpft“ beschrieben. Bemerkenswert ist auch, dass diese Berichtsergebnisse und die darin veröffentlichen Zahlen schon wieder als veraltet und überholt angesehen werden dürften, da diese teilweise vom Januar dieses Jahres stammen oder noch älter sind.

Im Jahresbericht der Vereinten Nationen für das Jahr 2016 wurden für Afghanistan täglich 60 sicherheitsrelevante Vorfälle genannt. Auch diese Zahl dürfte um ein vielfaches höher liegen, da aus den Talibangebieten nur sehr wenige Kenntnisse solcher Vorfälle nach außen dringen. Während im Jahre 2015 nach Angaben der United Nations Assistance Mission in Afghanistan (UNAMA) rund 1,17 Millionen Afghanen als „Binnenvertriebene“ im eigenen Land geführt wurden, stieg diese Zahl im letzten Jahr noch um 600.000 Menschen an.

Nur rund 100.000 der Vertriebenen konnten nach Auskunft des United Nations Office for Humanitarian Affairs (UNOCHA) zurückkehren oder umgesiedelt werden. Dieser Trend hält auch in den ersten Monaten des Jahres 2017 an. Die UN-Stellen verzeichneten Vertreibungen in 22 der 34 afghanischen Provinzen, bei denen sich erneut insgesamt etwa 50.000 Menschen auf die Flucht begeben hätten.

Die Forderung nach mehr Truppen

Eine „sichere“ Lage gibt es in Afghanistan seit Jahren nicht, aber die momentane Situation bereitet auch den führenden Militärs der Vereinigten Staaten große Sorge. Allein in der Hauptstadt Kabul kam es in den ersten drei Monaten des Jahres zu fünf großen Anschlägen mit mindestens 132 Toten und etwa 350 Verletzten. Von einem endgültigen Abzug der US-Truppen, der bereits unter der Obama-Administration angedacht war und wieder verschoben wurde, ist keine Rede mehr.

In einem Interview bei Fox-News stellte US-Außenminister Rex Tillerson nochmals die Bedeutung des Afghanistan-Einsatzes heraus. Wie bereits hundertfach gehört schwor Tillerson die Zuschauer auf den seit dem Jahr 2001 stattfindenden Kampf gegen den Terror ein und verwies auf die Wichtigkeit, die Reste von „al-Qaida“ zu beseitigen, um terroristische Anschläge in der Heimat zu verhindern. Interessanter Weise sprach Tillerson bei dem Interview erstmals von einer Art Pattsituation in Afghanistan und dem schwindenden Einflussbereich amerikanischer Interessen. Ohne konkrete Zahlen zu nennen, plädierte der US-Außenminister für eine deutliche Aufstockung der US-Truppen und der Spezialeinheiten.

Vor einigen Monaten bestätigte US-Brigadegeneral Charles H. Cleveland die zunehmend besorgniserregende Lage in Afghanistan. Cleveland verwies in diesem Zusammenhang auf die hohen Verluste bei den afghanischen Sicherheitskräften. Allein im letzten Jahr wurden 20.000 getötet oder verletzt, was bei einer Truppe von etwa 200.000 Mann eine enorm hohe Ausfallrate sei.

Zwar sprach der General von einer gewissen „Belastbarkeit“ der afghanischen Streitkräfte, doch auch er bat die zuständigen US-amerikanischen Verantwortlichen um eine genaue Beobachtung der Situation sowie ein entsprechendes Handeln. Darin stimmt Cleveland mit General John W. Nicholson überein, der seit März 2016 Befehlshaber der „Mission Resulte Support“ (vormals ISAF) und der US-Forces Afghanistan (USFOR-A) ist.

Für Nicholson ist die momentan vorherrschende Lage in Afghanistan vor allem auch der russischen und der iranischen Seite zuzuschreiben. Der Befehlshaber sagte in einem Interview, dass Russland und Iran sich im Wesentlichen mit den USA und der NATO im Krieg befinden würden und dass diese massiv die Taliban unterstützten.

„Wenn wir die Aktionen Russlands und des Iran in Afghanistan genauer betrachten, dann glaube ich, dass sie zum Teil versuchen, das Handeln der Vereinigten Staaten und der NATO zu untergraben“,

so Nicholson in einem Bericht an den US-Kongress. Erwähnenswert ist hierbei, dass in den Ausführungen des Generals, nicht wie in Berichten von anderer Stelle, darauf hingewiesen wird, inwieweit Russland und Iran bei dem US-Projekt des Verteidigungsministeriums „Verbesserung und Stabilität für Afghanistan“ mitwirken. Die russische Seite stellt den NATO und US-Kräften seit Jahren bequeme Transport- und Logistikrouten zur Verfügung und der iranische Geheimdienst informiert entsprechende US-Stellen über potentielle „Gefährder“ hinsichtlich terroristischer Aktivitäten in der Region.

Im Nicholson Bericht wird allerdings nur Pakistan in Bezug auf Zusammenarbeit bei Fragen der Sicherheit erwähnt. Vielleicht kann man den Nicholson-Bericht auch als Reaktion auf eine neue, kürzlich von den Russen hervorgebrachte Initiative werten, die den Krieg in Afghanistan ein für allemal beenden soll.

Jihad, Krieg, Terror und die Mächte von Außen

Beinahe jede Seite ist müde vom ewigen Krieg in Afghanistan. Die USA werden bleiben. Die damals vorgeschobenen und nachweislich falschen Kriegsgründe werden je nach Gesamtlage immer wieder vorgetragen, doch die eigentliche Wahrheit bezüglich der regionalen Präsenz und der Welt-und Wirtschaftspolitischen Interessen bleiben fadenscheinig hinter vorgehaltener Hand. Pakistan und der damit verbundene Hort für islamistische, extremistische Kräfte ist seit Anbeginn des Konfliktes eine offensichtliche Schlüsselposition. Die diplomatische Initiative Moskaus, die im Dezember letzten Jahres mit Gesprächen von Russland, China und Pakistan über die Sicherheit Afghanistans begann, bereitet den Vereinigten Staaten und der afghanischen Marionettenregierung augenscheinlich große Sorgen.

Neben den Taliban und den Gruppierungen von al-Qaida agieren in Afghanistan zunehmend Kräfte des Islamischen Staates, die aus Syrien und dem Irak fliehen, um in dem zerrütteten Land neue Perspektiven und einen sicheren Hafen zu finden. Gerade die russische Seite weiß um diese Gefahr und hat in jüngster Zeit gute Gründe daran zu glauben, dass die USA bereit sind in Afghanistan wiederum den „IS“ zu unterstützen, mit der Zielsetzung ein Szenario wie in Syrien zu entwickeln. Die Chinesen wissen nur zu gut, dass die Amerikaner in Afghanistan bleiben werden, haben aber traditionell ihre eigenen Interessen in der Region, beruhend auf dem für ihre Perspektive wichtigem Bindeglied der „neuen Seidenstraße“.

Afghanistan ist seit Jahrzehnten Spielball länderübergreifender, machtpolitischer Interessen und niemand fragt, was das afghanische Volk will. Mitte Februar fand in Moskau eine zweite Gesprächsrunde zwischen China, Pakistan und Russland statt, bei der auch Vertreter aus Afghanistan und Indien eingeladen wurden. Diskutiert wurde unter anderem über die Schlüsselfrage, ob auch die Taliban an weiterführenden Gesprächen beteiligt werden sollten. Ferner zielt die russische Initiative darauf ab, Länder und Vertreter der gesamten Region an einen Verhandlungstisch zu bekommen, außer der NATO und den USA.

Diese Absichten und Planungen können den USA nicht zusagen. Es wäre, als wolle man ihnen den Teppich unter ihrem Kriegsschauplatz hinweg ziehen; zu versuchen das Spiel ohne Spielfeld weiter zu führen. In der derzeitigen Unberechenbarkeit amerikanischer Außenpolitik ein durchaus riskantes Unterfangen, wie man jüngst am Beispiel in Syrien verfolgen konnte.

Die USA antworten mit Bomben

Am vergangenen Donnerstag haben die USA ihre größte existierende Bombe (GBU-43) mit konventioneller Sprengkraft über Afghanistan abgeworfen. Die auch als „Mutter aller Bomben“ bekannte Waffe hat eine verherende Wirkung von mehr als 8000 Kilogramm Sprengstoff und 11 Tonnen TNT-Äquivalent. Nur Russland verfügt über eine noch größere Bombe. Nach neusten Meldungen wurde die Bombe über der Provinz Nangarhar abgeworfen, um unterirdische Anlagen der Terrormiliz „IS“ auszumerzen.

Die psychologische Wirkung durch den Einsatz einer solch gigantischen Waffe ist neben ihrer zerstörerischen Ausmaße von großer Bedeutung. Afghanistan Kommandeur General John Nicholson äußerte sich nach dem Einsatz der Waffe gegenüber dem Pentagon: “ Das ist die richtige Munition, um derartige Hindernisse aus dem Weg zu räumen und das Momentum unserer Offensive gegen den IS zu erhalten.“ Ob nur die angeblich angestrebten Ziele von „IS“-Stellungen zerstört wurden ist noch unklar. Die Untersuchungen über das Ausmaß der Zerstörungen und mögliche Opfer dauern zur Zeit noch an, so das Pentagon.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. „Die russische Seite stellt den NATO und US-Kräften seit Jahren bequeme Transport- und Logistikrouten zur Verfügung..“

    Schon seit 2014 nicht mehr

    https://www.rt.com/news/us-afghanistan-withdrawal-russia-880/
    „One result of the diplomatic breakdown is that Russia now refuses to permit NATO military cargoes from passing through its territory. “

    Sie sitzen mit Ausrüstung im Wert von 33 Mrd. da fest, und sie werden den Afghanen das Glump nicht schenken wollen. Das kommt so richtig schön teuer mittlerweile.