in Medien

Mehmet Scholls Vertrag als ARD-Experte wurde nicht verlängert. Das hat womöglich einen einfachen, politischen Grund: Er wollte den Sport nicht mit Russland-Hetze verderben.

Viele Jahre fungierte Mehmet Scholl nun schon als Fußballexperte der Öffentlich-Rechtlichen. Vor und in den Pausen großer Fußballspiele wurde er zu sportlichen Angelegenheiten befragt und gab dazu seine Expertise. Scholl war immer eigenwillig. Er stand zu seiner Meinung. Er konnte es sich auch leisten, immerhin ist er nicht auf den Job angewiesen. Als Profi-Fußballer dürfte er viele Millionen Euro verdient haben.

Doch sein Vertrag wurde nicht verlängert. Der Auslöser laut „An der Welt online“ womöglich: Seine Weigerung sich an der Hetze gegen Russland zu beteiligen. Das Portal berichtet: „Anlässlich der Berichterstattung zum Spiel Portugal-Chile beim Confed-Cup in Russland, hatte (…) Redaktionsleitung der ARD das Thema Doping in Russland auf die Gesprächsagenda gesetzt.

Scholl wollte die pure Freude am Fußball nicht mit Politik kontaminieren und es kam darüber wohl zu einem größeren Streit, als es heute von beiden Seiten dargestellt wird. Scholl verweigerte und reiste ab.“ Scholl müsse „den Inhalt und die redaktionelle Hoheit akzeptieren“, hieß es nachher aus der ARD.

Bild: Ralf Roletschek

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22 Kommentare

  1. hahavielleicht ist das so,aber wer den Mehmet erlebt hat,versteht voll automatisch warum der vertrag nicht verlängert hat….was der Typ von sich gegeben war ja irre,und hatte mit Ahnung nicht viel zu tun…er hat ja nicht mal von fussball eine Ahnung,wie soll der überhaupt wissen was Hetze ist….ne der is zu dumm um bis 3 zu zählen dass is alles

    • Dumm bist eigentlich nur du. Da du den Scholl weder persönlich erlebt hast und offensichtlich auch zu beschränkt bist, um GEZ-Hetze und Journalismus zu trennen, frage ich mich, warum du NEOPresse liest.

      Bist du etwa ein (bezahlter) GEZ-Troll, oder schon senil und / oder schwer hirnkrank?

      Selten hab ich solche dämlichen Kommentare lesen dürfen, wie bei dir.

  2. Eine Tatsache dürfen wir alle nicht vergessen, dass Politik in Sport nichts zu suchen hat. Hut ab, „great Mehmet Scholl“!

  3. Ich hätte das dem Mann gar nicht zu getraut,dass er ein Rückrat hat. Denn alle Anderen,die beim Staatsfernsehen unter Vertrag stehen, müssen das machen,was die Regie vor gibt.Sogar das klatschen wird dort geübt und die geladenen Gäste werden vom Staatsschutz von drei Richtungen durchleuchtet. Hier wird nichts dem Zufall überlassen und wer nicht spurt fliegt raus und er darf auch nicht sagen,warum er raus geflogen ist,denn das ist noch gefährlicher.