in Medien

Orlando ist für die Hochleistungspresse bereits wieder “Geschichte”. Eine saubere Aufarbeitung der Geschehnisse findet nicht statt. Ungereimtheiten werden nur in alternativen Medien besprochen.

Daher verwundert es kaum, dass ein bemerkenswerter Zwischenfall in South Carolina keine Erwähnung in der Hochleistungspresse findet. Jody Ray Thompson, 32, schoss am vergangenen Sonntag in Lyman gegen 3:30 Uhr morgens mehrere Personen an. Genauer gesagt drei Personen. Eine vierte Person, auf die er gerade anlegte, kam ihm aber dazwischen. Diese vierte Person zog in Notwehr seine eigene Waffe und schoss Thompon ins Bein. So zumindestens die Schilderung des Polizisten Kevin Bobo:

Seine Schüsse streckten drei Opfer nieder und fast auch ein viertes Opfer, das in Selbstverteidigung seine eigene Waffe zog und feuerte, [und] Thompson am Bein traf.

(His rounds struck 3 victims, and almost struck a fourth victim, who in self-defense, pulled his own weapon and fired, striking Thompson in the leg.)
Laut des lokalen Fernsehsenders WISTV-10 berichtete die Polizei, dass Thompson in einen Streit mit einem anderen Mann geriet, seine Waffe zog und damit begann in die Menge vor einem Nachtclub gegen 3:30 Uhr zu schießen. Eine der Personen in der Menge mit der Erlaubnis eine Waffe zu tragen, war in der Lage das Feuer zu erwidern und schoß Thompson ins Bein und stoppte somit den Schützen.

Das Interessante an diesem Vorfall ist nicht, dass sich Thompson eine andere Person entgegenstellte, sondern vielmehr dass in der Hochleistungspresse kein Sterbenswörtchen über diesen Vorfall geschrieben wurde. Man muss kein Fan von Waffen sein und ich lehne Gewalt in jedweder Form ab, aber es ist bezeichnend, dass dieser Vorfall nicht in den Medien thematisiert wird, da er anscheinend nicht in das vorgegebene Narrativ passt.

Das derzeitige Narrativ bzgl. Waffenbesitz in den USA besagt, dass “Amokläufe” (laut FBI Vorfälle ab drei Opfern) massiv zugenommen haben. Diese Zunahme muss die Gesellschaft dazu veranlassen, dass der Besitz von Waffen beschränkt werden muss, um dadurch Leben zu retten und die Mordrate in den USA zu senken.

Wie gesagt, ich halte von Waffen und Gewalt nichts – überhaupt nichts. Ich finde vielmehr die Art und Weise der“Nichtberichterstattung” unserer Hochleistungspresse interessant, die diesen Vorfall, der im Grunde genommen die Argumentationslinie der Befürworter von Waffenbesitz in den USA stützt, komplett ausblendet. Das zeigt für mich einmal mehr, dass unser Pressesystem ein von oben gesteuertes ist, das nur das berichtet, was im Interesse der Eliten ist. Mit kleinen Ausnahmen, die man ab und zu einstreut, um Glaubwürdigkeit zu bewahren.

Quellen:
Media Silent as Concealed Carrier Stops Mass Shooting in Progress at a South Carolina Nightclub
Deputies: CWP holder injures Spartanburg Co. nightclub shooting suspect

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12 Kommentare

    • Mei, man tut halt ein bisserl Backen aufblasen über die „Lügenpresse“. Wird langsam auch langweilig, auf andere zu zeigen, ohne selber besser zu sein.

  1. Es gibt gute Argumente dagegen, aber das Besitzen von Waffen sollte nicht verboten werden.
    Die meisten Morde werden von professionell Waffentragenden wie Soldaten und Söldner begangen.
    Der Hintergrund der Entwaffnung der Bevölkerung dürfte die Angst der Machthaber vor dem Volk sein.
    Diese Angst ist nicht unberechtigt,
    sieht man die Politik, die immer radikaler gegen die Bedürfnisse der Bevölkerung gerichtet ist.
    Selbstverständlich muß der Bevölkerung eine Möglichkeit geglassen werden, sich gegen eine zerstörerische, ausbeutende und antidemoktatische Politik zur Not auch mit Waffen zu wehren.

  2. Haha, wartet mal ab bis TTIP durch ist, dann verklagen uns die Amis wegen der deutschen Waffenbesitzverbote !
    Heißt : wollt ihr kein Schießgewehr, heißt’s Zahlemann und löhne !
    Welche Regierung wird dann wohl „widerwillig“ und „gezwungenermaßen“ einknicken !?
    Na die, die mit den Amis gemeinsame Sache macht, die, die hier in Europa für die NWO amerikanische Verhältnisse etabliern soll und will ! Wie stellen sich Amis die Globalisierung vor, – bestimmt nicht chinesisch !
    Hallo, der Absatz zählt, nicht wieviele dabei drauf gehen ! Als Meinungsverstärker wurden immerhin zig tausend Kriminelle importiert, soll das etwa alles umsonst gewesen sein !?

  3. Hätt er doch nur einen langen Bart gehabt und wäre ursprünglich aus dem Arabischen raum. Schade schade wird sich die Bild Redaktion gedacht haben. So ist es nur etwas alltägliches.
    Aber vielleicht darf ich euch was interessantes verraten worüber ich gerne etwas in der Presse gehört hätte. Schaut euch mal auf Youtube den Trailer zu Gray State an und dann schaut mal was mit dem Macher, seiner Frau und seinem kleinen Kind passiert ist bevor er den Film realisieren konnte. Gruselig sag ich euch.

    • Ich vermute einmal jede Polizeimeldung die die „conspiracy“ Linie nicht unterstützt ist automatisch Teil der Verschwörung? Per Definition? Daß der Man ein paranoider Waffennarr mit posttraumatischem Stress-Syndrom nach Einsätzen in Iraq und Afghanistan war und in einer offenbar konfliktbelasteten Beziehung mit einer nur für die Ehe konvertierten Muslima war ist natürlich auch alles gelogen, vermute ich? Wiederum per Definition? Natürlich gibt es Verschwörungen wirklich. Gab es immer. Aber nicht hinter allem, was man nicht weiß, steckt eine Verschwörung. Schlussfolgerungen ohne belastbare Fakten zu ziehen ist schlicht und ergreifend dumm, und zu erkennen was belastbare Fakten sind erfordert Erfahrung und einen gewissen Bildungsstand.

  4. Solche Szenen passieren in USA zigfach täglich. Das juckt nur insoweit, als dass das Ausmaß auch bald für Europa gilt. Weiss man doch, dass in den Medien solche Geschichten als „Füller“ und „Reißer“ verwendet werden. So gesehen ist Neopresse auf Linie !

  5. Wenn man sich die Mühe macht und Newsseiten Amerikanischer Städte durchforstet, stellt man fest, daß dies täglich passiert und der Durchschnittsamerikaner sich daran gewohnt hat.

  6. In den USA werden jedes Jahr 30.000 Menschen mit Schusswaffen getötet. Die Berichte darüber würden eigene Fernsehkanäle rund um die Uhr füllen. Wenn wir dann noch Fälle mit ein paar Verletzten hinzufügen würden – liebe Güte. Außerdem ist das Argument ja logischer Unfug: wenn beide Schützen keine Waffe gehabt hätten, hätte es auch keine Schießerei gegeben. Punkt. Der Artikel konstruiert auf intellektuell fragwürdige Weise eine Pseudorelevanz, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat.