in Gesellschaft

Waren Bündnis 90/ die GRÜNEN einst eine Friedenspartei, so scheinen sie sie jetzt ebenfalls einen immer drastischeren Prozess der Radikalisierung zu durchlaufen. Die GRÜNEN als politischer Mutant, als Polit-Hulk, der so dumm handelt, wie die AFD spricht? Letzter Coup der GRÜNEN: Die GRÜNEN sprechen sich jetzt für ein Abschaffen der staatlichen Neutralitätspflicht an Schulen aus, die Lehrerinnen und Lehrern unter anderem das Tragen von Religiösen Symbolen untersagt. (1)

Sind die GRÜNEN in Bayern noch gegen das Aufhängen von christlichen Kreuzen in Klassenzimmern vorgegangen, so fordern jetzt die GRÜNEN, vor allem in Berlin, dass deutsche Gesetze geändert werden müssten, damit Lehrerinnen mit Kopftüchern unterrichten können. Die GRÜNEN wollen diese Gesetzesänderungen auch gegen den Willen der Bevölkerung durchsetzen, obwohl das Tragen des Kopftuches gegenwärtig vor allem der Ausdruck eines politischen Willens zur Ablehnung europäischer Werte und Errungenschaften, wie der Aufklärung, der Gleichberechtigung und der Frauenrechte darstellt.

Die Mehrheit der Muslimas, die sich an westlichen Werten orientieren und für Frauenrechte eintreten, lehnen aus diesem Grund auch das Tragen des Kopftuches ab. Für viele Flüchtlinge, darunter viele Frauen, ist die Grüne Politk ein Schlag in das Gesicht, da sie selbst vor islamistischem Terror und seiner Bevormundung geflohen sind.

Unverständlich bleibt die Grüne Arroganz gegenüber der Realität auch deshalb, weil sich moderate Muslime in einer permanenten Bedrohungssituation in Deutschland befinden. Konservative Muslime, schrecken selbst vor Gewalt nicht zurück, um gegen gut integrierte und weltoffene Musliminnen und Muslime vorzugehen. So hatte die Anwältin Seyran Ateş in Berlin die weltoffene und Liberale Ibn-Rushd-Goethe- Moschee gegründet, die sich für einen säkularen Islam einsetzt. Seitdem erhält sie Morddrohungen (2)

Die GRÜNEN haben von dieser Bedrohungssituation zwar Kenntnis, insbesondere da auch Cem Özdemir die Moschee besucht hat, aber seit ihrer lokalen Regierungsbeteiligung im Senat kapitulieren die GRÜNEN unter ihrem Justizsenator Behrendt ohnehin vor dem Verbrechen. (3) Auch in der Hauptstadt hatten die GRÜNEN nichts aus ihrem Versagen in NRW gelernt. Als komplette Heuchelei muss es daher auch der Öffentlichkeit erscheinen, dass die GRÜNEN einen Preis verleihen, der nach der aus religiösen Gründen ermordeten Hatun SÜRÜCÜ benannt wurde.(4)

Wie kann die Öffentlichkeit die GRÜNEN noch ernst nehmen, wenn diese einerseits einen Preis für die Förderung der Rechte von „Mädchen und jungen Frauen auf Chancengleichheit und Selbstbestimmung“ verleihen und gleichzeitig LehrerInnen das Tragen von religiösen Symbolen in Klassenräumen gestatten – wenn eine Folge der Ideologien der „Buchreligionen“ ist, dass Mann und Frauen nicht grundsätzlich über die gleichen Rechte verfügen, nicht selbstverständlich als gleichwertig angesehen werden?

Besuchen die GRÜNEN auch ab und zu Menschen, die in dieser Glaubenswelt leben? Ist den GRÜNEN nicht aufgefallen, dass unsere, über Jahrhunderte erkämpften Freiheitsrechte, gegen die Herrschaft der Religionen erkämpft werden mussten?

Dass die Grüne Lokal-Politik der Kapitulation vor Gewalt, Verbrechen und Korruption nicht nur Gefahr läuft, auf Bundesebene Schule zu machen, sondern längst Parteilinie der GRÜNEN ist, zeigt sich auch in den Koalitionsverhandlungen. Die GRÜNEN hätten als elementare Programmpunkte auch die Bekämpfung von politischer Korruption, das Brechen der Macht der Automobilindustrie, der Schutz vor Sklaverei und Zwangsprostitution nennen können.

Stattdessen propagierten die GRÜNEN als eines der Hauptthemen den Familiennachzug für Asylanten, wobei hier nicht gefragt wurde, welche Folgen dies europaweit nach sich ziehen würde. De facto würde der Familiennachzug bedeuten, dass die Strategie der Schleuser aufgeht, eine Person für tausende von Euro nach Europa zu bringen, die dann ihrerseits eine unbegrenzte Anzahl von Familienmitgliedern und Scheinfamilienmitgliedern ggf. auf Kosten des Steuerzahlers ebenfalls in die EU holen könnte.

Den GRÜNEN müsste klar sein, dass dieser Menschenimport drastische Auswirkungen auf die Innenpolitik der ohnehin äußerst angeschlagenen EU hat. Polen, Ungarn und Tschechien werden sich in ihrer ablehnenden Haltung gegenüber der, von der Deutschen Bundesregierung forcierten EU- Migrationspolitik bestärkt fühlen, die EU wird sich noch schneller zerlegen. Somit gehören jetzt auch die GRÜNEN zu den radikalen Kräften, die zunehmend einen Keil in die deutsche und europäische Gesellschaft treiben.

Gleichzeitig treiben die GRÜNEN faktisch aber auch zunehmend Wähler in die Arme der AFD. Die entsprechende Quittung erhielten die Grünen in der letzten Bundestagswahl bereits in etlichen Wahlkreisen. Und so ist es kein Wunder, dass auch die GRÜNEN lieber eine Fortsetzung der Großen Koalition als Neuwahlen sähen. Nunmehr hat auch das US-Amerikanische „Pew Research Center“ eine Studien mit Zahlen zur zukünftigen Demographie und dem wachsenden Anteil der Muslime in der Bevölkerung veröffentlicht. (5)

Das Entsprechende Echo in den Medien wird die entsprechenden Reaktionen in Politik und Gesellschaft hervorrufen. (6) Friedlicher wird es nicht werden. Und die GRÜNEN sind offensichtlich derzeit auch nach Kräften bemüht, bestehende Konflikte zu verschärfen und mit aller Gewalt und rücksichtslos ihre ideologischen Phantasien der Gesellschaft aufzubürden. Abzusehen war diese Entwicklung schon lange.

Waren die Grünen dereinst eine Umwelt- und Friedensbewegung, so wandelte sich die Partei nach dem ungeklärten Tod von Petra Kelly und Gert Bastian (7) schrittweise zu einer Partei, die Deutschland wieder in eine Kriegsnation verwandelte (8). Durch die Agenda 2010 und „Hartz IV“ forcierten die GRÜNEN das Auseinanderdriften von Arm und Reich, nunmehr lassen sich die GRÜNEN ungeniert sogar von der Rüstungsindustrie finanziell unterstützen. (9) Das wirft natürlich Fragen auf, in wessen Interesse die Grünen handeln.

Auch bei den politischen Aktionen der GRÜNEN ist zu fragen, was man auch bei jenen von CDU/ CSU/ FDP/ SPD/ LINKEN/ AFD fragen muss: Wer profitiert von einer politischen Entscheidung – und in wessen Taschen fließen die Profite?

Die große Lachnummer des Vorschlags ist jedoch, dass die GRÜNEN mit der Erlaubnis für Lehrerinnen, Kopftücher und Kreuze zu tragen, auch Lehrern und Lehrerinnen die Erlaubnis erteilen, Hakenkreuze zu tragen – so will es der grundgesetzliche Gleichheitsgrundsatz. Denn im Buddhismus und im Hinduismus ist die Swastika religiöses Symbol und Symbol des Glücks. (10) Glück haben zukünftig wohl eher diejenigen, die in Deutschland nicht zur Schule gehen müssen.

Quellen:
(1) morgenpost.de
welt.de
(2) tagesspiegel.de
(3) welt.de
(4) gruene-fraktion-berlin.de
(5) pewforum.org
(6) sueddeutsche.de u.a.
(7) deutschlandfunk.de u.a.
(8) youtube.com u.a.
(9) n-tv.de
focus.de
(10) spiegel.de

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16 Kommentare

  1. Die Grünen sind die seltsamste politische Erscheinung, die Deutschland je gesehen hat. Erst halfen sie, außerparlamentarisch die politische Erstarrung des Adenauer-Staates aufzubrechen, dann aber erwiesen sie sich als die unerträglichsten Gängelfürsten. Von ihrer ursprünglich linken Gesinnung ist nur ihre Verhaftung mit dem Internationalismus geblieben. Dazu gekommen ist ihr Kampf gegen den Nationalstaat, die Propagierung v0n Multi-Kulti und Genderismus und – unter dem Einfluss der grünen Bilderberger – ihr Einsatz für die deutsche Beteiligung an den Eroberungskriegen der USA. Zusammen mit der SPD und mit dem Beifall der Konservativen sind sie Mittäter bei der Agenda 2010. Wer braucht denn sowas?

  2. Wundert mich, dass sich hier jemand drüber wundert. Bei den Grünen besteht in der Tat seit Jahrzehnten der größte Teil des Führungspersonals aus bekennenden Gläubigen aller Art oder bekennden Transatlantikern verschiedener Arten. Einige wurden nach Krisen wegen persönlich/privater Geschichten von finanzstarken bekannten „Beratern“ (wieder) aufgebaut. Und von wenigstens Zweien ist öffentlich bekannt, dass sie in den 70er Jahren gläubige Maoisten beim KBW waren. Was nicht unbedingt mit ehlicher humanistisch- linker Gesinnung einhergehen musste. (wie man später allmählich herausfand).
    Ihr derzeitiger „Internationalismus“ ist eine Parodie der ehemaligen Iddeen, human-emanzipatorischen Idealen global zur Akzeptanz zu verhelfen. Grüner Globalismus bedeutet nichts weiter als die Intention, neokonservatives Gedankengut durchzusetzen.
    Es mag Naivlinge in der Basis geben, die das nicht erkennen können oder wollen.

    Allerdings scheint auch hier (zumindest bei einigen Kommentatoren) Sozialkritik bzw. Kapitalismuskritik eher das (vorübergehnd nützliche) Werkzeug zur ( wieder-) Errichtung heroisch – romantisch großer Nationalismen zu sein. Bei manchen eventuell sogar nach vorheriger genetischer Auslese. Man nutzt rhetorisch die eventuelle nur zeitwelige Zwangslage der „Linken“ sich nur auf regionaler bzw. jeweils nationaler Ebene gegen den Neoloberalen Globalismus zur Wehr setzen zu können.

    • Sehr erwägenswert, little! Aber ohne den Nationalstaat gibt es keine Demokratie, jedenfalls nicht solange die verbundenen Regionen so uneinheitlich sind wie gerade in Europa Das heißt aber doch nicht, das Nationale zu glorifizieren und alles Fremde zu verteufeln. Der Staat als solcher ist eine unverzichtbare Erfindung, um rechtlich geordnet zusammenleben zu können. Dass seine Bevölkerung aber eine kulturelle oder sonstige Identität verbinden müsste, ist damit nicht gesagt. Das Volk aber gegen seinen Willen in eine von den gerade Mächtigen gewünschte Lebensart zu drängen, auch durch bewusste Überfremdung, kann nicht gut gehen.

    • Bitte Herr Kleiner Louis , schreiben sie ihre Berichte im normalen „Deutsch“ und nicht jedes zweite Wort in Oberschau-Deutsch . Nicht alle Leser sind so gebildet wie sie . Danke

      • Danke für die Blumen. Isch werd misch bessere. Ehrlisch.
        Aber es gibt ja auch noch das Wi….: Die könne wirklich alles erkläre und sind zudem auch noch nahezu unfehlbar.
        (-:

  3. So wird wenigstens deutlich, was eine anständige Lehrerin ist – mit Kopftuch – und alle Schüler und Schülerinnen können den Unterschied zu den deutschen Schlampen – deutschen Lehrerinnen ohne Kopftuch – deutlich erkennen. So helfen die Grünen mit, Frauen wieder die richtige Position in der Unterwerfung unter den Mann zu finden und das schon in der Kleidung zum Ausdruck zu bringen.

    • Das Kreuz bekämpfen und den Halbmond fördern? Nein!!!
      Religion hat in den Schulen nichts verloren!
      Familiennachzug fördern bedeutet in der Praxis eine Einladung an alle, nach Deutschland, dem dann einzigen Land in Europa mit dieser Gesetzeslage, zu kommen. Die allermeisten, die dann kommen bedeuten langfristig eine Belastung des deutschen Sozialsystems, das dies auf Dauer nicht finanzieren kann. Also im Endeffekt den Zusammenbruch des Sozialsystems, wie wir es heute kennen. Die politischen Folgen möchte ich nicht erleben.

  4. Ich empfehle den Grünen sich endlich in Islam angelehnten Ländern aufstellen zu lassen! Da könnt ihr für Bepflanzung der Wüsten sorgen, klappt wunderbar muessen nur täglich ca. 3000 Bäumchen gesteckt und bewässert werden, dann noch 3x gen Mekka beten und schon habt ihr mehr für die Menschheit getan als die letzten 5Jahre!

  5. Wie die die absolutistisch regierende
    Sonnenkönigin und Staatsratsvorsitzende, die sich weder um Gesetze, noch um ihr Volk schert, hat ihre Partei ins Grüne geschickt, um sich dort in einer Ehe für alle mit den Grünen zu vermählen. Um diese Verbindung zur Regierungs-Macht möglich zu machen, wird noch ein abnickender Steigbügelhalter gebraucht. Die FDP lehnt dankend ab und das sollte die SPD auch besser. Die Zeit für Rücktritte, personelle Verjüngung und neue Ideen in allen Regierungsparteien ist jetzt da und wir Bürger warten drauf.

  6. Ich kann mir die Forderung einzelner Grüner nur so erklären, dass sie instinktiv auf der Seite der „Schwächeren“ sind. Moslemische Frauen sind in der Minderheit: also, muss man sich für sie einsetzen!
    Gegenüber Frauen, die eine Kreuzkette tragen, gilt das weniger, weil viele Grüne scheinbar eher ein tiefes Misstrauen gegenüber den langjährigen Traditionen dieses Landes haben.
    Eine Mischung, die mE in den 60’er und 70’er-Jahren entstanden ist: Skepsis bis Ablehnung gegenüber dem eigenen Land und ein „Herzliches Willkommen“ gegenüber allen anderen.

    Schade, dass bei der Kopftuch-Debatte einzelne Grüne vergessen, dass nicht alle Frauen das Tuch freiwillig tragen, und dass es für eine fragwürdige Ideologie steht.