in Another View

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Ein weiteres Jahr geht zu Ende. Der Übergang in ein neues Jahr im 21. Jahrhundert war wohl kaum zuvor von solch heiklen welt- und gesellschaftspolitischen Zuständen, Herausforderungen und Ungewissheiten geprägt wie der kommende.

Im diskursiven Mainstream haben folgende Fragen das Primat inne: Wie werden Amerika und die Welt unter Trump? Was wird aus dem Syrienkrieg? Wird die Integration der Flüchtlinge in Europa funktionieren? In welchem Ausmaß wird sich der politische Rechtsruck in Europa fortsetzen? Wie wird es um den sozialen Frieden in Europa bestellt sein? Wie stark wird die Massenbewegung aus Afrika, dem Nahen und Mittleren Osten gen Europa ausfallen? Welche neuen Konflikte werden wohl wieder ausbrechen oder “zum Ausbruch gebracht”?

Die Fragenkette lässt sich angesichts der prekären Weltlage unendlich fortsetzen. An diesem Punkt soll jedoch eine alternative Form der Gesellschaftsdiagnose angesetzt werden. Diese zieht ihre Schlüsse auf etwas gewöhnungsbedürftige Art und Weise sowohl aus den realpolitisch-hegemonialen als auch alternativen Gesellschaftsdiskursen, die auf verschiedenen sich oft verschränkenden Diskursebenen (z.B. Medien, Wissenschaft, Religion, Alltag) verlaufen.

Der Diskurs ist die Message

Den Slogan „Das Medium ist die Botschaft“ des kanadischen Kommunikationstheoretikers Marshall McLuhan abgewandelt lautet der in der historischen Jetztzeit passende gesellschaftdiagnostische Kernslogan „Der Diskurs ist die Message“.

Um nicht den Rahmen der Leseausdauertoleranz zu sprengen komme ich zum Kern dieser Aussage und dieses Kommentars: nicht der „Inhalt“ eines Mediums bzw. eines Diskurses ist ausschlaggebend und sollte im Fokus der Aufmerksamkeit stehen, sondern seine psychosozialen Auswirkungen. Gleich vorweg ein paar Fragen in diesem Zusammenhang, die in dem einen oder anderen Kopf aufpoppen könnten:

Wie ist das nun im Zusammenhang mit den gesellschaftspolitisch zentralen Fragen, die eingangs gestellt wurden zu verstehen? Was haben all diese Fragen und verschiedenen Themenfelder strukturell gemeinsam? Wieso ist es überhaupt von Relevanz vom Inhalt der Diskurse zu abstrahieren? Ist es angesichts der Weltprobleme nicht deplatzierte intellektuelle Selbstbefriedigung zu glauben durch Positionierung auf der Metaebene eine zielführende Diskursbeteiligung zustande zu bringen?

Was den verschiedenen diskursiven Themen und Ereignissen, ausgehend von den USA über den Atlantik, quer durch Europa bis nach Syrien und darüber hinaus gemein ist, ist der Aspekt der Zermürbung, sodass von Zermürbungsdiskursen gesprochen werden. Das ist gleichsam die Charakterisierung der Metaebene der Diskurse. Die potenziellen Veränderungsenergien, die freigesetzten intellektuellen Geisteskräfte, sonstige bestehende Humanressourcen, die zur positiven Wende an so vielen bröckelnden Fronten eingesetzt werden könnten arten in zu vielen Diskussionen in nicht zielführende binäre Reduktionismen aus.

Gespalten in Fraktionen kommt es zu propagandistisch zermürbenden Wortgefechten, Entpolitisierungen und Personalisierungen der Sachverhalte, sodass unter dem Strich eine Reduktion auf Gute-Böse-Gegensätze oder Antagonisten-Protagonisten-Dualismen erfolgt. Anstatt in die Tiefe zu gehen und genuine Ursachenforschung für soziopolitische Entwicklungen zu betreiben, kommt es allzu häufig zu polarisierenden Lagerbildungen. Um ein paar Beispiele zu nennen: Die Einen ziehen für Trump, die Anderen für Clinton, Weitere wiederum für Putin und die Gegner für den politischen Westen ins diskursive Schlachtfeld.

Diese „Supportmentalität“ ist es, welche insbesonders politische Diskurse durchsetzt und genuin sachliche und wurzeltiefe Ursachenforschungen, Diagnosen und wohlüberlegte Lösungsschritte verhindert.

Jenseits von Gut und Böse

Um ein Problem lösen zu können muss man es zuerst verstehen. Genauso verhält es sich mit Diskursen. Um lösungsdienliche Ansätze beitragen zu können ist es für den Diskurspartizipanten (also jeden Einzelnen von uns) von Vorteil die Spielregeln zu kennen und kritisch zu hinterfragen: Wie kam der Diskurs zu einem Thema überhaupt zustande? Was bezweckt der Diskurs, der mir medial vorgesetzt wird und mich in sich aufnimmt? Wieso lässt er gewisse Argumentationsstränge zu und andere wiederum eher weniger? Wieso und vor allem wie wird eine Deutungsweise in den Vordergrund gedrängt, während andere eher weniger toleriert werden? Welche Bilder produziert der Diskurs zu einem bestimmten Ereignis? Welche Rahmenbedingungen für gesellschaftliche Diskussionen schafft der Diskurs?

Diese Fragen gelten gleichermaßen für den Rahmen der Gegendiskurse, welche zwangsläufig als Opposition zu Hegemonialdiskursen entstehen und eigene Wirklichkeitsdeutungen bieten, die Supporter finden. Die Reflexion dieser Fragen, die sich auf bestehende Diskursstrukturen beziehen, kann äußerst wertvoll sein und als persönliche Pufferzone vor den Fängen des allumspannenden gesellschaftlichen Diskursnetzes und den damit verbundenen Gefahren der zwanghaft erfolgenden Positionsbezüge entsprechend der diskursiven Sichtweise dienen.

Angesichts der Vielzahl der Ereignisse ist es nicht konkret und maßgeschneidert anggebbar mit welchen Methoden diskursive Machteinflüsse optimal abgefedert werden können. Auf jeden Fall ist es in erster Linie von Relevanz vorgegebene Deutungsschablonen und aufgelegte moralingetränkte Interpretationsschemata sowohl sachbezogen als auch selbstreflexiv stets kritisch zu beäugen. Proaktive Recherchearbeit zu leisten und kritische Distanz zu Gültigkeit beanspruchenden Pro-/Contra- und angeblichen Neutralpositionen zu populären politischen Persönlichkeiten und meist mit diesen verknüpften weltpolitischen Analyseprämissen zu wahren, sind in diesem Kontext weitere unerlässliche Schritte.

Dadurch vollzieht sich ein politisches Self-Empowerment, das dem Indoktrinierungspotenzial diskursiver Machtverhältnisse das Fundament schwächt. Natürlich besteht mit solch einer Zugangsweise die Gefahr sich selbst ins soziale Abseits zu drängen. Oft erfordert es Mut zumindest den Versuch zu starten eine Gut-Böse-Matrix in welcher Diskurspositionierungen der Partizipanten sich in gesellschafts- und weltpolitischen Diskursen anordnen, systematisch (d.h. argumentativ und kritisch hinterfragend) zu hacken. Denn in den seltensten Fällen ist es angenehm die Schweigespirale zu durchbrechen, in ein Verhörsetting hineinzuschlittern und die eigenen Standpunkte gegenüber moralisch empörten Mitmenschen zu verteidigen.

Nur mal als Beispiel: schon mal versucht den medialen Diskurs zum Syrienkrieg auf eine Argumentationsebene zu heben, die jenseits der klassischen Positionierungen (Pro-/Anti-Westen, Pro-/Anti-Assad, Pro-/Anti-Putin und sonstiger Pros und Antis) erfolgt um aus einer vorgegebenen Diskussionsmatrix auszubrechen? Ist es abwegig das bestehende diskursive Spielfeld mit all seinen argumentativen Toleranz- und Extremismuszonen als systemimmanent zu bezeichnen, zumal das bestehende gesamtdiskursive System mehr neue Probleme generiert als bestehende löst?

Wieso nicht mit solchen Fragen anstatt der diskursmächtigen Fragen, die eingangs gestellt wurden, in das neue Jahr übergehen? Es ist nicht einfach bestehende Diskursgrenzen bewusst zu überschreiten, das eigene Denksystem upzudaten, die gefüllten geistigen Schubladen auszuleeren, zu entstauben und die Inhalte neu zu sortieren. Nicht einfach, aber machbar.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Diese ganzen Fragen würden gar nicht erst aufkommen, wenn man nicht versuchen würde, Millionen von Menschen auf ganzen Kontinenten zu einem grauen Einheitsbrei zu machen, der von einem Hinterzimmer aus regiert wird. Die Gier nach der kontinentalen zentralgesteuerten Diktatur ist das Grundproblem und Spannungen und verschiedene sich bekämpfende Lager sind die logische Konsequenz. Man kann nicht hunderte Kulturen einfach zusammenpferchen und dann erwarten, dass alle sich liebhaben. Denn auch wenn EU-Romantiker das nicht hören mögen: Wir sind eben NICHT alle gleich! Und das ist auch gut so. Und deswegen wird die gewünschte globale Gleichschaltung auch nicht funktionieren. Und auch das ist gut so.