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Berlin (IPS) – PewDiePie hat gerade seinen Zehnmilliardsten Klick bekommen. So oft wurde sein Youtube-Kanal bisher angeklickt. Darin spielt Felix Kjellberg, wie der Schwede mit bürgerlichem Namen heißt, Computerspiele und kommentiert diese. 39 Millionen Abonnenten hat sein Kanal. Laut Forbes ist Kjellberg der bestverdienende YouTube-Star der Welt. Allein in laufenden Jahr soll er bereits zwölf Millionen Dollar verdient haben.

Kjellberg ist nicht nur Millionär, er gehört zu den reichsten Menschen der Welt. Um zum Club der reichsten ‚1 Prozent‘ zu gehören, reicht es schon, 759.900 Dollar zu besitzen. Alle Menschen zusammen, die unter diese Kategorie fallen, besitzen die Hälfte des globalen Haushaltseinkommens, heißt es im gerade veröffentlichten Global Wealth Report der Bank Crédit Suisse.

Zwar ist der Wohlstand in diesem Jahr geringfügig gesunken und lag bei 250 Billionen US-Dollar. Doch im nächsten Jahr wird sich der Trend vermutlich umkehren. Freuen können sich darüber nicht alle. Denn die Schere zwischen den reichsten und ärmsten Menschen öffnet sich weiter.

Am meisten gestiegen ist der Wohlstand in den USA: 4,6 Billionen US-Dollar mehr als im Vorjahr haben die Amerikaner angehäuft. Allerdings: der Anstieg von 2013 auf 2014 lag bei 9 Billionen Dollar. Mehr Reichtum als 2014 häuften auch die Chinesen an (1,5 Billionen) und die Briten (360 Milliarden). Mit weniger Reichtum als im Vorjahr müssen sich die Deutschen begnügen. Sie haben insgesamt 2 Billionen US-Dollar weniger. Das hängt allerdings auch mit den
Wechselkursen zusammen.

Schweizer sind am Reichsten

Immerhin verfügt ein Deutscher im Durchschnitt über knapp 178.000 US-Dollar an Vermögen. Damit schaffen es die Bundesbürger nicht unter die ersten zehn der Vermögendenliste. An deren erster Stelle stehen die Schweizer mit rund 567.000 US-Dollar. Auf den Plätzen zwei bis fünf folgen Neuseeland (rund 400.000), Australien (rund 365.000), die USA (353.000) und Norwegen (321.000).

„Reichtum konzentriert sich noch immer stark in Europa und den Vereinigten Staaten“, sagte Crédit-Suisse-Vorsitzender Tidjane Thiam im Rahmen der Veröffentlichung des Berichtes. „Trotzdem war der Wachstum in aufstrebenden Volkswirtschaften im vergangenen Jahr ziemlich beeindruckend.“ In China habe sich die Gesamthöhe der privaten Vermögen seit Beginn des 21. Jahrhunderts verfünffacht. Die chinesische Mittelschicht sei nun erstmals die größte der Welt.

Auch in anderen Teilen der Welt sei das Vermögen der Mittelschichten in diesem Jahrhundert stark gewachsen. Die Crédit Suisse zählte im Jahr 2015 insgesamt 664 Millionen Menschen zur Mittelschicht und damit 14 Prozent der erwachsenen Weltbevölkerung. Auch in diesem Jahr ist das Vermögen dieser Bevölkerungsgruppe gewachsen, allerdings zu einem wesentlich geringeren Prozentsatz als das des reichsten Prozents.

Reiche werden reicher

Seit Beginn der Wirtschaftskrise hat die ungleiche Verteilung von Reichtum weltweit zugenommen. Auch dieses Jahr war keine Ausnahme, wie der Bericht von Crédit Suisse zeigt. Während die Hälfte der erwachsenen Menschen zusammen ein Prozent des globalen Reichtums hält, gehören dem reichsten Zehntel 87,7 Prozent der Vermögen, und das reichste Prozent hält mittlerweile die Hälfte der weltweiten Vermögenswerte.

„Der Crédit-Suisse-Bericht zeigt, dass die Ungleichheit noch schneller wächst als wir dachten“, kommentiert Oxfam-Expertin Claire Godfrey die Veröffentlichung. Die Entwicklungsorganisation hatte noch im Januar vorausgesagt, dass das reichste Prozent im Jahr 2016 mehr Vermögen auf sich vereinen würde als der Rest der Welt. Nun sei dies schon 2015 praktisch der Fall.

Oxfam hatte während des Weltwirtschaftsforums in Davos im Januar gewarnt, dass dieser Trend dafür sorge, dass die Menschheit den Kampf gegen die Armut verliere. Obwohl das Millenniumsziel, die weltweite Armut bis 2015 zu halbieren, erreicht werden konnte, hat noch immer jeder neunte Mensch nicht ausreichend zu essen, und mehr als eine Milliarde Menschen leben weiterhin von weniger als 1,25 US-Dollar pro Tag.

Der Organisation zufolge hatte das oberste Prozent im Jahr 2009 noch 44 Prozent des Weltvermögens in seinem Besitz, 2014 waren es 48 Prozent. Durchschnittlich besaß ein Mitglied dieser Gruppe im vergangenen Jahr 2,7 Millionen US-Dollar.

Als im Juli bekannt wurde, dass PewDiePie im Jahr 2014 durch Werbeeinnahmen auf YouTube und anderswo insgesamt rund 7,5 Millionen US-Dollar brutto verdient hatte, erntete er dafür in den sozialen Medien heftige Kritik. Seine Reaktion:

„Es kommt mir so vor als interessiere sich die ganze Welt wesentlich mehr dafür, wieviel Geld ich verdiene als ich selbst.“

Diese Äußerung schien nicht als Selbstkritik gemeint zu sein.

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Dein Kommentar

Kommentar

12 Kommentare

      • @Wolfgang Schade.

        Ja, das find ich auch !

        Zumal der Begriff „Steuer“, mutmaßlich nur deshalb so heißt wie er heißt, weil es Gelder sind, die gesteuert werden können, – vornehmlich von denen, die sie, bei gerechter Erhebung, zu leisten hätten !

      • Wie man uns lehrte, ist „der Staat das Machtinstrument der herrschenden Klasse“, was auch ein deut. im Arabella-Park München und polnische Kollegen bestätigten: EU verlassen. Das würde eine gerechte Steuerpolitik bzw. Regierung, Ministerialbürokratie voraussetzen. Die Realität ist anders, von U. Hoeneß bis zu Konzernen, deren Steuernachzahlungen gedeckelt werden, bis zu Sonderkonditionen: Luxemburg-Leaks. Unter dem Demagogen Schäuble zahlen die kleinen Leute die Hauptlast, werden rigoros verfolgt, tlw. mit kriminellen Mitteln: „über die Steuer kriegen die den nicht“, „keine Gewalt“ (Zit. nur Schutzbehauptung).. illegale Praktiken. Im „Rechtsstaat“ kaufen sich große Gauner frei-siehe das Video. Schön reich, Steuern zahlen die…

    • Die Schere öffnet sich auch ohne Zins und Zinseszins. Es passiert nur rascher, viel rascher als ohne, eben exponentiell rasch.

      • @Urban

        … auch wieder wahr !
        Und wie rasch das gehen kann, würden wir mit TTIP merken !
        Aber den Schwachsinn verhindern wir ja !!!

  1. Übrigens: in der BRD hat die erste Muslimische Bank eröffnet (mal googeln). Die arbeiten aus Glaubensgründen ohne Zinsen, – hintenrum dann aber irgendwie doch. Eben nach dem 1. weltweiten Bankengebot: „Hintenrum“ – wird Kohle gemacht !!!

  2. Die zukünftige Realität ist im Science-Fiction Elysium mit kritischer Intention zu sehen: eine kleine Schicht von Privilegierten, Superreichen auf der Raumstation. Der Film wurde in Slums von Mexiko-City gedreht… alles schon Realität. Wenn TTIP schnell kommt-Senkung der sozialen Standards, bald auch hier. Die Filmagenten gibt es auch: Geheimdienste+Polizei, zumal deren Konsorten von Gladio bis NSU gedeckt und Verfahren manipuliert, verschleiert werden. Es gilt, wie uns dreist gesagt: „15 min später beim BKA gewesen“, „der hätte für viele etwas kaputt gemacht, die Chefs machen mit“,, „der Bundesanwalt kommt davon“, „gibt es keinen Prozess“.. „da hört der Rechtsstaat auf.“ Solange Merkel das den Leuten verkauft, bliebt sie Kanzler.