in Europa

ANZEIGE

Schicksalsdatum 26ter: So will Schäuble Ihr Gold beschlagnahmen

WARNUNG: Die EU-Regierung hat klammheimlich eine neues „Gold-Gesetz“ verabschiedet... Als Besitzer von Gold, Silber und Platin stehen Sie ab dem 26. auf einer Stufe mit Terroristen und dem organisierten Verbrechen. Bitte nehmen Sie diese WARNUNG ernst!

Klicken Sie jetzt einfach HIER und erfahren Sie, wie es wirklich um Ihr Gold steht!

Keine Frage: Grie­chen­land ist plei­te und wird die Schul­den nie­mals zu­rück­be­zah­len kön­nen. Al­les wäh­rungs- fi­nanz- oder wirtschafts­po­li­ti­sche Her­um­ge­ba­ste­le und das me­dia­le Ge­sund­be­ten der La­ge schafft kei­ne Ab­hil­fe, son­dern erf­üllt nur den Tat­be­stand der In­sol­venz­ver­schlep­pung. Wir alle ahnen das seit 5 Jahren. Und die Experten aus Politik und Finanzbranche wissen es, wollten uns aber bislang – vermutlich aus Gründen der Barmherzigkeit, wem auch immer gegenüber – die Wahrheit ersparen.

Nun haben die Griechen ‚Nein‘ gesagt zu sinnlosen Reformen und zum selbstzerstörerischen Sparen um jeden Preis, koste es, was es wolle – und damit auch zum immer peinlicher und immer teurer werdenden, verdrucksten Herumreden um den heißen Brei. Das ‚Oxi‘ der Griechen ist ein ‚Nein‘ zur Lüge und ein ‚Nein‘ zu einem Europa der Banken und Konzerne. Aber zugleich ist es ein Votum und eine Chance für ein Europa der Menschen.

Keine Frage: Nicht allein Banker und Politiker haben Mist gebaut, auch die Griechen selbst haben ordentlich zugelangt, als man ihnen die Glasperlen vor die Nase hielt. Nun sitzen sie in der Tinte. Und wir haben jetzt genau zwei Möglichkeiten: Wir wenden uns von ihnen ab und lassen sie die Suppe, die sie sich auch selbst mit eingebrockt haben, alleine auslöffeln. Oder wir wenden uns ihnen zu, reichen ihnen die Hand und helfen ihnen dabei, aus diesem Schlamassel wieder herauszukommen. Verallgemeinert gesagt stellt sich also die Gretchenfrage: Wollen wir ein Europa der Falschspieler, Zocker und Schnäppchenjäger, in dem es darum geht, wer den anderen am geschicktesten über den Tisch zieht oder wollen wir ein Europa für Menschen, in dem es darum geht, Solidarität zu üben auch und gerade mit denjenigen, die in der Schiete sitzen?

Frohe Botschaft

Kein Dilemma ohne frohe Botschaft: Geld geht niemals so ganz, es wechselt nur den Besitzer. Und wo Schulden sind, da ist auch Vermögen. Das Problem der Ver­schul­dung von Griechen­land und ande­ren Staaten ist im Grunde ge­nom­men weit­aus gerin­ger als gemein­hin kom­mu­ni­ziert, wäre man nur gewillt, sich auf eine vernünftige, faire und solidarische Ein­kom­mens- Vermö­gens- und Lasten­ver­tei­lung zu einigen und die inzwi­schen gera­dezu zum globale Dogma erhobene Um­ver­tei­lung von unten nach oben endlich beenden. Wo­für es ange­sichts des der­zei­ti­gen Wel­ten­bran­des ohne­hin an der Zeit ist. Übri­gens auch und ge­ra­de im wohl­ver­stan­de­nen Eigen­inte­res­se der Rei­chen und Schö­nen, unter denen es eine wachsende Anzahl von Aufgeklärten, Vernünftigen und Einsichtigen gibt, die wissen, dass es eine Welt ist, in der wir leben und die gerne dazu bereit wären, ihren angemessenen Beitrag zu leisten!

In Deutschland leben bereits seit dem Jahre 2012 erstmals eine Million Millionäre mit einem Gesamt­ver­mö­gen von 3,7 Bil­lio­nen Dollar. Wenn man nun unter die­sen Su­per­rei­chen ei­ne ein­ma­li­ge Ver­mö­gens­ab­ga­be in Höhe von 1% des Ver­mö­gens er­he­ben wür­de, so kä­men 37 Mrd Dol­lar zu­sam­men. Das ent­spricht etwa 50% der Haf­tung des deut­schen Steu­er­zah­lers für die Grie­chen­land- Schul­den. Ein Schul­den­schnitt von 50% für Grie­chen­land wä­re da­mit qua­si aus der Por­to­kas­se zu wup­pen. Und führ­te man die­se Maß­nah­me ei­ni­ge we­ni­ge wei­te­re Jah­re fort, wä­ren in kur­zer Zeit auch noch die ge­sam­te Ver­kehrs­in­fra­struk­tur sa­niert und vie­le wei­te­re Pro­ble­me ge­löst.

Und da es ja immer so schön heißt, Deutsch­land habe enorm vom EURO profitiert, wäh­rend in Wirk­lich­keit ledig­lich die Vermö­genden in Deutsch­land profi­tiert haben, würde ein solcher Schritt keineswegs ein un­gerecht­fertig­tes Opfer bedeuten, sondern es handelte sich tat­sächlich um eine Art nach­träg­liche Besteu­erung von privaten Erträ­gen und Gewin­nen zur Finan­zie­rung der inzwi­schen sozia­li­sier­ten, näm­lich auf den Steuer­zahler abgewälz­ten Ver­luste. Al­ter­na­tiv könnte man ein der­ar­ti­ges Ver­fah­ren auch als ei­ne Art La­sten­aus­gleich be­trach­ten, wie er in den 1950- er Jah­ren zur gleich­mä­ßi­gen Ver­tei­lung der Kriegs­la­sten des 2. Welt­krieges auf die Men­schen in Deutsch­land duch­ge­führt wur­de.

Und wo unser Herr Bundespräsident, Kanzlerin Merkel und mehr oder weniger die gesamte politische und wirtschaftliche Prominenz gerade zuletzt immer wieder gerne an die internationale Verantwortung, Menschlichkeit und Opferbereitschaft der Arbeitnehmer und Steuerzahler appellieren, eröffnete ein Appell in die umgekehrte Richtung doch eine ausgezeichnete Gelegenheit, einmal mit gutem Beispiel voranzugehen und den Bürgern zu zeigen, wie es geht!

ANZEIGE

Dein Kommentar

Kommentar

15 Kommentare

  1. @ Redaktion , ganz einfach, weil der Artikel einfach am Problem vorbeiredet. An Stelle Griechenlands könnten die Finazmafia der Wallstreet sich auch Spanien, Portugal oder sonst ein europäisches Land zum Aussaugen auserkoren haben.

    Die sgn. Hilfspakete aus europäischen Steuergeldern werden in Griechenland doch gar nicht geöffnet, sondern gleich von UBS an Obamas Kriegsschatulle weitergeleitet.

    Die Griechen bekommen doch höchstens 3% Durchleitungsentschädigung.

    Immer noch nicht verstanden?

  2. Ich wundere mich eher über die Entschiedenheit, mit der hier ein Verbleib Griechenlands in der Eurozone als wünschenswert dargestellt wird. Aufgrund welcher Argumente? Bislang erschien es mir wesentlich plausibler, dass Griechenland sich wirtschaftlich nur durch die Abwertung einer Eigenwährung erholen kann. Müsste man nicht wenigstens Parallelwährungen zum Euro fordern? Soll es wsirklich nur um einen einmaligen Schuldenerlass statt dauerhafte Subventionierungen gehen? Verstehe diesen Artikel nicht.

  3. Ich glaube, dieser Artikel bezieht sich nicht auf die ausschliessliche Rettung Griechenlands, sondern auf eine grundsätzliche Änderung der Verteilung und die Rettung aller…speziell uns selbst.

    Leider existiert Utopia aber nicht und wird sich dank Neid, Gier, Missgunst und noch nie dagewesenem Egoismus auch nicht realisieren lassen…leider.

  4. Eigentlich wollte ich mit diesem Arikel lediglich aussagen, dass es an der Zeit ist, den Realitäten ins Auge zu blicken: Die Schuldentragfähigkeit ist nicht gegeben, der bisher eingeschlagene Lösungsweg führt ins Nichts – das Geld ist weg. Die Frage für die Gläubigerländer ist nun: Wer soll das bezahlen? Hierzu mache ich einen zugegeben etwas provokanten Vorschlag, der mir aber zumindest von der Ausrichtung her als gerecht erscheint. Es sollte diejenige gesellschaftliche Gruppe herangezogen werden, bei der das Geld gelandet ist. Über die Art und Weise der konkreten Umsetzung kann man sich natürlich streiten. =>

  5. Angesichts des Umstandes, dass die Spitzeneinkommen in den vergangenen 20 Jahren um ein Mehrfaches angestiegen, die Durchschnittseinkommen aber gleich geblieben sind, wären ein Spitzensteuersatz von 53% wie zu Zeiten von Helmut Kohl oder etwa die Einfährung einer Transaktionssteuer für Finanzgeschäfte sicherlich auch gute Alternativen.

    Und wie gunman001 ganz richtig anmerkt, geht es dabei auch um eine Richtungsänderung in Europa insgesamt. In den vergangenen Jahren hat sich die EU immer mehr in eine Umverteilungsagentur von fleißig zu reich oder gar korrupt verwandelt, in der sich einige wenige auf Kosten der Allgemeinheit bereichern. Diese Entwicklung gilt es zu stoppen.

  6. Wie es mit Griechenland weitergeht, ob im Euro oder nicht, ist eine ganz andere Frage. Ein geordneter und von der europäischen Staatengemeinschaft in den kommenden ein bis 2 Jahre begleiteter Ausstieg aus dem Euro ist womöglich die bessere Alternative. Und wenn Griechenland in dieser Zeit die Effizienz ihrer Verwaltung und ihre innergesellschaftlichen Verteilungsprobleme nicht anders geregelt bekommen, werden sie sich wohl umstellen müssen.

  7. Der Autor verfolgt die unmoralische Linie, dass Deutschland die Schulden der Griechen bezahlen soll.

    Dies kann nicht richtig sein. Die Griechen haben in den letzten Jahren auf Pump in D eingekauft ohne diese Waren bezahlen zu können. Damit nicht genug, haben sie über die EU-Beiträge auch noch 35 Mrd. € pro Jahr für lau bekommen.

    Dafür hat der deutsche Bürger auf Hartz4- und Renten- sowie Lohnerhöhungen verzichtet.

    Der Grieche hat auf Kosten des Deutschen konsumiert.

    Das muß gestoppt werden und die Griechen sollen ihre Schulden zurückzahlen, ohne wenn und aber. Die Griechen müssen dafür mehr produzieren und davon ihren Staatshaushalt und ihre Rückzahlungen finanzieren.

  8. naive Argumentation aus der Sozi Kiste, einfach die Reichen mehr besteuern und ein Paradies auf Erden bricht aus. Total daneben, denn so lange die Gründe der ungleichen Vermögensverteilung nicht beseitigt werden, wird sich nichts ändern. Und die Gründe sind: auf Schulden basiertes Geldsystem, ungedeckte Währungen und die Zinsmanipulation.

  9. So mit dem Eigentum haben Sie es nicht oder?
    „Wenn man nun unter die­sen Su­per­rei­chen ei­ne ein­ma­li­ge Ver­mö­gens­ab­ga­be in Höhe von 1% des Ver­mö­gens er­he­ben wür­de, so kä­men 37 Mrd Dol­lar zu­sam­men. Das ent­spricht etwa 50% der Haf­tung des deut­schen Steu­er­zah­lers für die Grie­chen­land- Schul­den.“

    Wieso gehen Sie nicht mit gutem Beispiel voran und spenden 10 – 80 % Ihres verfügbaren Einkommens? Ach Sie wollen nicht?

    • „So mit dem Eigentum haben Sie es nicht oder?“

      Ich möchte gar nicht die Frage aufwerfen, wie die Superreichen zu solchen Vermögen gekommen sind. Eigentum und Einkommen sind übrigens verschiedene Dinge, denke ich. Die Spende 1% von einer oder mehreren Millionen wird den Spender bestimmt nicht in den finanziellen Ruin treiben. Für den normalen Arbeitnehmer mit einem „verfügbaren Einkommen“ von vielleicht 2.000€/monatl. hat eine Spende von 10- 80% eine völlig andere Bedeutung. Also, was soll Ihr Kommentar? Gehören Sie zu den Superreichen oder sind Sie Verehrer Deutschlands beliebtesten Millionären?

  10. Wie es mit Griechenland weitergeht ist völlig uninteressant- 10 Mio Einwohner.

    Die haben noch Glück , da will Rothschild keine Asylanten hinschicken.

    Mir graust vor dem Schicksal Deutschland

  11. Irgendwie witzig, wie beharrlich sich dieser Unsinn hält: Falsch ist, dass das Geld der Deutschen in die Taschen der Griechen gewandert ist. Richtig ist, dass das Geld von 99% der Deutschen und aller anderen auch unaufhörlich in die Taschen von 1% fließt, nämlich die Taschen der globalen Elite. Und das schöne daran ist, solange die 99% das nicht checken, geht das immer so weiter.