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Laut eines Berichts des Deutschlandradios steht das Bohren nach “Schiefergas” – auch “Fracking” genannt- in Polen vor dem Aus.

Vor wenigen Monaten hatte man noch von “großen Mengen an Gasvorkommen” gesprochen.So hatte letztes Jahr das irische Unternehmen “San Leon” mit Erfolgsmeldungen aufgewartet: San Leon erkundete vor allem in Westeuropa und Nordafrika “Schiefersteinformationen”, die Erdgas und Erdöl enthalten sollen. Das Unternehmen hatte im Juli 2013 mit den ersten Fracks in Polen begonnen und 2014 bis Januar nach eigenen Angaben pro Tag bis zu 60.000 Kubikfuß Gas (rund 1700 Kubikmeter) gefördert.

Jetzt spricht ein Vertreter des staatlichen geologischen Instituts in Warschau davon, dass die vermuteten Lagerstätten in Polen kaum die Reserven für “300 Jahre” bieten können, wie internationale Bergbau-Unternehmen euphorisch in schillernden Zukunftsprognosen darstellen. Heute geht man von Vorkommen aus, die höchstens etwa für 50Jahre reichen würden und diese seien in so erheblicher Tiefe – viel tiefer als in den USA beispielsweise -, dass eine Förderung so viel Aufwand bedeuteten würde, dass die Rentabilität in Frage steht. Dazu kommt, dass das Gestein, in dem sich das Gas vermutlich befindet, viel älter und dichter ist, als im Fracking-boomenden Amerika, und damit viel schwieriger herauszubrechen ist.

Man kann aufgrund dieser Tatsachen vermuten, dass auch anderswo die Schätzungen über die Größe und Erreichbarkeit der Lagerstätten, sagen wir einmal “zu optimistisch” dargestellt wurden. Jetzt ziehen sich Unternehmen aus Polen zurück, die noch vor Kurzem am neuen Gas-Boom durch Fracking profitieren wollen. “Wir wissen nicht, ob es an der schwachen Ausbeute liegt oder weil die ganze Technologie noch nicht ausgereift ist.” kommentiert ein Vertreter des polnischen Geologischen Instituts. Und weiter: “Wir wissen noch nicht einmal, ob wir das Gas ökonomisch sinnvoll fördern können, dass heisst, ob sich der Aufwand überhaupt rechnet.”

Die Lage sei zwar unübersichtlich, jedoch sei die Anzahl der Unternehmen, die unbedingt “fracken” wollten hingegen recht übersichtlich. Die Erwartungen der Politik, sich energiepolitisch unabhängig machen zu können, scheinen in keinster Weise realistisch zu sein, während die Umweltrisiken bei Fracking überhaupt nicht abschätzbar sind.

Es hat sehr lange gedauert, bis es nun zur “Infrage-Stellung” von Fracking in Polen gekommen ist. Ausschlaggebend sind ökonomische Gründe. Das ist bezeichnend. Dennoch, Giganten wie der Energiekonzern Chevron wurden durch die erheblichen öffentlichen Proteste in die Flucht geschlagen und verzichteten lieber darauf, Förderungen auf dreiste Weise durchzusetzen.

Der Image-Schaden drohte wohl zu groß zu werden. Vielleicht fliessen ab jetzt auch in Deutschland nicht mehr so viele Gelder internationaler Energieriesen in Lobbykanäle oder in Kampagnen, die das Fracking als “sicher” darstellen sollen.

In Polen jedenfalls ist der “Fracking-Boom” ausgeträumt. Von den 100 genehmigten Erkundungslizenzen, werden wohl nur die wenigsten tatsächlich in Anspruch genommen. Vielleicht setzt auch innerhalb der Deutschen Politik und den wirtschaftshörigen Lobby-Parteien der Großen Koalition ein Umdenken ein. Fracking in Europa scheint tatsächlich unrentabel zu sein. Und eine größere “Unabhängigkeit von russischen Gaslieferungen” gibt es durch Schiefergas ebenfalls nicht, jedenfalls nicht in einem relevanten Ausmaß.

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